Web 2.0

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Wer hat noch kein Web 2.0?

Poster_Web_2.0 Es scheint so, dass die Unternehmen sich in diesem Jahr ernsthaft mit dem Thema Web 2.0 beschäftigen müssen. Booz | Allen | Hamilton hat in einer Untersuchung in Deutschland, UK und den USA einen dringenden Bedarf für die Unternehmen festgestellt, Web 2.0-Ansätze auf die Interaktion mit und die Partizipation des Kunden anzuwenden. Ihre Botschaft an die Unternehmen lautet “Web 2.0 ist ein Massenphänomen geworden”:

– Alle Altersgruppen und beide Geschlechter nutzen Web 2.0.
– Web 2.0-Anwender teilen untereinander Informationen, ohne Bedenken im Hinblick auf die Privatsphäre.
– Web 2.0-Anwender vertrauen auf die Empfehlungen anonymer Anwender.
– Web 2.0 schafft sowohl Bedrohungen als auch Chancen für existierende Geschäftsmodelle.
– Web 2.0 hat eine kritische Masse erreicht, Unternehmen müssen sich nun auch an dem neuen Paradigma orientieren.

Innovationen mit Social-Networking-Ansätzen und semantischen Technologien fördern

WissenNach der Studie „Wissensmanagement 2006-2010” des BITKOM kann Social-Networking unterstützt durch geeignete Werkzeuge die Innovationsleistung von Unternehmen erhöhen. Auch Lernangebote werden erheblich von Social-Networking-Lösungen profitieren. Die Autoren der Studie geben folgende Einsatzbeispiele als neue Impulse für zukünftige Intranetlösungen:

– Mitarbeiter informieren sich gegenseitig durch Bookmark-Sharing,
– die Expertise-Erkennung erfolgt durch semantische Verfahren wie „Tagging”,
– RSS oder ATOM-Feeds ermöglichen eine persönlich gesteuerte, effektive und feingranulare Informationsversorgung,
– eine gemeinsame Erarbeitung von komplexen Texten bis hin zur Erstellung von Wissensdokumentationen wird durch Wiki-Technologien unterstützt und
– Informationen werden durch Podcasting verbreitet, damit werden die Mitarbeiter unmittelbar adressiert.

Technologie- und Unternehmensprognosen für 2007

Feuerwerk Zehn Prognosen für 2007 zusammengestellt von Dion Hinchcliffe:

“1. Enterprise 2.0 and Office 2.0 will face off as leading new terms for online business software and no one will win.
2. A few high-profile misuses of Enterprise 2.0 will crop up but will fail to put much of a damper on things.
3. Effective enterprise search will emerge as a key prerequisite for Enterprise 2.0 success.
4. A surprisingly fierce battle will ensue between the big software makers and the small Enterprise 2.0 startups.
5. Consumerization of the enterprise will continue apace and will help drive Enterprise 2.0 adoption at the grassroots level.
6. Not a dent will be made in 2007 in the installed base of pre-existing collaborative tools such as e-mail, telephone, and IM.
7. It will be a make or break year for the first round of Enterprise 2.0 tools that add a process aspect.
8. Compliance tools will get the rug pulled out from under them as users flock to easier tools out of desperation.
9. A number of Enterprise 2.0 projects will see lower than expected returns due to excessive structure and low social interaction.
10. Despite the potential for other types of applications, blogs and wikis will dominate the Enterprise 2.0 landscape in 2007.”

Weitere Prognosen zum Thema siehe bei readwriteweb und bei socialwrite.

Machen Sie aus Prognosen Vorsätze. In diesem Sinne:
Alles Gute zum Neuen Jahr!

Value Proposition von Web 2.0 für eine Bank

Geld Die branchenspezifische Bestimmung der Value Proposition von Web 2.0 für eine Bank ist zwar keine leichte Aufgabe, aber es ist auch kein Geheimnis, dass vor allem die Finanzdienstleister im Bereich der Kundenorientierung eine Menge Nachholbedarf haben.

So sucht eine Bank verstärkt nach innovativen Vertriebskonzepten an der Kundenschnittstelle. Die im Zukunftsreport des Fraunhofer IAO beschriebenen Szenarien der Zukunft für Finanzdienstleister für das Community-Banking, Life-Assistance-Banking, Convenience-Banking oder High-Tech-Banking verlangen geradezu nach einem Einsatz von Web 2.0 Technologien, aber eben unter Berücksichtigung spezifischen Branchenverhaltens. Den Deutschen fällt es meist sehr schwer, emotionale, menschliche Beziehungen zu einem Geldinstitut aufzubauen. Über Geld redet man nicht gerne, vor allem nicht über Geldvermehrung, die Neid weckt, oder über das Geldverlieren, das eher Schadenfreude hervorruft, und ansonsten wird das Thema Geld von den Kunden äußerst rational betrachtet. Auch gibt sich eine Großbank nicht gerne sozial oder „Bottom-up”, beides Elemente von Web 2.0.

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Die Value Proposition von Web 2.0

Baylands_041031_001 Ein kleiner roter Wagen lässt sich heute nicht mehr als Innovation verkaufen (nur für Insider). Aber wie erklärt man einem Unternehmen, dass es am Generationswechsel von Web 1.0 auf Web 2.0 genauso wenig vorbei kommt, wie seinerzeit an der Umstellung von SAP R2 auf R3 bzw. in Zukunft auf mySAP. Nicht nur weil die Technologie innovativ ist, sondern weil das dahinterliegende Konzept eine neue Qualität in den Prozessen und Kosten-Nutzeneffekte für das Unternehmen verspricht. Weiterlesen

Kundenmanagement

Zum Thema Kundenmanagement werden folgende Beiträge empfohlen:

Göhring, Happ (2006): E-Channel Concept for Customer Relationship Management; 1. International Research Symposium EuroBlog am 17.03.2006 in Stuttgart:

Summary

Göhring, Michaeli (2006): Kundengemeinschaften im Web 2.0: Blogstrategien im Kundenmanagement; in Meißner, Engellen (Hrsg. 2006) Tagungsband: Virtuelle Organisation und neue Medien 2006; GeNeMe2006 am 28.09.2006 in Dresden:

Paper
Vortrag

Göhring, Happ, Müller (2006): Web 2.0 im Kundenmanagement; in Hildebrand, Hofmann (Hrsg. 2006): Social Software; HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik Heft 252, Dezember 2006, Seiten 55-65. Auszüge:

Zukunft des Internets – What is Web 2.0: Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software

Tim O’Reilly, Gründer und Geschäftsführer des O’Reilly Verlages, hat vieles, was es zum Thema Web 2.0 zu sagen gibt, in seinem Radar veröffentlicht. Sein Vortrag umfasst weitgehend auch bereits schon an anderer Stelle Gesagtes, angereichert mit aktuellen Beispielen. Eine deutsche ausführliche Version seines Beitrages zu “Was ist Web 2.0?” findet man hier.

Dennoch hat er auf dem 2. Dresdner Zukunftsforum sehr charismatisch rüber gebracht, was die inzwischen bekannten, Marketing-Slogan-ähnlichen Aspekte des Web 2.0 selbst nicht ausdrücken könnten:

  • Nicht Software-Anwendung sondern Informations-Anwendung.
  • Software as a Service (SaaS).
  • Internet nicht als Ergänzung zum PC sondern als Plattform.
  • Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz (Schwarmintelligenz versus Eliteintelligenz).
  • Open Source im Paradigmenwechel der “Alpha Geeks”.
  • User Added Value: Die Nutzer/Kunden zu Mitarbeitern des Unternehmens machen!
  • Netzwerkeffekte: “A platform beats the application, every time” – Web 2.0 Anwendungen bilden das Netzwerk!
  • Perpetual Beta: Software und Services als dynamischer “ongoing” Prozess.

Mehr von diesem Vortrag findet man hier: Tim O’Reilly: Der Web-Meister – manager-magazin.de

State of the Internet

Die Präsentation von Mary Meeker von Morgan Stanley auf der Web 2.0 Konferenz vom 7.-9. November 2006 in San Francisco liefert interessante Daten und Zahlen zur Entwicklung des Internet zum Web 2.0.

[slideshare id=9694&doc=the-state-of-the-internet-web-20-15661]

Web 2.0 – Ein neuer Schub für das E-Learning?

Bryan Alexander, Forschungsdirektor am “National Institute for Technology and Liberal Education (NITLE)”, befasst sich in diesem Artikel mit den Auswirkungen von Web 2.0 für die Lehre und das Lernen.

Er sieht den Begriff “Web 2.0” als weit weniger wichtig an als die Konzepte, Projekte und Einsatzmöglichkeiten, die dieses Thema heute vorantreiben. Neben Web-Projekten und neuen Services wie Blogs, Wikis, Trackback, RSS, Podcasting und Videoblogs, die auf eine Verknüpfung und Integration von Nutzern und Inhalten ausgerichtet sind, sieht er die Themen “Offenheit” und “Microcontent” im Kontext von Web 2.0 als entscheidend an. Ein weiteres Argument ist, daß durch eine bessere Nutzbarkeit dieser Technologien im Vergleich zu klassischen E-Learning-Lösungen die Eintrittbarrieren deutlich gesenkt werden.