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Unternehmenskommunikation hat Nachholbedarf bei Social Media

Social Media Relations werden immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil professioneller Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf das strategische Themensetting. Unternehmensmedien dienen dabei generell der Identifikation und dem Commitment (Engagement), der Information und der Transparenz sowie der Interaktion mit Mitarbeitern, Kunden und anderen Stakeholdern.

Den Handlungsrahmen im internen Kommunikationsbereich beschreibt die folgende Definition am besten:

„Interne Kommunikation ist ein Instrument der Unternehmenskommunikation, welches mittels  klar definierter, regelmäßig oder nach Bedarf eingesetzter und kontrollierter Medien die  Vermittlung von Information sowie die Führung des Dialogs zwischen der Unternehmensleitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicherstellt.“ (Meier, Philip, 2002).

Im Hinblick auf die externen Zielgruppen der Unternehmenskommunikation ist die Zusammenarbeit mit den Medien ein zentraler Erfolgsfaktor. Gerade für die Unternehmensreputation gilt es heutzutage als große Chance sich mit meinungsführenden Bloggern und Twitter-Nutzern zu vernetzen.

Bevor ich auf die einzelnen Handlungsfelder und Maßnahmen genauer eingehe, möchte ich die Ergebnisse der Studien der letzten drei Jahre zur Rolle der Unternehmenskommunikation als Treiber für Enterprise 2.0 und Social Business auswerten:

Die Rolle der UN-Kommunikation bei der Einführung

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Social Media im Enterprise 2.0

Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird aktuell viel diskutiert und untersucht (z.B. news aktuell und Faktenkontor). Die Bedeutung von Social Media wird zwar von Marketing und Presse sowie Agenturen meist sehr hoch eingeschätzt, dennoch werden von Unternehmensseite nur geringe Budgets dafür eingeplant und kaum Strategien entwickelt.

Oft nicht betriebswirtschaftlich oder technisch erklärbar, sondern Ängste und Befürchtungen sowie das Nicht-Wissen um die Wirkungen sind es, die Unternehmen zögerlich machen.

Wir haben in unserer Enterprise 2.0 Fallstudie Unternehmen untersucht, die mit der Einführung von Web 2.0 und Social Media positive Erfahrungen gemacht haben und damit an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Was kann man aus diesen Erfahrungen lernen?

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Erstellung von Podcasts und Videofiles

Das ist ein Test für das Einstellen eines Podcasts bzw. eines Mediafiles, das eigentlich ein podcast ist, aber mit Vorspann- und Nachlauftext, so dass es zum movie wird, sowie eines echten Videofiles. Die Mediafiles wurden mit einer normalen Casio-Digitalkamera aufgenommen und am Rechner weiterbearbeitet. Die Ausgangsformate der Audiofiles ist wav und der Videofiles ist avi. Das wav wurde mit audacity.de nach mp3 konvertiert. Die avi files wurden im Windows Movie Maker nachbearbeitet mit Text und im wmv abgespeichert. Danach können sie noch mit dem audio/video converter ins mpg konvertiert werden.

Der erste Versuch ist das mp3 file mit podpress: Audioaufnahme mit der Casio im wav. Auf dem Rechner konvertiert in mp3 mit 22050hz und ein Vielfaches davon. Dies ist wichtig da sonst der chipmunk-Effekt auftritt, d.h. das podcast läuft viel zu schnell ab.

Der zweite Versuch ist das podcast-movie (mit Vorspann und Nachlauftext) im mpg-Videoformat. Dazu wurde das wav file im Movie Maker nachbearbeitet, im wmv abgespeichert und ins mpg konvertiert.

Der dritte Versuch ist nochmals das podcast-movie im wmv-Format.

Der vierte Versuch ist ein echtes Video. Aufgenommen mit der Kamera im avi, bearbeitet im Movie Maker, abgespeichert als wmv.

Der fünfte Versuch ist das Video konvertiert ins mpg mit audio/video converter.

Ergebnis: Erstellung eines Video oder Audiopodcast:

  1. Aufnahme mit Kamera max. 3 Min. sinnvoll (ca. 5 Minuten inc. Bearbeitungszeit)
  2. Übertragung an PC und Bearbeitung mit der Vorlage (Vorspann, Nachlauf)
  3. Abspeichern im wmv
  4. Entweder übertragen nach youtube oder an den centrestage server, Audioordner
  5. Einbetten in post als Mediafile wmv
  6. Anzeige im Blog mittels Mediaplayer.

Podcasts als Informationsquelle noch lange nicht erschöpft

Laut weltweiter Studie nimmt die Nutzung von Podcasts im B2B-Bereich zu. Insbesondere bei technischen Entscheidungen werden Podcasts als Informationsquelle genutzt. Dabei spielt es für den Nutzer fast keine Rolle mehr, ob er private oder geschäftliche Entscheidungen treffen muss. Damit wird die Qualität von Podcasts immer wichtiger. Ein Podcast ist nicht nur ein produzierter und ins Netz gestellter Audio- oder Videoinhalt sondern weit mehr. Auf was es ankommt, hat der diesjährige Podcast Award gezeigt. Die Kriterien, die Links und weitere Details dazu werden auf der folgenden Seite dargestellt.
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Pressemitteilung 2.0

Thomas Pleil stellt bei PR-Fundsachen die Social Media Press Release vor und macht den Vorschlag, Pressemitteilungen zukünftig zu taggen:

“Pressemitteilungen sollten getaggt werden. Am besten jede Meldung mit mindestens vier, fünf Tags. Im Pressearchiv könnte dann in einer eigenen Spalte die Liste der vergebenen Tags angezeigt werden – entweder alphabetisch oder als Tag Cloud. Dasselbe würde ich auch bei Pressefotos machen. Wenn die Tags der Bilder die Begriffe der Presseinfos dann noch mit einen Zusatz wie z.B. ‘pic’ für ‘picture’ übernehmen, kann ich als Betrachter schnell erkennen, wo Bilder und wo Texte zu einem Schlagwort stecken.”

Die “Gründungsveranstaltung” zum New Media Release Podcast ist als Podcast zu diesem Beitrag verfügbar. Innovative Anwendungen im geschäftlichen Bereich unter Einsatz von “Tagging” gewinnen langsam an Interesse, wie Vorschläge im Bereiche E-Commerce oder auch im Software-Qualitätsmanagements unter dem Stichwort “Freedbacking” zeigen.

The People Formerly Known as the Audience

Jay Rosen wrote an inspiring post:

“The people formerly known as the audience are those who were on the receiving end of a media system that ran one way, in a broadcasting pattern, with high entry fees and a few firms competing to speak very loudly while the rest of the population listened in isolation from one another” and who today are not in a situation like that at all.”