Ko-Kreation

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Praxisworkshop Einführungsstrategien für Social Software

Wie werden wir morgen arbeiten?Die DNUG Herbstkonferenz 2011 findet dieses Jahr am 8. und 9. November in Bamberg statt. Am Vortag, den 7. November 2011, findet von 10:00 – 17:30 Uhr ein Praxisworkshop Einführungsstrategien für Social Software statt. Ziel des Workshops ist die Erarbeitung eines konkreten Vorgehensplans. Der Workshop wird von Peter Schütt, René Werth und Joachim Niemeier durchgeführt. Die Anmeldung zum Workshop kann hier erfolgen.

Creative Think Net: Social Media & Enterprise 2.0

Am 7. November 2011 gibt das bwcon: Creative Think Net „Social Media“ Einblicke in die Praxis der vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen eines “Enterprise 2.0”. Martina Göhring hält den Impulsvortrag “Kompetenz für Enterprise 2.0: Fit für eine neue Arbeitskultur mit Social Media, Enterprise Collaboration und Social Business”. Die Anmeldung kann über das Online-Anmeldeformular erfolgen. Zum Vortrag gehen Sie bitte weiter auf

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Social Business Einführungsworkshop

IBM Social Business Jam CampAm 21. Oktober 2011, dem dritten Tag des IBM Social Business JamCamp vom 19. und 21. Oktober 2011 in Frankfurt/Main, behandeln Peter Schütt, René Werth und Joachim Niemeier in einem Workshop mit den Teilnehmern, wie man sich ganz praktisch im Unternehmen auf den Weg zum Social Business oder Enterprise 2.0 begibt. Hier geht es zur Anmeldung.

Social Workplace: Jeder braucht Social Media

12. Bildungskongress der KnowHow! AG - Neue Wege in der Weiterbildung“Social Workplace – Jeder braucht Social Media” ist am 27. Mai 2011 das Thema von Viola Ploski und Joachim Niemeier auf dem 12. Bildungskongress in Stuttgart.

Social Business, Social Workplace, Enterprise 2.0… – das sind aktuelle Begriffe, die zur Beschreibung des zukünftigen kollaborativen Arbeitsplatzes benutzt werden. Und was bedeutet das konkret? Was muss denn ein Mitarbeiter wissen und können, um “seinen” individuellen Arbeitsplatz effektiv zu gestalten? Und wie kann man diese Kompetenz den Mitarbeitern ermöglichen?

Virtual Thinking Community: Enterprise 2.0 bei Boehringer Ingelheim

Kitty Kientzler, Boehringer Ingelheim, und Peter Soth, exensio GmbH, stellten auf der 3. Social Media Night Stuttgart eine Best-Practice-Plattform für den Marketing-Bereich des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim vor. Ich fange meinen kurzen Bericht mit einer Frage an, die ich erst im Gespräch nach dem Vortrag stellen konnte: “Gab es eigentlich eine konkrete geschäftliche Herausforderung für diese Plattform?”. Die Antwort war spannend und zeigt, das Enterprise 2.0 nicht länger “nice-to-have” ist, sondern auf das Erreichen von konkreten Wettbewerbsvorteilen ausgerichtet ist: Boehringer Ingelheim hat so viele neue Produkte in der Pipeline, dass sich die Marketingverantwortlichen fragten, ob und wie sie überhaupt in der Lage sein werden, vor diesem Hintergrund weltweit für entsprechende Marketingkampagnen zu sorgen.

Die Idee war, über die Best-Practice-Plattform die Mitarbeiter aus anderen Ländern von den Erfahrungen profitieren zu lassen und es ihnen zu ermöglichen, auf den Konzepten anderer aufzubauen. Das Projekt bekam den Namen “The Virtual Thinking Community” und hatte folgenden Scope:

  • Schaffung einer Community-Plattform zum Austausch von Best Practices zu marketingrelevanten Themen (Kampagnen, Kongressen).
  • Jeder Marketing-Mitarbeiter wurde aufgefordert, seinen Kollegen Best Practices über die Plattform zur Verfügung zu stellen.
  • Diese Best Practices können von den Mitarbeitern bewertet und kommentiert werden. Dadurch entsteht ein offenes Ranking der am häufigsten verwendeten Best Practices.
  • Zielsetzung war es, durch Wiederverwendung eine Verkürzung des Zeitaufwands, der erforderlich ist, um eine Kampagne zu erstellen, zu erreichen und von erfolgreichen Kampagnen zu lernen.
  • Das Mitmachen wurde über Wettbewerbe (“Competitions”) gefördert.

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7. Fernausbildungskongress der Bundeswehr

Der Fernausbildungs- kongress der Bundeswehr an der Helmut Schmidt Universität stand dieses Jahr unter dem Motto “Bildung 3.0”. Im Rahmen eines vom Bildungsinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Thema “Fernlernen im Wandel” organisierten Workshops unter Leitung von Horst Mirbach hatte Joachim Niemeier die Gelegenheit, über Trends und Zukunftsperspektiven des Fernunterrichts zu sprechen.

Enterprise 2.0 hat positives Momentum

In den kommenden Tagen ist unsere Enterprise 2.0-Studie veröffentlichungsreif. In den letzten zwei Jahren haben wir die Enterprise 2.0-Aktivitäten von Unternehmen und Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfolgt und dazu eine Menge an Informationen in einem Wiki gesammelt. Klar, es gibt eine Menge an Enterprise 2.0-Evangelisten (und da zählen wir uns vom centrestage-Team natürlich auch dazu), die die Geschäftswelt von der Nützlichkeit des Einsatzes von Enterprise 2.0-Werkzeugen in Unternehmen und Organisationen überzeugen wollen. Aber jedes Fallbeispiel für sich selbst ist ein viel stärkerer Impuls, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

In unserem Wiki sind aktuell 92 deutschsprachige Fallbeispiele zu finden. Die Informationen zu den Enterprise 2.0-Fallbeispielen stammen aus vielfältigen Quellen. Zum einen gibt es ausgearbeitete Fallstudien in wissenschaftlich-orientierten Fachbüchern und eine Reihe von Fallstudiensammlungen im Internet. Viele Fallbeispiele wurden auf Kongressen, Fachtagungen, Barcamps und Open Space-Veranstaltungen vorgestellt und für eine weitere Auswertung dokumentiert. Und auch das Web 2.0 half uns bei der Sammlung von Fallbeispielen. Präsentationen werden online zur Verfügung gestellt und viele Kollegen dokumentierten interessante Fälle in Form von Webcasts, führten Interviews mit Beteiligten und dokumentierten Veranstaltungen in Form von Blog-Beiträgen. Unternehmen stellten uns Material zur Verfügung und viele Hintergrundgespräche rundeten die Informationen ab.

Ende des letzten Jahres kam das Interesse auf, tiefer in die Fallbeispiele einzusteigen und Entwicklungstrends zu identifizieren. Wir haben dazu 10 Themen identifiziert, die von der Strategie und den Zielen über die Technologien bis hin zur Einführungsstrategie und den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen reichen. Immerhin konnten wir dazu 72 Fallbeispiele auswerten, wie gesagt ausschließlich Fallbeispiele, die von Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen.

Im Hinblick auf die Akzeptanz neuer Technologien haben wir in Anlehnung an das “Crossing the Chasm“-Modell von Geoffrey A. Moore fünf Grundtypen unterschieden: Weiterlesen

Web 2.0 – Ein neuer Schub für das E-Learning?

Bryan Alexander, Forschungsdirektor am “National Institute for Technology and Liberal Education (NITLE)”, befasst sich in diesem Artikel mit den Auswirkungen von Web 2.0 für die Lehre und das Lernen.

Er sieht den Begriff “Web 2.0” als weit weniger wichtig an als die Konzepte, Projekte und Einsatzmöglichkeiten, die dieses Thema heute vorantreiben. Neben Web-Projekten und neuen Services wie Blogs, Wikis, Trackback, RSS, Podcasting und Videoblogs, die auf eine Verknüpfung und Integration von Nutzern und Inhalten ausgerichtet sind, sieht er die Themen “Offenheit” und “Microcontent” im Kontext von Web 2.0 als entscheidend an. Ein weiteres Argument ist, daß durch eine bessere Nutzbarkeit dieser Technologien im Vergleich zu klassischen E-Learning-Lösungen die Eintrittbarrieren deutlich gesenkt werden.

E-Commerce 2.0 aus Kundensicht (Teil 3)

Beiträge der Reihe: E-Commerce

Teil 3: Wikis im E-Commerce 2.0

Das Wikifieber bricht aus auf Shopping Portalen und in Produktkatalogen, wenn man dem Bericht der New York Times im April diesen Jahres Glauben will. Ganz so euphorisch geht es bei Deutschlands Anbietern nicht zu, aber es tut sich was zum Thema Community meets Commerce (siehe auch ecommerce.typepad.com).

Ein Wiki ist, kurz gesagt, eine Website, die ähnlich einer Enzyklopädie aufgebaut ist. Die Inhalte werden in der Regel von mehreren Menschen gemeinsam geschrieben. Da diese Einträge neutral sein, keine Meinung darstellen oder Emotionen ausdrücken sollten, werden sie meist von entsprechenden Fachexperten oder Personen, die objektive Erfahrungen mit dem Gegenstand haben, geschrieben. Die Einträge liefern Fakten und damit einen Mehrwert für den Leser. Damit sind Wikis gut geeignet, Produktbeschreibungen zu liefern und werden daher im E-Commerce immer mehr Anwendungen finden.

Eine Produktbeschreibung vom Anbieter oder Hersteller kann von verschiedenen Kunden angepasst, ergänzt und verändert werden oder auch vom Kunden direkt geschrieben werden. Es wird sich systematisch eine objektive Sicht auf ein Produkt herausbilden, da überhöhte Versprechungen, wie sie in der Werbung oft vorkommen, selten durch die Anwendung auch gehalten, in einem Wiki sofort revidiert werden können. Auch umgekehrt können zu unrecht dargestellte Negativäußerungen im Wiki sofort wieder gestrichen werden. Im besten Falle erhalten wir eine Produktbeschreibung, die offen alle Vor- und Nachteile aufzeigt, alle Anwendungssituationen und Funktionen liefert, die hilfreich für den Produkteinsatz sein können und auch Hindernisse und Probleme damit überwinden hilft. Dies kann nicht nur bei der Produktauswahl und Kaufentscheidung wichtig sein, sondern nach dem Kauf auch als Hilfesystem oder Handbuch zur Anwendung dienen. Aktuelle Beispiele sind:

  • Produktbeschreibungen: ProductWiki von Amazon.com
  • Reisebeschreibungen und Reiseführer: wikitravel.org, world66.com, tripadvisor.com
  • Produkte in Anwendungssituationen ist hier das Stichwort: productwiki.com. Dort können Anwender Projekte definieren wie z.B. The Barbeque Project und beliebige Produkte, die sie selbst nutzen aber nichts mit der Site zu tun haben, beschreiben. Die Grillhersteller ziehen dann nach und liefern ihre Angebote mit auf die Seite.
  • Bedienungsanleitung für spezielle Anwendungsfälle: die Anleitung zur xbox Media Center.
  • ShopWiki.com, entwickelt von zwei DoubleClick Gründern, in dem man über ein Suchsystem Produktreviews, auch als Videoreviews, Anbietervergleiche für den potentiellen Käufer, sowie eine Reihe weiterer Services wie Preisbenachrichtigungen u.ä. findet. Das Prinzip ist für andere Shopportale als gute Ergänzung ihrer Kataloge beispielhaft. Ein Beispiel für ein Videoreview zu: Black & Decker Dosenöffner.