Month: Juni 2018

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Wie Unternehmen schlauer werden: Blick zurück auf das Managementkonzept Lernende Organisation

Wie Unternehmen schlauer werden: Blick zurück auf das Managementkonzept Lernende Organisation

Teil 2: “Gebt mir einen Hebel, der lang genug ist und einhändig bewege ich die Welt” (Peter Senge)

Bevor wir die Reise weiter in die digitale Zukunft machen, wollen wir kurz zurückblicken. Viele gute Managementkonzepte und Ideen gibt es schon lange, auch ohne Digitalisierung. Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern weiterentwickeln.

So ist auch die Idee der Lernenden Organisation beileibe keine neue Wissenschaft, auch wenn Berater, Change Manager oder die aktuelle Managementliteratur diesen Eindruck vermitteln wollen. Wie können Organisationen überhaupt lernen? Dieser Frage sind Management-Professoren aus Harvard, MIT und Yale u.a. schon vor 40 Jahren nachgegangen.

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Wie Unternehmen schlauer werden: Die schwierige Reise zum digitalen Erfolg

Wie Unternehmen schlauer werden: Die schwierige Reise zum digitalen Erfolg

Teil 1: Die Herausforderungen auf dem Weg zur digitalen Organisation

Digitalisierung! Das bedeutet die Einführung von neuen leistungsfähigen Technologien und die Nutzung von allgegenwärtigen Daten. Das Ergebnis sind strategische Optionen für neue Produkt, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Gleichzeitig entstehen vielfältige neue Möglichkeiten auf der operativen Ebene für die Gestaltung, Koordination und Steuerung von Menschen, Prozessen und Arbeitsabläufen.

Bei der „digitalen Transformation“ geht es nicht nur um Investitionen in digitale Technologien und veränderte Geschäftsmodelle. Viel mehr Aufmerksamkeit braucht die Organisation, die in der Lage sein muss, die ausgewählten digitalen Strategien umzusetzen. Die „digitale Organisation“.

Die Herausforderungen für Unternehmen beim Übergang vom Industriezeitalter ins digitale Zeitalter beschreibt mein Kollege Lee Bryant so:

„Die Managementtheorie des 20. Jahrhunderts basierte auf der Vorstellung, dass eine besondere Gruppe von Menschen in der Lage war, die Geschäftsdynamik zu analysieren, die Zukunft auf der Grundlage dieses speziellen Wissens vorherzusagen und den Weg zum Erfolg zu planen. Dieser Plan konnte in eine Reihe von atomaren Prozessen zerlegt und die Arbeiter ausgebildet werden, um sie zu erfüllen. Es war die Logik der Produktionslinie in der Fabrik, die auf die Büroarbeit angewendet wurde. Sie funktionierte mehr oder weniger, solange sich während des mehrjährigen Planungszyklus nur sehr wenig änderte. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Prozesse hinzu, um Ausnahmen, Probleme oder Ausfälle zu bewältigen, was dazu führte, dass das unternehmerische Handeln allmählich verknöchert und bürokratisch wurde, auch wenn die Organisationen durch Prozessoptimierung effizienter wurden.“ [1]

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