Corporate Blog

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Don’t Do It Because It’s Cool

Matthias Schwenk hat auf seinen Blog bwl zwei null in einer Präsentation ein Erklärungsmodell für den Erfolg (oder Mißerfolg) von Corporate Blogs vorgestellt.

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Es wäre für die inhaltliche Diskussion mit Unternehmen schon gut, wenn man anhand von wenigen Dimensionen erklären könnte, ob ein Corporate Blog erfolgreich ist oder auch nicht. Dazu analysiert Matthias Schwenk mit seinem Modell drei Corporate Blogs, den Daimler Blog, den Blog von Don Dodge (Microsoft) und den Basic Thinking Blog.

Frank Hamm von INJELEA hat das Modell aufgegriffen und versucht, es am Beispiel des CoreMedia-Blogs anzuwenden und zu überprüfen. Damit befindet sich das Modell in der praktischen Erprobung. Jeder kann prüfen, ob die damit analytisch ermittelten Ergebnisse mit seinem “subjektiven Bauchgefühl” übereinstimmen. Spannend ist, dass sich im Nachgang zur Veröffentlichung eine inhaltliche Diskussion entwickelt hat, die vor allem darum geht, dass die Dimensionen des Modells eher das “Wie” beschreiben und das Modell nicht erklärt, “warum” ein Unternehmen einen Corporate Blog einrichten und betreiben soll.
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Der Daimler-Blog – Ein Blick hinter die Kulissen

Joachim Niemeier und Markus Siepmann im GespraechMit viel Aufmerksamkeit ist in der Blogosphäre beobachtet worden, wie der „Daimler-Blog“ an den Start ging. Natürlich hoffen viele Web 2.0-Evangelisten in den New Media Agenturen, dass die Bereitschaft „vom Daimler“, etwas Neues in Bezug auf seine Kommunikationskanäle auszuprobieren, ein Signal für viele andere Unternehmen sein wird.

Daher ist auch das Interesse groß, mehr über die Hintergründe und Macher zu erfahren. Dazu habe ich ein Gespräch mit Markus Siepmann von der T-Systems Multimedia Solutions geführt:

Wie entsteht so ein interessantes Projekt?

Markus Siepmann: Für die Daimler AG ist das Thema Web 2.0 ja nichts ganz Neues. Es gibt eine Mercedes-Benz Insel in Second Life, im Internet findet man Podcasts von Mercedes-Benz, auch an die integrierte „Ask Dr. Z“ Kampagne in den bekannten Videoplattformen werden sich viele erinnern. Dies ist nun der Start, sich konsequent mit dem Thema „Corporate Blogging“ zu beschäftigen.

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Corporate Web 2.0

Corporate Web 2.0Das Marktfoschungsinstitut Forrester hat auf seinem Blog angekündigt, sich zukünftig stärker um die Frage, wie Web 2.0-Techologien in Unternehmen genutzt werden können, zu kümmern. Konnte man in der Diskussion mit Unternehmen zum Einsatz von Web 2.0 bislang manchmal strikte, teilweise auch emotionale Ablehnung oder zumindest Unverständnis erkennen, sieht Josh Bernoff, Analyst bei Forrester, nun ein wachsendes Interesse an diesem Thema:

“The corporate world has slowly gone from unware to fearful to, now, curious about how to engage with social networks, what to do about user generated media, how to participate in the blogosphere, and so on.”

Bernoff schlägt vor, fünf Zielsetzungen zum Einsatz von Web 2.0-Technologien zu unterscheiden:

  • ZUHÖREN: Herausfinden, was Kunden sagen und wollen.
  • KOMMUNIZIEREN: Kontakt mit dem Kunden über das klassische Marketing und die traditionelle PR-Arbeit hinaus aufnehmen.
  • AKTIVIEREN: Kunden als aktive Kommunikatoren über die Vorteilen der eigenen Produkte und Dienstleistungen gewinnen.
  • UNTERSTÜTZEN: Kunden helfen, die eigenen und die Probleme anderer Kunden zu lösen.
  • EINBINDEN: Mit den Kunden zusammenarbeiten um bessere Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen.

Der Web 2.0-Werkzeugkasten für die Realisierung dieser Zielsetzungen ist groß. Beispiele sind Weblogs, Wikis, Podcasts, private und öffentliche Gemeinschaften (“Communities”), Social Media-Lösungen (z.B. Tagging, Bookmarking) und Plattformen wie etwa Second World, MySpace oder YouTube.

Auch wenn sich heute die Frage “Soll ich oder soll ich nicht” im Hinblick auf die Nutzung dieser neuen Technologien immer weniger stellt, die entscheidende Frage bleibt nach wie vor, wie sich Unternehmen verändern müssen, um das Potential dieser Technologien zu nutzen. Themen wie Unternehmenskultur, Strategie, Führung und Organisation werden immer stärker im Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 auftauchen.

Corporate Blogging: Soll ich oder muss ich …

Corporate World Meet Web 2.0… als Unternehmen bloggen? Angesichts der Diffusionsgeschwindigkeit von Web 2.0, die doppelt so hoch ist wie im Web 1.0, stellen sich zur Zeit viele Unternehmen diese Frage.

Zehn Jahre Internet waren nötig, um endlich mehr als die Hälfte, nämlich ca. 60% der deutschen Bevölkerung zu Onlinern werden zu lassen. Laut einer aktuellen Studie des Markt- und Medienforschungsinstitutes result in Zusammenarbeit mit der Medienforschung des Südwestrundfunks gibt es inzwischen ca. 20% Web 2.0-Onliner und fast 60% davon sind schon überwiegend aktiv im Sinne von Mitgestalten, Produzieren, Social Networking und öffentlich Kommunizieren. Diese Zahlen sprechen für eine Veränderung von Verhaltensweisen im Internet, die man in den Unternehmen nicht ignorieren sollte. Zunächst trifft das zwar vor allem für den privaten Bereich zu, mangels adäquater Angebote in den Unternehmen ist der Trend im geschäftlichen Bereich daher noch zurückhaltend.
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Kundenmanagement

Zum Thema Kundenmanagement werden folgende Beiträge empfohlen:

Göhring, Happ (2006): E-Channel Concept for Customer Relationship Management; 1. International Research Symposium EuroBlog am 17.03.2006 in Stuttgart:

Summary

Göhring, Michaeli (2006): Kundengemeinschaften im Web 2.0: Blogstrategien im Kundenmanagement; in Meißner, Engellen (Hrsg. 2006) Tagungsband: Virtuelle Organisation und neue Medien 2006; GeNeMe2006 am 28.09.2006 in Dresden:

Paper
Vortrag

Göhring, Happ, Müller (2006): Web 2.0 im Kundenmanagement; in Hildebrand, Hofmann (Hrsg. 2006): Social Software; HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik Heft 252, Dezember 2006, Seiten 55-65. Auszüge:

PR 2.0 Essentials

PR 2.0 Essentials ist ein informativer Rundblick von SHIFT communications für den PR-Praktiker zu der manchmal verwirrenden Web 2.0-Welt. Da die (Web 2.0-) Welt sicher nicht stehen bleibt sollte dieses Dokument dynamisch erweiterbar sein. Am besten unter Einsatz eines Wikis. Folgende Themen werden vorgestellt:

  • RSS
  • Blogging
  • Memes
  • Tagging
  • Podcasts
  • Wikis
  • Social Networking
  • Social Bookmarking
  • Social Media Press Release
  • Instant Messaging und Short Message Service

7 gute Gründe für einen Corporate Blog

7 Reasons You Need To Blog For Your Business

Deanna Mascle on why every business should have a blog and RSS feed:

  • Publishing a regularly updated blog helps you keep in touch with your existing audience and/or customer base.
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  • Blogs and RSS feeds are good revenue streams.
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