Business Models

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Geschäftsmodelle im Wissensmarkt

Auch im E-Learning-Markt gilt, dass es heute nicht mehr ausreicht, ein normales Produkt oder einen ordentlichen Service anzubieten. Zudem kommen die bestehenden Geschäftsmodelle aus unterschiedlichen Richtung unter Druck. Vor diesem Hintergrund erläuterte Joachim Niemeier in seinem Vortrag auf der Abschlusskonferenz von LERNET am 25. September 2007 in Berlin, mit welchen Geschäftsmodellen die E-Learning Wirtschaft Erlöse erzielen kann.

Achtung: Ab Slide 16 liegt uns leider keine bessere Tonqualität vor.

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Wer hat noch kein Web 2.0?

Poster_Web_2.0 Es scheint so, dass die Unternehmen sich in diesem Jahr ernsthaft mit dem Thema Web 2.0 beschäftigen müssen. Booz | Allen | Hamilton hat in einer Untersuchung in Deutschland, UK und den USA einen dringenden Bedarf für die Unternehmen festgestellt, Web 2.0-Ansätze auf die Interaktion mit und die Partizipation des Kunden anzuwenden. Ihre Botschaft an die Unternehmen lautet “Web 2.0 ist ein Massenphänomen geworden”:

– Alle Altersgruppen und beide Geschlechter nutzen Web 2.0.
– Web 2.0-Anwender teilen untereinander Informationen, ohne Bedenken im Hinblick auf die Privatsphäre.
– Web 2.0-Anwender vertrauen auf die Empfehlungen anonymer Anwender.
– Web 2.0 schafft sowohl Bedrohungen als auch Chancen für existierende Geschäftsmodelle.
– Web 2.0 hat eine kritische Masse erreicht, Unternehmen müssen sich nun auch an dem neuen Paradigma orientieren.

Zukunft des Internets – What is Web 2.0: Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software

Tim O’Reilly, Gründer und Geschäftsführer des O’Reilly Verlages, hat vieles, was es zum Thema Web 2.0 zu sagen gibt, in seinem Radar veröffentlicht. Sein Vortrag umfasst weitgehend auch bereits schon an anderer Stelle Gesagtes, angereichert mit aktuellen Beispielen. Eine deutsche ausführliche Version seines Beitrages zu “Was ist Web 2.0?” findet man hier.

Dennoch hat er auf dem 2. Dresdner Zukunftsforum sehr charismatisch rüber gebracht, was die inzwischen bekannten, Marketing-Slogan-ähnlichen Aspekte des Web 2.0 selbst nicht ausdrücken könnten:

  • Nicht Software-Anwendung sondern Informations-Anwendung.
  • Software as a Service (SaaS).
  • Internet nicht als Ergänzung zum PC sondern als Plattform.
  • Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz (Schwarmintelligenz versus Eliteintelligenz).
  • Open Source im Paradigmenwechel der “Alpha Geeks”.
  • User Added Value: Die Nutzer/Kunden zu Mitarbeitern des Unternehmens machen!
  • Netzwerkeffekte: “A platform beats the application, every time” – Web 2.0 Anwendungen bilden das Netzwerk!
  • Perpetual Beta: Software und Services als dynamischer “ongoing” Prozess.

Mehr von diesem Vortrag findet man hier: Tim O’Reilly: Der Web-Meister – manager-magazin.de

E-Commerce 2.0 aus Kundensicht (Teil 4)

Beiträge der Reihe: E-Commerce

Chaine de services RSSTeil 4: RSS im E-Commerce 2.0

RSS, Really Simple Syndication, also wirklich einfach, aber dennoch vielleicht die Geheimwaffe für das Inhaltemanagement. RSS ist ein Format mit ungeahnten Möglichkeiten. Der Einsatz im E-Commerce wurde an anderer Stelle bezeichnet als ein „Natural Fit“ und ist damit nicht mehr wegzudiskutieren. Einige Nutzungsaspekte im generellen und im speziellen für E-Commerce sollen im folgenden beleuchtet werden.

Verbreitung und Reichweite: Inhalte, Produkte, Personen, die über ein RSS Feed verfügen, werden über die Vielzahl an RSS Aggregatoren, Suchmaschinen und Directories schneller verbreitet und bekannt. Auch in „normalen“ Suchmaschinen wie z.B. google oder yahoo erhält man dadurch ein höheres Ranking.

Erreichbarkeit: RSS Neuigkeiten und Inhalte erreichen die Nutzer, ohne dass sie auf die Website dieser Inhalte gehen müssen. Sie werden erreicht über ihre Reader, per E-Mail oder mobil (Handy, PDA oder iPod). Die Benachrichtigung funktioniert automatisch, sobald die Quelle neue Inhalte veröffentlicht.

Syndikation von Inhalten: Das sogenannte Content-Sharing wird mit RSS sehr einfach. Jeder Inhalt kann auf jeder anderen Website oder Portal weiterveröffentlicht werden. Inhalte lassen sich neu zusammenstellen. Das freie zur Verfügung stellen von Inhalten für Redakteure, Journalisten, Partner aber auch Internetnutzern schafft neue Formen der Inhalteveredelung, Inhalteaggregation und Kontextintegration. Diese Formen der Wiederverwertung schaffen Mehrwerte.

Informationsermittlung und Informationsmanagement: Inhalte und Informationen zu ausgewählten Themen gezielt recherchieren, organisieren und aggregieren und immer auf dem laufenden bleiben, wenn zu diesen Themen neues hinzukommt. RSS liefert die technische Basis dazu. Der Nutzer hat dabei die Möglichkeit, diese Inhalte in Blogs, Wikis, Newsreader oder anderen Web 2.0 Tools zu verwenden.

Inhalteformate: Es entstehen neue Nachrichtenformate durch die Fähigkeit des Aggregierens, Filterns und Kompilierens von Nachrichten-Auszügen aus dem Unternehmen und externer Nachrichtenticker. Neue Werbeformen entstehen durch RSS Werbeintegration und Feedbranding.

Diese Nutzungsprinzipien lassen sich hervorragend im E-Commerce einsetzen. Einige Aspekte dazu:

Für Promotions: neue Preise und Produkte, Angebote werden mittels RSS zeitnah und direkt zum Nutzer übermittelt. Derzeit genutzt wird diese Möglichkeit insbesondere von Reiseunternehmen, um Lastminute-Reisen, Billigflüge, Restplätze etc. zu vermarkten z.B. Travelocity oder Orbitz. Anbieter im Medienumfeld wie z.B. Netzflix verteilen über RSS Feeds die Topverkäufe und die Neuerscheinungen von Filmen. Im deutschen Umfeld muss man nach Praxisbeispielen etwas länger suchen. Wiedermal ist eBay hier Vorreiter. Mit RSS-Feeds erhält man einfachen Zugriff auf Informationen bei eBay sowie eine schnelle Übersicht über neu hinzugekommene Änderungen und Aktualisierungen. Aber auch ein Musikhändler yoosic aus Dresden bietet neben einem Blog auch im Shop RSS, zwar nicht im Shop, dafür aber im eigenen Blog an, und das schon länger als eBay. Darüber kann man sich die Neuigkeiten zu Musikern, Labels zusenden lassen. Im Shop kann dann eingekauft werden.

Vehikel für das Branding: RSS Feeds sind Träger von Marketinginhalten und sorgen dafür, die Beziehung zum Nutzer aufzubauen und zu erhalten. Ein Unternehmen, das täglich ein neues Produkt anbietet und versucht, über RSS den Nutzer an sich zu binden, ist Woot.

Zur Leadgenerierung und im Relationship Management: Indem man unterschiedliche RSS Feeds für verschiedene Inhalte und Themen anbietet, lassen sich auch unterschiedliche Zielgruppen bedienen. So interessieren sich potentielle Kunden (Prospects) eher für Produkte, die populär sind und von anderen bereits genutzt werden, oder für Themen, die heiß diskutiert und Meinungen anderer gesucht werden. Bestandskunden dagegen möchten eher über neues zum Thema oder über ergänzende Produkte zu bereits gekauften Waren auf dem Laufenden gehalten werden.

Zur Vertriebsunterstützung oder in Backofficeprozessen: Identifizierte neue Kundenkontakte oder Leads eines Anbieters werden über eine RSS-Intranet-Lösung zu den verantwortlichen Vertriebsmitarbeitern übermittelt, die sich dann um den weiteren Verkaufszyklus kümmern können. Dieses Prinzip der Enterprise Syndication Solution (ESS) ist auf viele geschäftliche Anwendungen übertragbar, nämlich überall dort, wo es um real-time Informationen geht, die Verkauf, Service oder Support zur Folge haben. Case Studies dazu findet man unter Knownow.com.

Case Study-Links:

Was ist eine Enterprise Syndication Solution (ESS)? Link dazu hier.

Feed-Werbung: Werbeplätze verändern sich. Die Bannerwerbung wird abnehmen, dafür werden zunehmend die RSS-Feeds genutzt werden, um Werbebotschaften zu verschicken. Die Feeds erreichen in aller Regel nur die Nutzer, die diese auch abonniert haben und damit die Information wünschen. Ein Wunschtraum von jedem Werbeanbieter: nämlich eine Zielgruppe exakt zu erreichen. Gleichzeitig ist hier mehr als in jeder anderen Werbeform darauf zu achten, dass diese Werbung nicht aufdringlich wirkt, da Feeds sofort wieder abbestellt werden können. Wichtig dabei ist, dass der Umfang bzw. Textlänge und Kontext sinnvoll gewählt werden.

Bildung von Käuferkatalogen: Ein Konsument im Internet, nutzt in aller Regel verschiedene Kataloge und bedient sich in diversen Shops oder Portalen, bestellt bei vielen Anbietern, meist nach Preisvergleichen. Wenn jedes Produkt im Internet bzw. im Katalog mit einem RSS-Feed ausgestattet wäre, könnte sich jeder Nutzer selbst seinen Wunschkatalog aus vielen Katalogen, Websites, Portalen, Shops zusammenstellen und mit anderen Nutzern teilen. Die Quelle ist dabei irrelevant, bei Neuerungen oder Aktualisierungen würde sich automatisch der Katalog erneuern. Anwendungen sind im privaten Umfeld denkbar, aber auch bei kleinen Unternehmen, im Handel, bei Vereinen oder Verbänden.

Die technischen Voraussetzungen zur Realisierung von RSS-Commerce sind vorhanden, Ideen für Geschäftskonzepte gibt es ebenfalls schon. Innovative Unternehmen als Anwender müssen davon aber erst noch überzeugt werden.

Software Strategies in a Flat World

David DeWalt is using the company EMC as example of how the software business is changing in response to challenges like global outsourcing, multi-tenancy, and service appliances. He shows how a hugely profitable company like EMC no longer does much R&D but now focuses on acquisition and development, absorbing approximately two companies every quarter. DeWalt goes on to describe how EMC has developed a strategy of getting newly aquired products and companies up and running from the start.

Launch the video presentation here.

People Power

Chris Anderson in WIRED Magazin on blogs, user reviews and photo-sharing:

“Now we have armies of amateurs, happy to work for free. Call it the Age of Peer Production. From Amazon.com to MySpace to craigslist, the most successful Web companies are building business models based on user-generated content. This is perhaps the most dramatic manifestation of the second-generation Web. The tools of production, from blogging to video-sharing, are fully democratized, and the engine for growth is the spare cycles, talent, and capacity of regular folks, who are, in aggregate, creating a distributed labor force of unprecedented scale.”

In elearnspace George Siemens comments this view:

“The real story here isn’t that people are “happy to work for free” (they aren’t…we work for many factors, money is only one. Reputation, connections, personal growth – these are all drivers of why people engage in activities without a monetary benefit. For many, monetary value comes in different channels – bloggers may share their ideas for free, but they gain consulting opportunities…the article touches on this briefly at the end.). The real story is that the value point for content has shifted…and that the power to publish and distribute exist at a level that enables anyone to express themselves. Getting others to read and watch is a different matter. Instead of a dozen resources being watched and read by millions, we have a million resources being watched and read by dozens.”

How Open Source Software Works

Lecture from Karim Lakhani at MIT OpenCourseWare:

“The open source software phenomenon opened peoples’ eyes to the potential power of innovation carried out by groups of volunteers with tools and coordination mechanisms. Karim Lakhani explains how OS works. He talks about community transparency and other organizational innovations that are used to achieve impressive results like Apache web server software and the Linux operating system.”