Lernen, Verändern und Einführen

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Lernen, Verändern und Einführen

Ein erfolgreicher Wandel wie die unternehmensweite Einführung eines integrierten digitalen Arbeitsplatzes erfordert Mobilisierungs- und Beteiligungsinitiativen, welche sowohl auf die Vorbildfunktion der Führungskräfte aus dem hierarchischen System setzen als auch eine Vielzahl an Möglichkeiten für viele Betei­ligte bieten, die strategische Initiative zum Leben zu erwecken.

Die erfolgreiche Einführung von digitaler Führung und die Befähigung zu modernen Formen der Zusammenarbeit setzt innovative Training- und Kompetenzentwicklungsstrategien voraus. Teamentwicklung, Coaching und Pilot-Training sind häufig die Basis für einen unternehmensweiten Rollout. Informelles und kollaboratives Lernen im Enterprise Social Network rückt in dem Mittelpunkt des „Enabling“ für die digitale Arbeitswelt. Die Gestaltung von neuen Formen des Corporate Learning setzt zunehmend auf Lernkonzepte, welche den Mitarbeitenden eigene Lernschritte ihrem Bedarf entsprechend ermöglichen. Der höchste Lerneffekt stellt sich ein, wenn Mitarbeitende ihre KollegInnen lehren, was sie erlernt haben.

Veröffentlichungen

Methoden

Enterprise 2.0 Workplace Performance Programm

Das Qualifizierungskonzept „Enterprise 2.0 Workplace Performance Program – EWPP“ wurde in Kooperation von der Know How! AG und der centrestage GmbH entwickelt und zielt darauf ab, die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit dem Social Web und von Enterprise 2.0-Werkzeugen zu vermitteln. Das umfasst beispielsweise:

  • Die Lernenden arbeiten in einer Lerngruppe an konkreten Aufgaben bzw. Problemstellungen aus den Bereichen Social Web und Enterprise 2.0.
  • Der Lernumgebung liegt der Ansatz zugrunde, durch den Einsatz von Web 2.0-/Enterprise 2.0-Werkzeugen eine unmittelbare Erfahrungswelt zu diesen Themen und dadurch einen schnellen Transfer in den betrieblichen Alltag zu ermöglichen.
  • In der Lerngruppe spielen selbstgesteuerte und informale Lernprozesse eine wichtige Rolle.
  • Die kollektive und kooperative Bearbeitung der Aufgaben bzw. Problemstellungen in der Lerngruppe hat das Ziel, die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen von Web 2.0-/Enterprise 2.0-Werkzeuge in der Lerngruppe konkret erlebbar zu machen, alternative Sichtweisen einzubringen und Diskussionen anzuregen.

Die Lehrenden nehmen die Rolle eines Lernbegleiters ein, d.h. sie konzentrieren sich auf Anleitung, Moderation, Feedback und Beratung.

Reverse Mentoring

Reverse Mentoring ist dabei häufig ein Baustein der Führungskräfteentwicklung in einem umfassenderen Change Management-Konzept. Im Gegensatz zu klassischen Mentoring-Programmen sind beim Reverse Mentoring die jungen Mitarbeiter diejenigen, die die Erfahrung im Umgang mit sozialen Technologien mitbringen und für einen Zuwachs der “digitalen Kompetenzen” bei den Führungskräften sorgen sollen. In einem formalisierten Reverse Mentoring-Programm arbeiten und lernen Führungskräfte und jüngere Mitarbeiter für eine begrenzte Zeit (4 – 6 Monate) gemeinsam in Tandems, welche Chancen und Herausforderungen die zukünftige digitalisierte Arbeitswelt bietet. Dazu wird vom Unternehmen ein Rahmen bereitgestellt, der die Erreichung der konkreten Ziele des Mentorings unterstützt und sicherstellt:

Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte

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