Social Bookmarking

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Verfügbarkeit von Enterprise 2.0-Technologien

In den letzten Jahren haben Enterprise 2.0-Technologien einen Reifegrad erreicht, der in den Unternehmen einen umfassenden Einsatz mit einer großen Anzahl an Nutzern ermöglicht. Man findet sowohl leistungsfähige Open Source-Angebote für dedizierte Tools als auch ausgereifte Angebote von integrierten Plattformen von großen Softwareunternehmen. Die Lösungsangebote der Softwareanbieter sind auf unterschiedliche Zielgruppen (z.B. global agierende Konzerne, mittelständische Unternehmen, Netzwerke von Unternehmen) ausgerichtet. Die Lösungen werden je nach Anbieter als On-Premise-Angebot, in der Cloud oder in hybrider Form angeboten.

Marktforschungsinstitute wie Gartner (Gartner’s Magic Quadrant for Social Software) [1], Forrester (Forrester Wave Enterprise 2.0 Social Platforms) [2], IDC (IDC MarketScape Worldwide Enterprise Social Networks Vendor Assessment) [3], Ovum (Ovum Decision Matrix: Enterprise Social Networking) [4] oder Lecko (Lecko Enterprise Social Nets study) [5] stellen, teilweise in regelmäßigen Abständen, ihre Bewertung der Lösungsangebote der Softwareanbieter vor.

Market Research Platform Studies

Schaubild: Marktstudien zu Enterprise 2.0-Technologien

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Lernen und Wissen teilen mit Web 2.0

Im Rahmen der E-Learning Roadshow, veranstaltet vom Deutschsprachigen Netzwerk der E-Learning Akteure D-ELAN e.V. und dem Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr NEG bei der IHK in Stuttgart am 09. Juli 2009 durfte ich über unsere Erfahrungen aus dem LERNET 2.0-Projekt berichten. Der Vortrag dazu im folgenden zum „Durchblättern“:

Der Vortrag wurde auch aufgezeichnet, allerdings mit eingeschränkter Tonqualität. Den Podcast dazu findet man im Anhang.

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Hello, it’s Howard Rheingold

Howard RheingoldHoward Rheingold ist ein Pop-Star des Internets. Für viele ist sein Name verknüpft mit dem Begriff “Virtuelle Communities”, den er in einem Buch aus dem Jahr 1993 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte und das auf seinen Erfahrungen mit “The WELL”, einem frühen grossen Online-Forum, beruht. Seine Themen sind die kulturellen, sozialen und politischen Auswirkungen des Internets.

Vor nun fast zwanzig Jahren erschien sein Artikel “A Slice of Life in my Virtual Community”. Heute, im Web 2.0-Zeitalter, wollte Howard Rheingold den Artikel auf den aktuellen Stand bringen. Eine textbasierte Überarbeitung schien ihm aber nicht mehr angebracht, daher entschied er sich für einen Vlog.

Der Vlog “A (Re)Slice of Life in My Virtual Community — 2007” ist wirklich Pop-Art, das Thema Web 2.0 wird als Alltagsgegenstand verarbeitet. Realitätsorientiert, mit klaren Linien und flächig ohne Tiefe dargestellt. Man erfährt, wie “Social Media” das berufliche und private Leben von Howard Rheingold verändert. Also dann viel Inspiration und Vergnügen bei dem Vlog “Hello, it’s Howard Rheingold”. Aktuelles über ihn findet man übrigens in seinem Twitter-Kanal.


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Tagging-Zukünftig nicht nur für die Early Adopter

Wortwolke Eine Befragung des “Pew Internet & American Life Project” hat sich zum ersten Mal mit dem Thema Tagging (oder “Gemeinschaftliches Indexieren“, wie es in der deutschen Ausgabe von Wikipedia bezeichnet wird) befasst. Tagging ist der Prozess der Kennzeichnung von Online-Inhalten und wird für Fotos genauso wie für Web-Lesezeichen, Produkte in einem E-Commerce-Portal oder Kompetenzprofile in einer Mitarbeiterdatenbank genutzt. Nach Tags kann man suchen, sie als Navigationswerkzeug in einer “Wortwolke” zusammenfassen oder als “Social Bookmarks” anderen zugänglich machen.

Da dies die erste Befragung zum Thema “Tagging” war können die Autoren noch nichts über eine wachsende Akzeptanz aussagen. Aber immerhin, 28% der befragten Internet-Nutzer haben schon einmal Online-Inhalte mit einem Tag versehen und 7% sind täglich aktiv. Diejenigen die “taggen” sind heute noch die sogenannten “Early Adopter”: unter 40 Jahren alt, mit einem überdurchschnittlichen Einkommen und einer überdurchschnittlichen Ausbildung.

In einem ergänzenden Interview zu den Befragungsergebnissen vergleicht David Weinberger vom Berkman Center for Internet & Society der Harvard University das “Tagging” mit älteren Methoden zum Organisieren von Informationen und gibt einen Ausblick auf Chancen und Risken.

Innovationen mit Social-Networking-Ansätzen und semantischen Technologien fördern

WissenNach der Studie „Wissensmanagement 2006-2010“ des BITKOM kann Social-Networking unterstützt durch geeignete Werkzeuge die Innovationsleistung von Unternehmen erhöhen. Auch Lernangebote werden erheblich von Social-Networking-Lösungen profitieren. Die Autoren der Studie geben folgende Einsatzbeispiele als neue Impulse für zukünftige Intranetlösungen:

– Mitarbeiter informieren sich gegenseitig durch Bookmark-Sharing,
– die Expertise-Erkennung erfolgt durch semantische Verfahren wie „Tagging“,
– RSS oder ATOM-Feeds ermöglichen eine persönlich gesteuerte, effektive und feingranulare Informationsversorgung,
– eine gemeinsame Erarbeitung von komplexen Texten bis hin zur Erstellung von Wissensdokumentationen wird durch Wiki-Technologien unterstützt und
– Informationen werden durch Podcasting verbreitet, damit werden die Mitarbeiter unmittelbar adressiert.

Web 2.0: Unternehmen müssen jetzt aktiv werden

Prof. Nora BarnesDas Thema “Web 2.0” richtete sich bislang vor allem an die Endkonsumenten. Nach viel Marketingwirbel im Jahr 2006 um den Begriff “Web 2.0” rücken nun die Nutzungsmöglichkeiten in den Unternehmen in den Mittelpunkt. Die zweite Studie von Prof. Nora Barnes von der Universität Massachusetts Dartmouth und Eric Mattson, einem Marketingberater, untersuchte dazu die 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA zum Einsatz von „Social Media” im geschäftlichen Umfeld.

Die Ergebnisse der Studie lassen die Vermutung zu, dass der Durchbruch viel schneller als erwartet kommen wird: “As one of, if not the, first studies of social media adoption with statistical significance, this research proves conclusively that social media is coming to the business world and sooner than many anticipated.”
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Vom Lesezeichen zu Social News

Social News

Was früher Lesezeichen waren sind in der Online-Welt die Bookmarking-Seiten. Nutzt man dann noch die Möglichkeit aus einem interessanten Link für andere Nutzer einen attraktiven Beitrag zu machen ist man im Bereich der “Social News” gelandet. Mit den Funktionalitäten und der Dynamik der Angebote auf diesem Markt befasst sich dieser Beitrag. Er vergleicht die Angebote von digg, Netscape, Newsvine und Reddit.

E-Commerce 2.0 aus Kundensicht (Teil 1)

Beiträge der Reihe: E-Commerce

Deutschland gilt nach den USA als der zweitgrösste Markt für E-Commerce weltweit. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Interesse der E-Commerce-Anbieter an dem Einsatz von Web 2.0-Technologien für diesen Markt wächst. Aus Kundensicht können z.B. folgende Web 2.0-Technologien zum Einsatz kommen:

  • Tagging, um Produkte oder Zubehör und passende Ergänzungen besser zu finden.
  • RSS, um bei Sortimentsneuerungen und Sonderangeboten immer auf dem laufenden zu bleiben.
  • Wikis, um Produktkataloge mit den Erfahrungen der Kunden zu erweitern.
  • Blogs, um Erlebnisse mit Produkten zu beschreiben.

Aus Sicht der E-Commerce-Anbieter und des Handels bietet Web 2.0:

  • Eine Erweiterung ihres Angebotes aus der Kundenperspektive.
  • Ein neuer Weg, die Kunden immer aktuell zu informieren.
  • Durch die Einbindung von Kundenerlebnissen und Erfahrungen ins Sortiment bekommt ein Produkt einen konkreten Nutzwert, den andere ebenso erleben möchten.
  • Authentische und offene Produktbeschreibungen und Bewertungen in Blogbeiträgen -auch negative Erfahrungen müssen erlaubt sein- bieten neue Möglichkeiten des viralen Marketing.

Teil 1: Tagging im E-Commerce 2.0

Üblicherweise werden Produkte, die in elektronischen Katalogen gefunden werden sollen, mit inzwischen standardisierten Produktmerkmalen beschrieben. Standardisierungsgremien kümmern sich hier um eine Vereinheitlichung, damit die Kunden bessere Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Anbietern erhalten. Tags sind auch Produkt-Etiketten, um Produkte jeglicher Art zu beschreiben, auszuzeichnen und zu kategorisieren mit einem Unterschied: Tags werden von den Kunden und Anwendern selbst vergeben. Niemand kann einem Kunden vorschreiben, wie er sein gekauftes Produkt benennen möchte, auch wenn er damit nur persönliche Erfahrungen und Emotionen zum Ausdruck bringen will. Zunehmend bieten E-Commerce Anbieter, allen voran Amazon die Möglichkeit des Taggings von Produkten in ihrem Katalog. Was das bedeutet, soll an einem Beispiel (Stand 8. August 2006) gezeigt werden:

  1. Die herkömmliche Suche nach ipod bei Amazon.com ergibt eine Produktliste von verschiedenen Nanos, Zubehör, Software, Büchern etc. mit einem Ergebnis von 48 Treffern in der Liste.
  2. Die Suche nach Produkten tagged with ipod ergibt eine Ergebnisliste von 412 Treffern. Des weiteren erfahren wir, dass 191 Kunden den tag ipod verwendet haben. Diese sind auch namentlich bekannt. Zum zweiten erfahren wir, welche Tags (995) noch für die Produkte, die mit ipod getaggt sind, verwendet wurden. Dabei stossen wir auf interessantes, von anderen Kunden unter vielem anderen gekauftes Zubehör wie beispielsweise den Voice Recorder oder die prepaid Card von iTunes sowie der Musik, die man unbedingt haben muss. Natürlich ebenfalls dort zu beziehen. Das Angebot erweitert sich noch um ein Vielfaches dadurch, dass die Kunden, die ipod getaggt haben, in der Regel auch noch andere Produkte gekauft und weitere Tags verwendet haben, nämlich 3761 Tags an der Zahl.

Aus dem Katalog mit ursprünglich 48 Angeboten wurde durch das Tagging das Angebotsvolumen fast um das 80fache vergrössert. Ob es aus Kundensicht sinnvoll ist, bei der Suche nach einem ipod am Ende auf die “100 Things to do before you die” zu stossen, sei dahingestellt. Aus Sicht des Anbieters erschliesst sich hier aber eine Verkaufskette, die auch als die “Long Tail” bezeichnet wird, die inzwischen einen nicht unbeträchtlichen Umsatzanteil ausmachen dürfte.

Zusammenfassend die Funktionen des Tagging nach Amazon:

“Find items on the Amazon site as well as provide an easy way for you to remember and classify items for later recall:

    • find other items with similar qualities.
    • organize your collection or items of interest.
    • remember items you are considering for purchase.
    • gather gift ideas.
    • get recommendations based on items you´ve tagged.”

PR 2.0 Essentials

PR 2.0 Essentials ist ein informativer Rundblick von SHIFT communications für den PR-Praktiker zu der manchmal verwirrenden Web 2.0-Welt. Da die (Web 2.0-) Welt sicher nicht stehen bleibt sollte dieses Dokument dynamisch erweiterbar sein. Am besten unter Einsatz eines Wikis. Folgende Themen werden vorgestellt:

  • RSS
  • Blogging
  • Memes
  • Tagging
  • Podcasts
  • Wikis
  • Social Networking
  • Social Bookmarking
  • Social Media Press Release
  • Instant Messaging und Short Message Service

Google Maps-Schneller als man glaubt

Es kommt zunehmend in Mode, dass man Einladungen zum Geburtstag erhält, per E-Mail und Link zu allen notwendigen Daten zum Auffinden des Grillplatzes:

  • Die Standortdaten mit Bild von Lokation und Grillgut befinden sich in Google Maps,
  • die Geodaten fürs TomTom oder jedes andere Navi werden selbstverständlich mitgeliefert, da sich solche Plätze ja auch oft außerhalb der mitgelieferten Standard-Software befinden,
  • mit Routenplaner zum Ausdrucken für Nicht-Navi Nutzer und
  • Öffentlichen Verkehrsinformationen – integriert – für diejenigen, die dann doch mehr trinken möchten sowie
  • der Möglichkeit, eigene Kommentare zu posten, dass man doch lieber abgeholt werden möchte oder eine Fahrgemeinschaft sucht. Ein Mashup macht’s möglich.
  • Für alle, die nicht mehr nach Hause fahren können oder wollen, findet sich auch die passende Übernachtungsmöglichkeit. Ebenfalls visualisiert, interaktiv mit allen Zusatzinformationen.

Ein Service, der ganz einfach, nutzerfreundlich und schnell realisiert ist. Was wir in privaten Anwendungen leisten, sollte für Unternehmen kein Problem sein. Anwendungsbereiche finden sich auch dort. Bret Taylor von Google sagt wie’s geht:

“Maps on websites have become almost as de rigueur as search functions. In this brief talk from O’Reilly’s 2005 Where 2.0 conference, Bret Taylor, a product manager at Google, states their intention to make adding maps just as easy as adding search, through the use of the Google Maps API.”

[runtime: 00:11:45, 5.4 mb, recorded 2005-06-29]