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	<title>centrestage &#187; Microblogging</title>
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	<description>Das Web-Portal der centrestage GmbH</description>
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		<title>centrestage &#187; Microblogging</title>
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		<title>Microblogging im Unternehmen</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2010/02/10/microblogging-im-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Learntec]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem ich von <a href="http://twitter.com/jrobes" target="_blank">Jochen Robes</a> eine Einladung zu einem Vortrag &#252;ber Microblogging in Unternehmen auf seiner Veranstaltung &#8220;Twitter: Kann man mit 140 Zeichen lernen?&#8221; im Rahmen der LEARNTEC 2010 bekommen habe, bin ich die eigenen Erfahrungen als aktiver Nutzer von Microblogs gedanklich durchgegangen und habe mit einigen Kollegen &#252;ber ihre Erfahrungen gesprochen. Es zeigte sich, dass die Erfahrungen um Umgang mit Microblogs genauso vielf&#228;ltig sind wie deren <a href="http://conception-blog.com/einsatzgebiete-von-microblogging-in-unternehmen-teil-1-von-4/2009/" target="_blank">Einsatzgebiete in Unternehmen</a>. Daher habe ich beschlossen, in meiner Pr&#228;sentation allen Erfahrungen eine Stimme zu geben und die Vielzahl von Einflussfaktoren in ihrer Wechselwirkung in Form einer SWOT-Analyse darzustellen.</p>
<p>In Twitter begann zun&#228;chst eine <a href="http://twitter.com/mons7/status/8579667852" target="_blank">spannende Diskussion</a>, ob Twitter und Microblogging nicht das Gleiche sind. So wie man heute mit einem Tempo-Taschentuch alle Papiertaschent&#252;cher bezeichnet ist Twitter ein Synonym f&#252;r kurze Status-Updates geworden. Aus meiner Sicht unterscheiden sich Twitter und Microblogging in folgenden Punkten:</p>
<ul>
<li>Microblogging kann mit anderen Internet-Diensten als Twitter realisiert werden</li>
<li>Microblogging kann sowohl auf einer zentralen Architektur wie Twitter aufbauen, aber auch dezentrale bzw. verteilte Architekturen nutzen</li>
<li>Microblogging hat regelm&#228;&#223;ig umfangreichere Features</li>
<li>Twitter ist &#246;ffentlich, Microblogging kann als L&#246;sung &#8220;hinter dem Firewall&#8221; eines Unternehmens implementiert werden</li>
<li>Microblogging ist nicht auf 140 Zeichen beschr&#228;nkt, aber die Grundidee bleibt erhalten, n&#228;mlich eine Microinformation (eine Information, eine Statusmeldung, eine Idee usw.) zu kommunizieren</li>
</ul>
<p><span style="font-family: Verdana;"> </span></p>
<p>Und hier nun als Diskussionsinput die SWOT-Analyse zu Microblogging:</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microbloggingimunternehmen-100204003520-phpapp01"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=microbloggingimunternehmen-100204003520-phpapp01"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter und Microblogging: Kann man mit 140 Zeichen lernen?</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2010/02/08/twitter-und-microblogging-kann-man-mit-140-zeichen-lernen/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2010/02/08/twitter-und-microblogging-kann-man-mit-140-zeichen-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>F&#252;r mich &#252;berraschend auf der LEARNTEC 2010 war das hohe Interesse an der Frage, ob und wie man mit Twitter lernen kann. Im Rahmen der Pressekonferenz zur Er&#246;ffnung der LEARNTEC durfte ich eine kurze Einf&#252;hrung dazu geben.</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=kannmanmit140zeichenlernen-100203015200-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=kannmanmit140zeichenlernen-100203015200-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p>Da die Charts auf eine Visualisierung ausgerichtet sind hier in Kurzfassung die &#8220;Tonspur&#8221;, erg&#228;nzt um ein paar Links sowie f&#252;r mich spannende Einsichten aus Vortr&#228;gen und Diskussionen vom Kongress.</p>
<p>Ob man mit Twitter lernen kann ist zumindest bei den Marktforschern umstritten. Das MMB-Institut f&#252;r Medien- und Kompetenzforschung stellte in einer <a href="http://www.mmb-institut.de/2004/pages/trendmonitor/download/MMB-Trendmonitor_2009_I.pdf" target="_blank">Delphi-Befragung</a> fest, dass in deutschen Unternehmen nicht getwittert wird wenn es um Qualifizierung geht. Rund 50 Lernexperten setzten Twitter in der Hitliste auf den letzten Platz. Genau das Gegenteil davon hat das Centre for Learning &amp; Performance Technologies festgestellt. In der <a href="http://www.c4lpt.co.uk/recommended/" target="_blank">j&#228;hrlichen Erhebung</a> der Top 100-Lernwerkzeuge ist Twitter in den letzten Jahren von Platz 43 &#252;ber Platz 11 auf Platz 1 im Jahr 2009 gest&#252;rmt. Dieser Meinung waren rund 270 &#8220;Learning Professionals&#8221; weltweit.</p>
<p>IT-Anwendungen, die stark wachsen sind immer Gegenstand einer Hype-Diskussion. Twitter hatte in den letzten Jahren ph&#228;nomenale Wachstumsraten, je nach Messung h&#228;ufig zwischen 1000 und 3000 Prozent. Aktuell scheint die Zahl der aktiven Twitter-Nutzer (gemessen als &#8220;Unique Visitors&#8221;) bei etwa 24 Mio. Nutzer <a href="http://www.quantcast.com/twitter.com/" target="_blank">zu stagnieren</a>. Spannend ist, dass das Wachstum jetzt zunehmend ausserhalb der USA stattfindet. Die Deutschen sind zwar keine Twitter-Weltmeister, aber sie liegen jetzt auf <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_international_growth_stats_for_brazil_germany_indonesia.php" target="_blank">Platz 5</a> der weltweiten Twitternutzer (hinter den USA, Brasilien, UK und Kanada). Aber: f&#252;r jemanden, der heute in Twitter neu einsteigt, ist es nicht mehr so einfach sich in der &#8220;Vielfalt der Stimmen&#8221; zurechtzufinden. <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/twitter-quitters-post-roadblock-to-long-term-growth/" target="_blank">60% der neuen Nutzer</a> geben daher nach kurzer Zeit wieder auf.</p>
<p> Kann man mit Twitter lernen? Ich denke ja, denn man wird zu (fast) allen Themen etwas finden. Eine kleine Recherche zeigt schnell, dass man beispielsweise zum Lernen von Sprachen eine Vielzahl an Angeboten findet. Das ist interessant, aber im Grunde werden damit bekannte Inhalte nur in ein neues Medienformat gegossen.</p>
<p>Der Erfolg von Twitter entscheidet sich aus meiner Sicht an einer anderen Stelle. Twitter ist vor allem ein Kommunikationswerkzeug und entfaltet h&#228;ufig im Verbund mit anderen Werkzeugen seine St&#228;rke. Twitter dient zur schnellen Information, dient als Feedbackkanal und erm&#246;glicht den Austausch der Teilnehmer untereinander. Twitter erm&#246;glicht</p>
<ul>
<li>Ansichten und Gedanken zu &#228;u&#223;ern, sich Inspiration zu holen und laut nachzudenken.</li>
<li>Diskussionen und Trends zu verfolgen. Man bekommt mit was auf Veranstaltungen l&#228;uft und &#252;ber Twitter und Twitterwalls werden Meinungen gebildet.</li>
<li>Fragen zu stellen und Feedback zu bekommen. Kontakte zu Experten k&#246;nnen ohne formale Barrieren gekn&#252;pft werden.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.slideshare.net/andreakback/twitter-begegnung-mit-altbekannten-lernsituationen" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1667" title="Altbekannte Lernsituationen" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/02/Altbekannte-Lernsituationen-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><a href="http://twitter.com/aback" target="_blank">Andrea Back</a> von der Universit&#228;t St. Gallen hat die M&#246;glichkeiten, mit Twitter zu lernen, in ihrem Vortrag auf der LEARNTEC treffend als &#8220;<a href="http://www.slideshare.net/andreakback/twitter-begegnung-mit-altbekannten-lernsituationen" target="_blank">Begegnung mit altbekannten Lernsituationen</a>&#8221; analysiert. Bei diesen altbekannten Lernsituationen geht es um die Zugeh&#246;rigkeit zu Lerngemeinschaften, das Lernen durch Lesen, das Stellen von Fragen, das Erhalten von Feedback und die M&#246;glichkeit, (Karriere-) Kontakte zu kn&#252;pfen.</p>
<p>Im zweiten Teil der Einf&#252;hrung befasste ich mich mit dem Thema &#8220;Microblogging in Unternehmen&#8221; und sinnvollen Einsatzszenarien &#8220;hinter dem Firewall&#8221; eines Unternehmens, um es aber hier nicht zu lang werden zu lassen werde ich dazu einen neuen Beitrag schreiben.</p>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Für mich überraschend auf der LEARNTEC 2010 war das hohe Interesse an der Frage, ob und wie man mit Twitter lernen kann. Im Rahmen der ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Für mich überraschend auf der LEARNTEC 2010 war das hohe Interesse an der Frage, ob und wie man mit Twitter lernen kann. Im Rahmen der Pressekonferenz zur Eröffnung der LEARNTEC durfte ich eine kurze Einführung dazu geben.

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Da die Charts auf eine Visualisierung ausgerichtet sind hier in Kurzfassung die "Tonspur", ergänzt um ein paar Links sowie für mich spannende Einsichten aus Vorträgen und Diskussionen vom Kongress.

Ob man mit Twitter lernen kann ist zumindest bei den Marktforschern umstritten. Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung stellte in einer Delphi-Befragung fest, dass in deutschen Unternehmen nicht getwittert wird wenn es um Qualifizierung geht. Rund 50 Lernexperten setzten Twitter in der Hitliste auf den letzten Platz. Genau das Gegenteil davon hat das Centre for Learning &#38; Performance Technologies festgestellt. In der jährlichen Erhebung der Top 100-Lernwerkzeuge ist Twitter in den letzten Jahren von Platz 43 über Platz 11 auf Platz 1 im Jahr 2009 gestürmt. Dieser Meinung waren rund 270 "Learning Professionals" weltweit.

IT-Anwendungen, die stark wachsen sind immer Gegenstand einer Hype-Diskussion. Twitter hatte in den letzten Jahren phänomenale Wachstumsraten, je nach Messung häufig zwischen 1000 und 3000 Prozent. Aktuell scheint die Zahl der aktiven Twitter-Nutzer (gemessen als "Unique Visitors") bei etwa 24 Mio. Nutzer zu stagnieren. Spannend ist, dass das Wachstum jetzt zunehmend ausserhalb der USA stattfindet. Die Deutschen sind zwar keine Twitter-Weltmeister, aber sie liegen jetzt auf Platz 5 der weltweiten Twitternutzer (hinter den USA, Brasilien, UK und Kanada). Aber: für jemanden, der heute in Twitter neu einsteigt, ist es nicht mehr so einfach sich in der "Vielfalt der Stimmen" zurechtzufinden. 60% der neuen Nutzer geben daher nach kurzer Zeit wieder auf.

Kann man mit Twitter lernen? Ich denke ja, denn man wird zu (fast) allen Themen etwas finden. Eine kleine Recherche zeigt schnell, dass man beispielsweise zum Lernen von Sprachen eine Vielzahl an Angeboten findet. Das ist interessant, aber im Grunde werden damit bekannte Inhalte nur in ein neues Medienformat gegossen.

Der Erfolg von Twitter entscheidet sich aus meiner Sicht an einer anderen Stelle. Twitter ist vor allem ein Kommunikationswerkzeug und entfaltet häufig im Verbund mit anderen Werkzeugen seine Stärke. Twitter dient zur schnellen Information, dient als Feedbackkanal und ermöglicht den Austausch der Teilnehmer untereinander. Twitter ermöglicht

	Ansichten und Gedanken zu äußern, sich Inspiration zu holen und laut nachzudenken.
	Diskussionen und Trends zu verfolgen. Man bekommt mit was auf Veranstaltungen läuft und über Twitter und Twitterwalls werden Meinungen gebildet.
	Fragen zu stellen und Feedback zu bekommen. Kontakte zu Experten können ohne formale Barrieren geknüpft werden.

Andrea Back von der Universität St. Gallen hat die Möglichkeiten, mit Twitter zu lernen, in ihrem Vortrag auf der LEARNTEC treffend als "Begegnung mit altbekannten Lernsituationen" analysiert. Bei diesen altbekannten Lernsituationen geht es um die Zugehörigkeit zu Lerngemeinschaften, das Lernen durch Lesen, das Stellen von Fragen, das Erhalten von Feedback und die Möglichkeit, (Karriere-) Kontakte zu knüpfen.

Im zweiten Teil der Einführung befasste ich mich mit dem Thema "Microblogging in Unternehmen" und sinnvollen Einsatzszenarien "hinter dem Firewall" eines Unternehmens, um es aber hier nicht zu lang werden zu lassen werde ich dazu einen neuen Beitrag schreiben.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>E-Learning, Lernen, Microblogging, Wissensmanagement</itunes:keywords>
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	</item>
		<item>
		<title>Lernen mit Twitter</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/10/21/lernen-mit-twitter/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2009/10/21/lernen-mit-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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		<category><![CDATA[D-ELAN]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.d-elan.net" target="_blank">D-ELAN</a> hat heute f&#252;r seine Mitglieder sein erstes Webinar veranstaltet. Dort durfte ich &#252;ber unser gemeinsames Projekt <a href="http://www.lernetblog.de" target="_blank">LERNET 2.0</a> und unsere Erfahrungen mit Twitter f&#252;r Lernen und Wissensmanagement berichten. In 15 Minuten kann das leider nur ein kurzer Abriss sein.</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=20091021twitterd-elan-webinar2009-091021103315-phpapp01"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=20091021twitterd-elan-webinar2009-091021103315-phpapp01"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p>Das Webinar wurde unterst&#252;tzt von <a href="http://www.dd-learn.de/wordpress/" target="_blank">Lore Re&#223;, D+D</a> (herzlichen Dank!) und auf der Plattform centra durchgef&#252;hrt.</p>
<p> Eine eigene Beobachtung am Rande: Bei &#8220;normalen&#8221; Veranstaltungen in Vortragss&#228;len haben ca. 3-5% der Teilnehmer einen eigenen Twitter-Account. Bei online Veranstaltungen im Internet, also Webinaren, Webcasts sind es ca. 15-30% der Webinar-Teilnehmer, die einen eigenen Twitter-Account hatten.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Lernen und Wissen teilen mit Web 2.0</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/07/15/lernen-und-wissen-teilen-mit-web-2-0/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2009/07/15/lernen-und-wissen-teilen-mit-web-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 16:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
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		<category><![CDATA[Projektkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der E-Learning Roadshow, veranstaltet vom Deutschsprachigen Netzwerk der E-Learning Akteure <a href="http://www.d-elan.net" target="_blank">D-ELAN e.V.</a> und dem Netzwerk Elektronischer Gesch&#228;ftsverkehr <a href="http://www.ec-net.de" target="_blank">NEG </a>bei der IHK in Stuttgart am 09. Juli 2009 durfte ich &#252;ber unsere Erfahrungen aus dem <a href="http://www.lernetblog.de" target="_blank">LERNET 2.0-Projekt</a> berichten. Der Vortrag dazu im folgenden zum „Durchbl&#228;ttern“:</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=lernenmitweb2-0ihkjuli2009-090715035246-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=lernenmitweb2-0ihkjuli2009-090715035246-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p>Der Vortrag wurde auch aufgezeichnet, allerdings mit eingeschr&#228;nkter Tonqualit&#228;t. Den Podcast dazu findet man im Anhang. Am Ende des Vortrages wird ein 2-Minuten-mp3 file &#8220;<a href="http://static2.orf.at/vietnam2/files/oe3/200925/Callboy_Millionenklage_71046.mp3" target="_blank">Millionenklage</a>&#8221; des <a href="http://oe3.orf.at/comedy/stories/92756/" target="_blank">&#246;sterreichischen Radios</a> verwendet, den ich hier extra nochmals zitieren und verlinken m&#246;chte. Obwohl sein Inhalt das Generationsproblem von Web 2.0 vorf&#252;hrt, muss man dabei einfach schmunzeln.</p>
<p> Nach dem Vortrag wurden Fragen gestellt, die ich hier kurz beantworten m&#246;chte:</p>
<p><strong>Wie organisiert man eine gemeinsame Wissensbasis in einem Projekt z.B. in delicious, wenn jeder der Projektteilnehmer bereits eigene Wissensbasen bzw. Bookmarking-Dienste nutzt?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir legen zun&#228;chst f&#252;r jedes Projekt eine Wissensbasis an, um sicherzustellen, dass projektbezogene Inhalte von allen Projektbeteiligten sehr schnell gefunden werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Nutzung von pers&#246;nlichen Bookmarks f&#252;r Projekt-Wissensdepots geschieht in aller Regel auf zwei Wegen, die Bookmarking-Dienste auch als Funktionen anbieten:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Teilen (Sharen) einzelner, empfohlener und geeigneter Inhaltequellen. Bookmarks von Personen, die inhaltlich in den Projektkontext passen, werden in das eigene Wissens-Netzwerk aufgenommen, indem man sie „sichert“.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Die Verschlagwortung (Tagging) und Kategoriesierung erm&#246;glichen, die Inhalte projektunabh&#228;ngig auch in anderen Projekten und f&#252;r v&#246;llig andere Zwecke weiter zu verwerten z.B. zur Aufnahme in die Lernplattform, ins Wiki, in einen Produktkatalog.</p>
<p><strong>Wie entscheidet man, welche Anwendung wird intern und welche extern eingesetzt?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das ist sicher eine der Gretchen-Fragen des Web 2.0. Die Offenheit von Web 2.0 Anwendungen l&#228;sst (leider) fast immer beides zu, so dass das Kommunikations- oder das Servicekonzept definieren muss, welche Kan&#228;le werden nur intern bedient und welche gehen auch nach au&#223;en zum Kunden bzw. in die &#214;ffentlichkeit und umgekehrt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In unserem Falle haben wir zur Unterst&#252;tzung der Kommunikation im Projektteam einen Microblog, der nur intern (in einer geschlossenen Umgebung) genutzt werden kann. Der Themen-Blog, Twitter, slideshare f&#252;r Vortr&#228;ge und verschiedene andere Tools werden nach au&#223;en zu PR, Marketing und Kommunikationszwecken eingesetzt. F&#252;r die Wissensbasis in delicious gibt es sowohl &#246;ffentliche, im Internet gesammelte, als auch projektinterne Bookmarks, die &#252;ber dieselbe Plattform gemanagt werden. Bei den Projektinternen handelt es sich um nicht-&#246;ffentliche Unternehmens-Dokumente oder Zug&#228;nge zu kostenpflichtigen Inhaltedatenbanken, die nur restriktiv genutzt werden d&#252;rfen.</p>
<p>Die Verwendung interner und externer Kan&#228;le in unserem Projekt wird im angeh&#228;ngten pdf-Dokument zusammengefasst.</p>]]></description>
		<wfw:commentRss>http://www.centrestage.de/2009/07/15/lernen-und-wissen-teilen-mit-web-2-0/feed/</wfw:commentRss>
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		<itunes:subtitle>Im Rahmen der E-Learning Roadshow, veranstaltet vom Deutschsprachigen Netzwerk der E-Learning Akteure D-ELAN e.V. und dem Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr NEG bei der IHK in Stuttgart ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Im Rahmen der E-Learning Roadshow, veranstaltet vom Deutschsprachigen Netzwerk der E-Learning Akteure D-ELAN e.V. und dem Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr NEG bei der IHK in Stuttgart am 09. Juli 2009 durfte ich über unsere Erfahrungen aus dem LERNET 2.0-Projekt berichten. Der Vortrag dazu im folgenden zum „Durchblättern“:

[slideshare id=1724152&#38;doc=lernenmitweb2-0ihkjuli2009-090715035246-phpapp02]

Der Vortrag wurde auch aufgezeichnet, allerdings mit eingeschränkter Tonqualität. Den Podcast dazu findet man im Anhang. Am Ende des Vortrages wird ein 2-Minuten-mp3 file "Millionenklage" des österreichischen Radios verwendet, den ich hier extra nochmals zitieren und verlinken möchte. Obwohl sein Inhalt das Generationsproblem von Web 2.0 vorführt, muss man dabei einfach schmunzeln.

Nach dem Vortrag wurden Fragen gestellt, die ich hier kurz beantworten möchte:

Wie organisiert man eine gemeinsame Wissensbasis in einem Projekt z.B. in delicious, wenn jeder der Projektteilnehmer bereits eigene Wissensbasen bzw. Bookmarking-Dienste nutzt?
Wir legen zunächst für jedes Projekt eine Wissensbasis an, um sicherzustellen, dass projektbezogene Inhalte von allen Projektbeteiligten sehr schnell gefunden werden.
Die Nutzung von persönlichen Bookmarks für Projekt-Wissensdepots geschieht in aller Regel auf zwei Wegen, die Bookmarking-Dienste auch als Funktionen anbieten:
1. Teilen (Sharen) einzelner, empfohlener und geeigneter Inhaltequellen. Bookmarks von Personen, die inhaltlich in den Projektkontext passen, werden in das eigene Wissens-Netzwerk aufgenommen, indem man sie „sichert“.
2. Die Verschlagwortung (Tagging) und Kategoriesierung ermöglichen, die Inhalte projektunabhängig auch in anderen Projekten und für völlig andere Zwecke weiter zu verwerten z.B. zur Aufnahme in die Lernplattform, ins Wiki, in einen Produktkatalog.

Wie entscheidet man, welche Anwendung wird intern und welche extern eingesetzt?
Das ist sicher eine der Gretchen-Fragen des Web 2.0. Die Offenheit von Web 2.0 Anwendungen lässt (leider) fast immer beides zu, so dass das Kommunikations- oder das Servicekonzept definieren muss, welche Kanäle werden nur intern bedient und welche gehen auch nach außen zum Kunden bzw. in die Öffentlichkeit und umgekehrt.
In unserem Falle haben wir zur Unterstützung der Kommunikation im Projektteam einen Microblog, der nur intern (in einer geschlossenen Umgebung) genutzt werden kann. Der Themen-Blog, Twitter, slideshare für Vorträge und verschiedene andere Tools werden nach außen zu PR, Marketing und Kommunikationszwecken eingesetzt. Für die Wissensbasis in delicious gibt es sowohl öffentliche, im Internet gesammelte, als auch projektinterne Bookmarks, die über dieselbe Plattform gemanagt werden. Bei den Projektinternen handelt es sich um nicht-öffentliche Unternehmens-Dokumente oder Zugänge zu kostenpflichtigen Inhaltedatenbanken, die nur restriktiv genutzt werden dürfen.

Die Verwendung interner und externer Kanäle in unserem Projekt wird im angehängten pdf-Dokument zusammengefasst.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>E-Learning, Lernen, Microblogging, Projektwelt, Social Bookmarking, Web 2.0, Wissensmanagement</itunes:keywords>
		<itunes:author>kontakt@centrestage.de</itunes:author>
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		<enclosure url="http://static2.orf.at/vietnam2/files/oe3/200925/Callboy_Millionenklage_71046.mp3" length="800428" type="audio/mpeg" />
	</item>
		<item>
		<title>Twitternde Mitarbeiter: Funktioniert Microblogging auch in Unternehmen?</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/04/25/twitternde-mitarbeiter-funktioniert-microblogging-auch-in-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2009/04/25/twitternde-mitarbeiter-funktioniert-microblogging-auch-in-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 13:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Microsharing]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Monaten war Twitter in der &#214;ffentlichkeit noch ein unbekannter Dienst. In der Zwischenzeit haben viele Medien, vom Fr&#252;hst&#252;cksfernsehen bis zu den Tagesthemen, vom Format- bis zum Wortradio, dar&#252;ber berichtet und Twitter eine erfreuliche Popularit&#228;t verschafft. Print-Medien erproben diesen neuen Informationskanal genauso wie Wissenschaftseinrichtungen und in Unternehmen wird &#252;berlegt, wie man diesen Kanal zur Unternehmenskommunikation nutzen kann.</p>
<p>Unter dem Schlagwort &#8220;Enterprise Microblogging&#8221; gibt es &#220;berlegungen und erste Versuche, wie man im Unternehmen sinnvoll intern &#8220;twittern&#8221; kann. Zum Thema der &#8220;twitternden Mitarbeiter&#8221; habe ich ein Gespr&#228;ch mit <a href="https://www.xing.com/profile/Dirk_Roehrborn" target="_blank">Dirk R&#246;hrborn</a> gef&#252;hrt. Dirk R&#246;hrborn ist gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter der <a href="http://www.communardo.de/" target="_blank">Communardo Software GmbH</a> und hat mit <a href="http://www.communote.com/" target="_blank">Communote</a> einen neuen, innovativen Enterprise Micoblogging-Dienst entwickelt.</p>
<p> <br />
<strong>Microblogging wird oft als Synonym f&#252;r den Twitter-Dienst verwendet, der hierzulande bisher vor allem von IT-Freaks genutzt wird. Wie erkl&#228;rt man mit einfachen Worten Microblogging?</strong></p>
<p><img src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2009/04/dro-jn_200px.jpg" alt="Dirk R&#246;hrborn im Gespr&#228;ch mit Joachim Niemeier" title="Dirk R&#246;hrborn im Gespr&#228;ch mit Joachim Niemeier" class="alignleft size-full wp-image-862" /><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Twitter / identi.ca ist so etwas wie “SMS im Internet”. Auf die Frage „What are you doing?“ kann mit maximal 140 Zeichen geantwortet werden. Das ist extrem einfach und extrem schnell. Twitter ist eigentlich ein soziales Netzwerk, welches auf Konversation basiert und damit viel stabiler ist. Twitter bzw. vergleichbare Dienste werden sich extrem verbreiten und in einigen Jahren zu einer weltweit genutzten Plattform werden, die mit SMS, E-Mail und Telefonie konkurrieren wird.</p>
<p><strong>Sie entwickeln L&#246;sungen im Bereich von &#8220;Enterprise Microblogging&#8221;. Was ist der Hauptnutzen von Microblogging im Unternehmen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Microblogging erleichtert es, den &#220;berblick &#252;ber die Aktivit&#228;ten in meinem Kontaktnetzwerk oder meiner Organisation zu behalten. Laura Fitton hat in ihrem <a href="http://pistachioconsulting.com/musing-on-management-by-microsharing/" target="_blank">Touchbase Blog</a> einen Vergleich mit dem H&#228;uptling eines Indianerstammes gezogen, der morgens von einem H&#252;gel &#252;ber das Indianerdorf schaut und den Rauch &#252;ber den Tipis beobachtet. W&#252;rden die Indianer twittern oder Communote nutzen, dann k&#246;nnten sie im Zelt bleiben und w&#252;ssten trotzdem, was im Kochtopf des Nachbarzeltes gerade gekocht wird <img src='http://www.centrestage.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> und zwar viel schneller und viel fr&#252;her als ihr H&#228;uptling.</p>
<p><strong>Was hat das mit Kommunikation im Unternehmen zu tun?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Sehr viel. Auch in kleinen und gro&#223;en Organisation spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle, In der Zusammenarbeit kommt es darauf an zu wissen, was der andere gerade tut oder getan hat. Auf dem Informationsaustausch wird viel Zeit verwendet und trotzdem geht viel wertvolles verloren. Hier liegt ein gro&#223;es Potential zur Produktivit&#228;tssteigerung von Wissensarbeitern. Vor allem in der Projekt- und Teamarbeit, aber auch im Vertrieb oder in Wartung und Support sind wir auf Informationen anderer angewiesen!</p>
<p><strong>Warum geht das nicht mit Twitter?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Der Erfolg von Twitter liegt in seiner Schnelligkeit und Offenheit. Daf&#252;r sind in Twitter selbst aber nur die Nachrichten weniger Tage im Nachhinein abrufbar. Unternehmen hingegen brauchen vor allem auch Vertraulichkeit, Zugriffsschutz, Themenfokussierung und die M&#246;glichkeit zur Integration mit der Firmen-IT, z.B. via LDAP. Auch sollten es manchmal mehr als 140 Zeichen an Inhalten sein k&#246;nnen. Der wesentliche Unterschied ist aber m.E. dass es in Firmen eben nicht nur auf den Austausch von Nachrichten, also &#8220;micromessaging&#8221; ankommt, sondern auch auf das dauerhafte Speichern und Weitergeben von Informationen, also &#8220;microsharing&#8221;. Twitter und identi.ca sind f&#252;r die &#246;ffentliche Au&#223;enkommunikation bald unersetzbar, jedoch f&#252;r den unternehmensinternen Einsatz eher ungeeignet. Reine Twitter-Clones, wie z.B. Yammer helfen hier nur begrenzt weiter.</p>
<p><strong>Sie haben Communote bereits mehrfach der &#214;ffentlichkeit vorgestellt, z.B. auf BarCamps. Welche Fragen werden da gestellt?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:</p>
<ul>
<li>Wie wird Communote bei Ihnen eingesetzt?</li>
<li>Ist das nicht einfach noch ein Tool, welches keiner braucht?</li>
<li>Warum mehr als 140 Zeichen?</li>
<li>Wie ver&#228;ndert sich die Kommunikation in Projekten</li>
<li>Gibt es Regeln f&#252;r das Microblogging?</li>
<li>M&#252;ssen die Mitarbeiter dann nicht einfach noch ein weiteres Tool nutzen?</li>
<li>W&#252;rden Unternehmen solche Daten einem Online-Service anvertrauen?</li>
</ul>
<p><strong>Wie wird denn Communote bei Ihnen im Unternehmen selbst eingesetzt</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir nutzen Communote seit der ersten verf&#252;gbaren Version Anfang Oktober 2008 konsequent bei uns intern. Interessanterweise haben wir Communote nicht „ausgerollt“. Vielmehr sprach es sich einfach in der Firma herum und jeden Tag wollten mehr Kollegen dabei sein, quasi eine Softwareeinf&#252;hrung durch „virales Marketing“. Die gr&#246;&#223;te Verwendung hat Communote in unseren Kunden- und Entwicklungsprojekten. Hier verdr&#228;ngt der Microblog zunehmend E-Mail, Instant Messaging, Wikis und Projektportale. Aber auch in den Querschnittsbereichen HR, Finanzen und im F&#252;hrungsteam wird Communote immer h&#228;ufiger genutzt.</p>
<p><strong>Wie wird das Tool von den Mitarbeitern angenommen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Interessanterweise sind es nicht immer nur die Techies, die ein solches Tool nutzen. Gerade auch Mitarbeiter, denen das Ausformulieren l&#228;ngerer Textbeitr&#228;ge (z.B. f&#252;r Wikis und Blogs) schwerf&#228;llt, nutzen Communote sehr gern, da offenbar die Hemmschwelle aufgrund der K&#252;rze der Notizen und der einfacheren Schreibform viel niedriger ist. Diese Leute bekommen dadurch eine viel gr&#246;&#223;ere Sichtbarkeit im Unternehmen!</p>
<p><strong>Ist das nicht einfach noch ein Tool, welches keiner braucht?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Es ist in der Tat so, dass es bereits mehrere Tools gibt, die parallel eingesetzt werden. Gegenw&#228;rtig ist der Microblog dabei, die Nutzung anderer Tools zur&#252;ckzudr&#228;ngen.</p>
<p><strong>Microblogs verdr&#228;ngen E-Mail, Wikis und Blogs, interessant!</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Verdr&#228;ngen ist sicherlich zu hart formuliert, aber das Nutzungsverhalten ver&#228;ndert sich. E-Mail wird richtigerweise wieder mehr f&#252;r die direkte, pers&#246;nliche Kommunikation ohne gro&#223;en Verteiler genutzt – analog zum handschriftlichen Brief. Wikis haben ihrer St&#228;rken bei gut strukturierten Hypertextdokumenten mit durchdachtem Inhalt, also z.B. Konzepte, Dokumentationen oder aufbereitete Wissensbest&#228;nde. Blogs enthalten z.B. gut durchdachte und wohlformulierte Argumentationen oder Erfahrungsberichte. Ein gro&#223;er Anteil der w&#228;hrend der Arbeit ausgetauschten Informationen sind aber nur ganz kurze „Mikroinformationen“, z.B. Fragen, Antworten, Ideen, Probleme, Statusmeldungen, Kurzdokumentationen von Entscheidungen u.a.m. Diese wurden bisher meist als Papiernotiz, rudiment&#228;re E-Mails mit gro&#223;em Verteiler oder per Instant Message &#252;bertragen und gehen dadurch meist verloren. Communote ist daf&#252;r viel besser geeignet. Nachrichten dieser Art sind dort leicht zu &#252;bermitteln, f&#252;r den richtigen Empf&#228;ngerkreis erreichbar und es ist eben ganz einfach auf dem laufenden Stand zu bleiben oder auch den Verlauf eines Vorhabens im Nachhinein zu recherchieren.</p>
<p><strong>Ist das nicht eine neue Zeitverschwendung, in der die Mitarbeiter dann &#252;ber das Wetter, den Schnupfen der Tochter oder die 3. Tasse Kaffee am morgen schreiben, wie teilweise bei Twitter zu beobachten ist?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Im Twitter ist das durchaus zu beobachten und gef&#228;llt mir selbst auch nicht wirklich. F&#252;r die Pflege von Kontakten kann dieser „Smalltalk“ aber durchaus wichtig sein. Interessanterweise beobachten wir so etwas im Firmeneinsatz von Communote &#252;berhaupt gar nicht. Hier geht es vor allem um die Arbeit an sich. Gespr&#228;che &#252;ber Familie und das Wetter werden dann eben doch in der Kaffeeecke ganz pers&#246;nlich gef&#252;hrt und die Verabredung zum Mittagessen erfolgt per Telefon oder Instant Message. Die verschiedenen Medien werden also wieder mehr daf&#252;r genutzt, wof&#252;r sie entwickelt worden sind. Methodisch werden wir aber bald eine Verschmelzung erleben, z.B. durch Integration von Microblogs in Blogs, Wikis und Intranetportale.</p>
<p><strong>Wozu mehr als 140 Zeichen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Die 140 Zeichen Beschr&#228;nkung bei Twitter zwingt uns dazu, uns pr&#228;zise und effizient auszudr&#252;cken. Das kann sehr hilfreich sein. Bei der arbeitsbezogenen Zusammenarbeit m&#252;ssen jedoch oft auch ein paar Mehr Informationen ausgetauscht werden, die 140 Zeichen Beschr&#228;nkung w&#252;rde hier nur zu m&#252;hsamen Kettennachrichten f&#252;hren, die die Nutzung des Microblogs behindern. Wir beobachten jedoch, dass in Communote die kurzen Nachrichten &#252;berwiegen.</p>
<p><strong>Wie ver&#228;ndert sich die Kommunikation in Projekten, die Communote nutzen?</strong></p>
<p><img style="margin-right: 0.2cm" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2009/04/dro_200px.jpg" alt="Dirk R&#246;hrborn" align="left" /><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Zun&#228;chst einmal ist zu beobachten, dass die Teammitglieder deutlich besser &#252;ber den laufenden Arbeitsstand informiert sind, insbesondere auch &#252;ber den Stand in anderen Teilprojekten oder Arbeitspaketen. Dies wird einfach dadurch erreicht, dass alle Beteiligten ihren aktuellen Arbeitsstand, Probleme oder Vorschl&#228;ge im Projektblog aufschreiben, statt diese Informationen per Mail an den Projektleiter oder gar den Teamverteiler zu senden. Der Zeitaufwand in Projektstatusmeetings f&#252;r diesen Informationsaustausch nimmt ab. Gleichzeitig sind betroffene Kollegen bereits fr&#252;her informiert und k&#246;nnen bei Problemen viel fr&#252;her reagieren als bisher. Der Projektleiter wird dadurch entlastet, dass Abstimmungen h&#228;ufiger unaufgefordert direkt zwischen Teammitgliedern stattfinden. F&#252;r Projekte, deren Nachrichtenstrom in der Firma &#246;ffentlich sichtbar ist k&#246;nnen wir einen weiteren Effekt beobachten. Dadurch dass Kollegen aus anderen Projekten oder auch F&#252;hrungskr&#228;fte gelegentlich auch die Nachrichten aus anderen Teams &#252;berfliegen kommt es immer wieder zu positiven Seiteneffekten, z.B. dass durch Tipps und Hinweise Hilfe von unerwarteter Seite kommt und Probleme schneller gel&#246;st werden k&#246;nnen. Die klassische „Top-Down-Kommunikation“ wird zunehmend durch eine „Netzwerk-Kommunikation“ ersetzt, in die Management und Mitarbeiter gleicherma&#223;en eingebunden sind.</p>
<p><strong>Gibt es Regeln f&#252;r das Microblogging?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir haben formal keine Regelungen daf&#252;r getroffen. In der ersten Phase des Ausprobierens w&#228;re dies sicher kontraproduktiv geworden. Mittlerweile beobachten wir, dass sich Teams eigene Regeln geben oder dass Team- bzw. Projektleiter bestimmte Kommunikationsregeln definieren. Z.B. wird dann f&#252;r ein Projekt festgelegt, welche Informationen im Communote und welche in Dokumenten oder im Wiki hinterlegt werden; oder auch in welchen Zeitabst&#228;nden Statusberichte erbeten sind. Besonders wichtig ist, gemeinsame Begriffe als Tags zu verwenden. Auch daf&#252;r treffen Teams inzwischen Vereinbarungen.</p>
<p><strong>Wird erwartet, dass Mitarbeiter die Nachrichten im Microblog verfolgen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Ja und Nein. Dort wo Communote zu einem wesentlichen Kommunikationsmittel avanciert ist, z.B. als Projektmicroblog, wird von den Beteiligten nat&#252;rlich erwartet, dass sie dort pr&#228;sent sind und das Geschehen verfolgen. Viele Ganggespr&#228;che beginnen heute mit &#8220;Habe im Communote gelesen, dass…&#8221;. Zu Themen, in die man nicht direkt eingebunden ist, besteht diese Erwartungshaltung nicht. Trotzdem verschaffen sich viele Kollegen in losen oder regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einen &#220;berblick dar&#252;ber, was in ihrem Umfeld geschieht. Mit einem Microblog geht dies sehr viel schneller, als bspw. viele einzelne E-Mails lesen zu m&#252;ssen.</p>
<p><strong>M&#252;ssen die Mitarbeiter dann nicht einfach noch ein weiteres Tool nutzen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Das ist in der Tat ein diskussionsw&#252;rdiger Punkt. Zu E-Mail, Intranet und Projektraum ist ein weiteres Tool hinzugekommen. Trotz der Tatsache, dass die Microblog-Nutzung durch Entlastung in anderen Bereichen kompensiert wird, besteht hier konzeptionell ganz klar Weiterentwicklungsbedarf. Wir arbeiten daher gerade an einer Integration von Microblogging in vorhandene Plattformen. Bereits stark genutzt ist die Instant Messaging Anbindung (XMPP/Jabber). Als n&#228;chstes folgen Portlets f&#252;r Portale und Widgets. Langfristig brauchen wir im Grunde eine neue Generation von Personal Information Manager (PIM) Tools, die unsere zentralen Kommunikationskan&#228;le in eine einheitliche Arbeitsumgebung als Mashup verbinden.</p>
<p><strong>Eine andere Frage: Schrecken nicht viele Unternehmen davor zur&#252;ck, ihre Daten einem Online-Dienstleister anzuvertrauen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Dies ist eine der meist diskutierten Fragen, wenn es um Enterprise Microblogging geht. Wir bei Communote nehmen diese Frage sehr ernst und arbeiten derzeit an einer Reihe von Enterprise Features, um die Sicherheit von Communote auch f&#252;r den unternehmenskritischen Einsatz zu verbessern. Die Frage nach der Sicherheit ist aber grunds&#228;tzlicher Natur. Wenn es wirklich um sicherheitsrelevante Dinge geht, dann sollte eine Bedrohungsanalyse erfolgen, wobei auch Aufwand und Nutzen abgewogen werden m&#252;ssen. Dabei wird ein spezialisierter Dienstleister in vielen F&#228;llen in der Lage sein, bei vertretbaren Preisen ein hohes Ma&#223; an Sicherheit zu gew&#228;hrleisten. Trotzdem w&#252;nschen sich viele Firmen, Systeme dieser Art selbst zu betreiben. Deshalb werden wir in K&#252;rze f&#252;r diese Kunden Communote auch Lizenz zur Installation „hinter der eigenen Firewall“ anbieten. Daten, die im Rahmen des Online-Dienstes bereits erstellt worden sind, gehen dabei nicht verloren, sondern k&#246;nnen &#252;bernommen werden.</p>
<p><strong>Letzte Frage: Wie wird es mit Communote weitergehen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir arbeiten derzeit an einer Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionalit&#228;ten, die wir vor allem dem Feedback unserer Beta-Tester zu verdanken haben. So wird es in K&#252;rze neben den erw&#228;hnten Sicherheitsfeatures die M&#246;glichkeit der Einbindung von Clients auf XMPP-Basis geben, z.B. f&#252;r Digsby oder Pidgeon. Ein auf Java basierender Client wird die Nutzung auf Mobiltelefonen erm&#246;glichen. Weiterhin werden derzeit Portlets f&#252;r die Integration von Communote in Portal entwickelt, z.B. f&#252;r Sharepoint, Liferay und Confluence. Geplant ist weiterhin die Ver&#246;ffentlichung der JSON-API f&#252;r die Portalintegration und die Unterst&#252;tzung der Twitter-API. F&#252;r die zweite Jahresh&#228;lfte ist geplant, das kommerzielle Angebot f&#252;r Communote zu starten.</p>
<p><span style="color: #808080;">Disclosure: Die centrestage GmbH hat gesch&#228;ftliche Beziehungen mit der Communardo Software GmbH</span></p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Was verbirgt sich hinter Twitter?</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2008/12/28/was-verbirgt-sich-hinter-twitter/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2008/12/28/was-verbirgt-sich-hinter-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 18:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/JoachimNiemeier/status/1083986245"><img class="aligncenter size-full wp-image-1726" title="SWR contra" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2008/12/SWR-contra.jpg" alt="" width="500" height="288" /></a></p>
<p>Das Medienmagazin von SWR cont.ra hat mich zu Twitter interviewt. Hier der Podcast zum Nachh&#246;ren.</p>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Das Medienmagazin von SWR cont.ra hat mich zu Twitter interviewt. Hier der Podcast zum Nachhören. </itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Das Medienmagazin von SWR cont.ra hat mich zu Twitter interviewt. Hier der Podcast zum Nachhören.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Microblogging</itunes:keywords>
		<itunes:author>kontakt@centrestage.de</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>E-Learning Umgebungen mit Web 2.0 Anwendungen</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2008/11/14/e-learning-umgebungen-mit-web-20-anwendungen/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2008/11/14/e-learning-umgebungen-mit-web-20-anwendungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 08:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[SaaS]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Learning 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Learning]]></category>
		<category><![CDATA[LMS]]></category>
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		<category><![CDATA[User-generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.centrestage.de/?p=640</guid>
		<description><![CDATA[<p>Auf dem Symposium im <a href="http://www.scsi.de" target="_blank">SCSI-Schulungscenter</a> in Stuttgart-Vaihingen haben wir mit Unternehmen aus dem Mittelstand &#252;ber den Einsatz von E-Learning diskutiert.</p>
<p>Zum Auftakt haben wir zusammen mit dem <a href="http://www.fbd-bildungspark.de/" target="_blank">FBD-Bildungspark</a> Stuttgart versucht, unterschiedliche Aspekte des E-Learning aufzuzeigen, die uns wichtig erscheinen. Dazu wurden einige Slides gezeigt, die in der folgenden Pr&#228;sentation durchgebl&#228;ttert werden k&#246;nnen. Im Wesentlichen sehen wir folgende Bestandteile f&#252;r E-Learning 2.0:</p>
<ul>
<li>Klassisches E-Learning mit LCMS, LMS, Open Source</li>
<li>Web 2.0 Applikationen erweitern den Lern- und Wissensraum durch User-Generated Content, Co-Created Content und Open Content.</li>
<li>Enterprise 2.0 Anwendungen unterst&#252;tzen informelle Lernprozesse und Wissensmanagement.</li>
</ul>
<div style="width:540px;margin:auto;"><object style="margin:0px" width="538" height="341"><param name="movie"value="http://static.slideshare.net.s3.amazonaws.com/swf/egowidget2.swf"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net.s3.amazonaws.com/swf/egowidget2.swf" flashVars="feedurl=martinagoehring/tags/scsi-symposium&#038;widgettitle=Slideshow zum SCSI Symposium 2008" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="538" height="341"></embed></object><br/>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;text-align:left;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=egowidget"><img src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" style="border:0px none;margin-bottom:-5px" alt="SlideShare"/></a></div>
</div>
<p>Zu den Details:<br />
 </p>
<p>Im Detail geht es uns um:</p>
<p><strong>Teilbereich 1: Klassisches E-Learning</strong></p>
<p>(siehe dazu auch den Vortrag &#8220;E-Learning in und f&#252;r Unternehmen&#8221; von Herbert M&#252;ller Philipps Sohn)</p>
<p>E-Learning aus Sicht eines Unternehmens erfordert wie jede formale Bildungsform einen gewissen Rahmen, feste Zeiten, Steuerung durch Tutoren, Pr&#252;fungsdruck f&#252;r die Lernenden. Dazu ben&#246;tigen wir Lernmanagementsysteme, die daf&#252;r sorgen, dass die Lerninhalte, die zur Pr&#252;fung oder zur Zertifizierung relevant sind, in der erforderlichen Qualit&#228;t und Zeit bereitgestellt und Lernerfolge kontrollierbar werden.</p>
<p>Umgangssprachlich w&#252;rde ich dazu sagen, ein LMS ist ein &#8220;notwendiges &#220;bel&#8221;, damit wir tats&#228;chlich auch das Lernen, was wir m&#252;ssen, in dem Zeitraum, der vorgegeben ist und wir unseren Lernstatus &#252;berpr&#252;fen k&#246;nnen, wo wir noch L&#252;cken haben oder Inhalte wiederholen sollten. Es ist so &#228;hnlich wie in der Schule, nur eben digital und auf elektronischem Wege. Damit habe ich eine gewisse Flexibilit&#228;t und Individualit&#228;t in meinem Lernweg aber innerhalb eines vorgegebenen Rahmens und die Pr&#252;fung am Ende muss ich auch bestehen. Sonst gibt es kein Zertifikat oder keine Karriere, oder ich beherrsche das Produkt nicht. Je nachdem, f&#252;r welches Ziel die Ma&#223;nahme gedacht ist.</p>
<p>Aus der Diskussion mit den Unternehmens-Vertretern ging hervor:</p>
<ul>
<li>Der gehobene Mittelstand denkt auch schon mal an eine eigene LMS-Installation.</li>
<li>Grunds&#228;tzlich ist aber eher ein LMS-Service f&#252;r den Mittelstand die vorteilhaftere L&#246;sung, aus Kosten- und Kapazit&#228;ts- und Kompetenzgr&#252;nden. Hier kaufen wir nur den Zugriff auf die Inhalte und die tutoriellen Services, die wir ben&#246;tigen, damit unsere Mitarbeiter ad&#228;quate Qualifizierungen erhalten. Die Plattform, die Entwicklung, die Betriebssicherheit verbleiben beim Lernanbieter.</li>
<li>Bei Schulungen an eigenen Produkten will man nat&#252;rlich die Kernkompetenz am Produkt nicht gerne rausgeben. Hier gibt es auch Software-as-a-Service- (SaaS) L&#246;sungen, bei denen zwar die Technologie, der Betrieb, die Entwicklung beim Anbieter liegen, aber eigene Inhalte und Konfigurationen der Anwendung durch das Anwenderunternehmen selbst vorgenommen werden und aus Wettbewerbsgr&#252;nden auch dort liegen.</li>
<li>Vorgestellt vom FBD-Bildungspark wurde auch ein Open Source LMS, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sakai_Project" target="_blank">Sakai</a>. Open Source hat den Charme, dass es kostenfrei genutzt werden kann und der Code allen frei zur Verf&#252;gung steht, so dass man ihn in eigene Anwendungen einbinden kann. Man profitiert von vielen, die daran weiterentwickeln und von vielen Anwendern, die das Produkt verbessern. Kostenlos nutzbar bedeutet aber nicht ohne Aufwand. Der sollte laut Dr. M&#252;ller Philipps Sohn gerade bei Sakai nicht untersch&#228;tzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Teilbereich 2: Web 2.0 Applikationen erweitern den Lern- und Wissensraum</strong></p>
<p>(siehe dazu auch den Vortrag &#8220;E-Learning 2.0&#8243; von Joachim Niemeier)</p>
<p>Lerninhalte kommen einmal von den Lernanbietern. Hier geht es vor allem um Grundlagen, um wenig ver&#228;nderbare, eher statische Inhalte. Lernanbieter sorgen im wesentlichen daf&#252;r, dass Inhalte</p>
<ul>
<li>den Pr&#252;fungsordnungen entsprechen,</li>
<li>&#252;ber einen ad&#228;quaten Zeitraum zum Lernen verteilt werden und</li>
<li>im Blended Learning Curriculum mit entsprechenden Materialien und Medien vermittelt werden.</li>
</ul>
<p>Dar&#252;ber hinaus entstehen weitere Inhalte, die erg&#228;nzend, erweiternd wirken, f&#252;r Kontext sorgen oder unmittelbare Erfahrungen liefern. Diese Inhalte entstehen mit der Nutzung von Web 2.0 Tools durch:</p>
<ul>
<li>am Thema Interessierte und durch die Lernenden selbst, sogenannter User-Generated Content;</li>
<li>Experten, die ihre eigenen Erfahrungen hinzuliefern, sogenannter Co-Created Content;</li>
<li>Unternehmen und Einrichtungen, die zum Zwecke von eigenen Schulungen, Marketing, F&amp;E, Produktpr&#228;senationen u.v.a.m. produziert und als Open Content zur Verf&#252;gung gestellt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Teilbereich 3: Enterprise 2.0 Anwendungen unterst&#252;tzen informelle Lernprozesse und Wissensmanagement</strong></p>
<p>(siehe dazu auch den Vortrag &#8220;Informelles Wissensmanagement&#8221; von Martina G&#246;hring)</p>
<p>Die beiden Teilbereiche 1 und 2 haben dargestellt, dass viele Lern- und Wissensprozesse den Einsatz von LMS ben&#246;tigen, zunehmend und zuk&#252;nftig ihre Inhalte erweitern werden durch Mitwirkung unterschiedlichster Protagonisten und Nutzer bei der Inhalteerstellung. In Teilbereich 3 geht es um das Lernen am Arbeitsplatz bzw. im Arbeitsprozess.</p>
<p>Wie und wo lernen wir denn im t&#228;glichen Arbeitsprozess? Wir lernen doch in der Kommunikation mit Kollegen, Kunden, in der Zusammenarbeit bei Projekten und der Erledigung gemeinsamer Auftr&#228;ge, im Austausch zwischen T&#252;r und Angel. Wir entwerfen gute Ideen in der Kaffeek&#252;che oder in Diskussionen in der Mittagspause.</p>
<p>Wie werden diese Formen des informellen Lernens und Wissensmanagements unterst&#252;tzt? Beispielhaft sollen hier einige M&#246;glichkeiten aus dem Bereich <a href="http://www.centrestage.de/2008/08/20/enterprise-20-executive-forum/" target="_blank">Enterpise 2.0</a> aufgezeigt werden:</p>
<ul>
<li><strong>Lernen in der Konversation</strong>: Mit <a href="http://twitter.com/JoachimNiemeier/" target="_blank">Twitter</a>-Tools verfolgen von Konversationen, Veranstaltungen, Ideenprozessen, Entwicklungsprozessen, an Brainstorming anderer teilhaben.</li>
<li><strong>Lernen in der Kommunikation</strong>: <a href="http://www.centrestage.de/2008/10/13/microblogging-zur-projektkommunikation/" target="_blank">Microblogging </a>f&#252;r die &#220;bergabe von Aufgaben, in der Projektkommunikation, im Schichtdienst, f&#252;r das Ideenmanagement, im Vorschlagswesen.</li>
<li><strong>Lernen in der Kollaboration</strong>: Wikis und andere Tools zur Kollaboration, um mit anderen Menschen einen Kommunikationsfluss sicherzustellen, um die richtigen Menschen zur Kollaboration zu finden.</li>
<li><strong>Lernen im Kollektiv</strong>: mit Web 2.0 profitieren Unternehmen auch von weniger engagierten Mitarbeitern und Bastlern, die &#8220;nur&#8221; sammeln, cut and pasten, remixen. Beispiel Social Bookmarking Sites wie <a href="http://delicious.com/centrestage" target="_blank">delicious</a>: mit kollektiv gesammelten Favoriten entstehen umfassende Wissenspools.</li>
</ul>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Microblogging zur Projektkommunikation</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2008/10/13/microblogging-zur-projektkommunikation/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2008/10/13/microblogging-zur-projektkommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 10:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Tagging]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Knowtech08]]></category>
		<category><![CDATA[Microcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf der KnowTech2008 habe ich aus unserem Projekt <a href="http://www.lernetblog.de" target="_blank">Lernet 2.0</a> berichtet. Es ging mir dabei weniger darum, die <a href="http://twitter.com/lernet" target="_blank">Services</a>, die wir f&#252;r die Lernet-Community entwickeln und bereitstellen, vorzustellen. Es ging mir dort darum, die M&#246;glichkeiten f&#252;r den Einsatz von Web 2.0 Tools in der t&#228;glichen unternehmensinternen als auch –&#252;bergreifenden Projektarbeit aufzuzeigen. Wir verwenden im Projektteam Anwendungen f&#252;rs Projektmanagement, f&#252;r die Releaseplanung, f&#252;r das Anforderungsmanagement, f&#252;r die Kommunikation, f&#252;r die Zusammenarbeit und dabei nutzen wir Web 2.0 Services.</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=knowtech2008-1223890049817320-8"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=knowtech2008-1223890049817320-8"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p>Wenn man ein Web 2.0 Projekt gemeinsam aufsetzt und Web 2.0 Anwendungen erarbeitet und entwickelt, bietet sich an, auch f&#252;r die Teamprozesse im Projekt Web 2.0 Tools einzusetzen. Das Projektteam erlebt dabei selbst, welche M&#246;glichkeiten Web 2.0 bietet und es f&#246;rdert das Bewusstsein f&#252;r den Umgang mit Web 2.0 f&#252;r die zu erstellenden Produkte und das Projektergebnis.</p>
<p> <strong>Die zentrale Botschaft aus dem Vortrag</strong></p>
<p>Microblogging ist f&#252;r unser Projektteam ein ad&#228;quates Instrument,</p>
<ul>
<li>unsere Projektkommunikation zu unterst&#252;tzen und</li>
<li>unsere Projektinhalte, die in verschiedenen Kan&#228;len erstellt werden, zusammen zu f&#252;hren.</li>
</ul>
<p><strong>Zum Prozess</strong>:</p>
<p>Wir nutzen einen Microblog zur Projektkommunikation. Dort berichten wir zum Stand des Projektes, wenn wir eine Aufgabe erledigt haben, wenn wir ein Problem haben, wenn wir eine Frage haben. Kurz: wir berichten &#252;ber alles, was wir in diesem Projekt tun im E-Mail-Stil und jeder in seiner Sprache und Art. Diese Microinhalte werden getaggt. Dar&#252;ber entsteht zun&#228;chst eine Inhaltestruktur bottom-up, in der sich sukzessive neue und wichtige Themen aus dem Projektkontext und –verlauf herausbilden.</p>
<p>Der Projektleiter hat dann die Aufgabe eines Tagmanagers, der Inhalte aus Themenbereichen, die auch in anderen Projekten eine Rolle spielen, &#252;ber eine Projekttaxonomie dem Unternehmen wieder zuzuf&#252;hren. Dies f&#252;hrt dann zu neuen Inhalten f&#252;r das Management, die Arbeit oder die Methoden generell in Projekten.</p>
<p>Weitere Aspekte und einige Erfahrungen, die f&#252;r ein Projektmanagement 2.0 sprechen, findet man im Beitrag von <a href="http://www.projektmanagement20.de/knowtech-2008/36/#comments" target="_blank">Frank Wolf</a>.</p>
<p><strong>Dann gab es auch einige Fragen, die die Teilnehmer der KnowTech gestellt hatten</strong></p>
<p>Ich werde versuchen, die Fragen aus meiner eigenen Erfahrung zu beantworten. Ich kann mir aber vorstellen, dass es dazu noch viele andere Antworten gibt.</p>
<blockquote><p><strong><span style="color: #000000;">Geht Microblogging auch bei gro&#223;en Projekten mit 100 und mehr Teilnehmern?</span></strong><br />
Zun&#228;chst w&#252;rde ich ein Projekt mit 100 Personen erst mal in kleinere, &#252;berschaubare, arbeitsf&#228;hige Gruppen einteilen, die wiederum ihre eigenen Blogs haben. Die Bloginhalte werden &#252;ber Kategorien gruppen&#252;bergreifend zusammengefasst. Jeder kann, wie man das auch von Twitter kennt, seine interessanten Microblogs verfolgen oder Inhalte, f&#252;r die man sich interessiert, per RSS abonnieren.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/2008/02/04/kooperative-technologien-fuer-eine-zusammenarbeit-in-neuen-dimensionen/" target="_blank">Reach vs. Awareness</a>: F&#252;r Reach kann man segmentieren, f&#252;r Awareness kann man gr&#246;&#223;eren Gruppen folgen. Teilnehmer k&#246;nnen ja auch nur bestimmten Tags &#252;ber RSS folgen.</p>
<p><strong>Wie hoch ist der Schulungsaufwand f&#252;r Microblogging?</strong><br />
Aus unserer Erfahrung kann jeder, der ein E-Mail System bedienen kann, einen Microblog bedienen. Hier gibt es zun&#228;chst keinen Schulungsaufwand. Interessanterweise werden diese Nutzer aber mit zunehmender Nutzung anspruchsvoller und wollen mehr machen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir sie dann mit dem Blog-CMS und weiteren Services vertraut gemacht.</p>
<p><strong>Wie findet man die Inhalte, au&#223;er mit der Suchmaschine, in einem Microblog wieder, wenn sie im Blogstil nach unten verschwinden?</strong><br />
Die Aktualit&#228;t der Kommunikation steht im Microblog im Vordergrund. Daher steht immer der aktuellste Beitrag ganz oben. Das ist im Sinne des Projektes: ein akutes Problem taucht auf und gef&#228;hrdet den Projekttermin und muss gel&#246;st werden, eine &#220;bergabe soll stattfinden, wozu der aktuelle Stand erforderlich ist. Ein erfahrener Projektleiter kann schon in der „laufenden“ Kommunikation oder aus den Kommentaren erkennen, ob m&#246;gliche Probleme entstehen k&#246;nnten oder ob er steuernd eingreifen muss.</p>
<p>Dennoch: wichtige Inhalte verfallen nicht und altern langsamer. F&#252;r diese Inhalte, die in einem Blog auch nach „unten“ verschwinden, greifen weitere Mechanismen:</p>
<ul>
<li>Blog-&#252;blich: Inhalte k&#246;nnen &#252;ber den Kalender und Autoren gefunden werden</li>
<li>&#252;ber die Tags zu den Inhalten</li>
<li>die Anzahl der Microinhalte zu einem Tag liefert eine Aussage zur Relevanz dieser Inhalte</li>
<li>Inhalte, die in mehreren Anwendungen und Prozess-&#252;bergreifend dieselben Tags haben, m&#252;ssen anders bewertet werden als Einzelinhalte.</li>
<li>Kategorisierung der Inhalte: w&#228;hrend die Tags Bottom-Up festgelegt werden, werden die Kategorien Top-Down festgelegt und entsprechen der offiziellen Projekttaxonomie.</li>
<li>Der Projektleiter in seiner Aufgabe als Tagmanager kann Tags ver&#228;ndern, l&#246;schen, anpassen. Er bewertet die Inhalte nach ihrer Projekt-&#252;bergreifenden Relevanz im Sinne der im Unternehmen festgelegten Taxonomie.</li>
<li>Inhalteanalyse und Auswertungen &#252;ber Inhaltenutzung sowie Auswertungen der Suchbegriffe. Siehe auch Frage weiter unten.</li>
</ul>
<p><strong>Wie vereinbart man Microblogging mit den Terminen in einem Projekt, also dem Projektplan?</strong><br />
Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass Microblogging den Projektplan ersetzen soll. Im Gegenteil: der Projektplan liefert die harten Fakten -Controlling- mit Deadlines, Todos, Ampeln f&#252;r den Status der geleisteten Arbeit. Der Microblog liefert eher die weichen Fakten -Emotionen-, die zeigen, warum eine Ampel auf gelb steht oder warum bestimmte Termine nicht eingehalten werden konnten.</p>
<p><strong>Wie kann man den Erfolg messen?</strong><br />
Es gibt unterschiedliche Ziel-/Mess-Systeme, die auch parallel eingesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<ol>
<li> &#220;ber ein Tracking von Nutzerzahlen, der Nutzerentwicklung und der „Conversionsraten“, d.h. Downloads, Uploads und Nutzung von Inhalten.</li>
<li>Die Mitarbeiter erhalten f&#252;r das Einstellen von Inhalten Punkte. Siehe dazu auch den <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/2008/10/11/live-bericht-vom-barcamp-muenchen-mitmachweb-bei-sun-microsystems/#more-78" target="_blank">Beitrag</a> in Human Network Competence zum System von Sun Microsystems der &#8220;Community und Participation Equity”, einer Art W&#228;hrung f&#252;r das Einstellen von Inhalten und Nutzen der Plattform.</li>
<li>Bewertung von Inhalten durch die Nutzer selbst.</li>
</ol>
</blockquote>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise Microblogging: Im Intranet twittern</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2008/09/12/enterprise-microblogging-im-intranet-twittern/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2008/09/12/enterprise-microblogging-im-intranet-twittern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 12:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie bei vielen Web 2.0-Werkzeugen war es auch bei Twitter nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand die Frage gestellt hat: &#8220;Was kann man damit in einem Unternehmen anfangen?&#8221; und die Suche nach L&#246;sungen, die hinter dem Firewall eines Unternehmens nutzbar sind, beginnt. Jetzt sind wir mitten in diesem Thema drin: Jeremiah Owyang hat eine <a href="http://www.web-strategist.com/blog/2008/09/08/list-of-enterprise-microblogging-tools-twitter-for-the-intranet/" target="_blank">&#220;bersicht</a> zu den Enterprise Microblogging-Tools erstellt und Yammer ist als Microblogging-Dienst, der den Twitter-Ansatz im Kontext der Unternehmenskommunikation nutzt, <a href="http://www.techcrunch.com/2008/09/10/yammer-takes-techcrunch50s-top-prize/" target="_blank">Gewinner der diesj&#228;hrigen TechCrunch50</a>. Aber auch an fachspezifischen Twitter-Formen, wie etwa Edmondo als <a href="http://startupmeme.com/tc50-edmodo-is-twitter-for-education/" target="_blank">Microblogging-Tool f&#252;r den Lernbereich</a> oder Brokerz, eine <a href="http://brokerz.com/" target="_blank">Microblogging-Plattform f&#252;r B&#246;rsianer</a>, wird gearbeitet.</p>
<p> Sucht man nach &#252;berzeugenden Argumenten f&#252;r die Nutzung eines Microblogging-Dienst im gesch&#228;ftlichen Umfeld, so gibt es aus meiner Sicht vier zentrale Argumente:</p>
<ul>
<li>Einmal geht es darum, den Mitarbeitern ein Werkzeug zur Verf&#252;gung zu stellen, mit dem sie ohne gro&#223;e Barriere (im technischen Sinne) kommunizieren k&#246;nnen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Diskussionen und Entscheidungen werden in einer einfach zug&#228;nglichen Form und in eigenen Worten in Form von Microinformationen, das sind &#252;blicherweise nur 5 &#8211; 10 Zeilen Text, initial dokumentiert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die R&#252;ckkoppelungen zu Microinformationen erfolgen im jeweiligen Kontext und gehen nicht in der Masse an E-Mails verloren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es werden Arbeits- und Interaktionsformen m&#246;glich, die darauf aufbauen, die richtigen Kooperationspartner f&#252;r eine effektive Zusammenarbeit zu identifizieren (Reichweite) und mit diesen einen kontinuierlichen Informationsflu&#223; (Bewusstheit) sicherzustellen</li>
</ul>
<p>Vordenker zu verschiedenen Aspekten des &#8220;Enterprise Microblogging&#8221; sind beispielsweise <a href="http://www.personalinfocloud.com/2008/08/tale-of-two-tun.html" target="_blank">Thomas Vander Wal</a>, <a href="http://www.elsua.net/?s=giving+up+e-mail" target="_blank">Luis Suarez</a>, <a href="http://www.centrestage.de/2008/01/18/microblogging-fuer-die-berufliche-kommunikation/" target="_blank">Todd Mintz</a> oder <a href="http://www.centrestage.de/2008/02/04/kooperative-technologien-fuer-eine-zusammenarbeit-in-neuen-dimensionen/" target="_blank">Kishore S. Swaminathan</a>. Ich denke, es macht Sinn, sich einmal ein paar Szenarien f&#252;r deren Einsatz anzuschauen:</p>
<ul>
<li>M&#246;chte man in einem Unternehmen <strong>einen Prozess festlegen</strong> (und auch im Enterprise 2.0 wird man Prozesse brauchen <img src='http://www.centrestage.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   ), dann begleitet man den Prozess mit einem Microblog und hat damit eine realit&#228;tsnahe Dokumentation des Ist-Zustandes.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#196;hnliches gilt, wenn man ein <strong>Debriefing in einem Projekt</strong> durchf&#252;hren m&#246;chte. Die Microinformationen aus dem Projekt und der jeweilige Kontext bieten daf&#252;r eine exzellente Basis.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#220;berhaupt ist das Thema <strong>&#8220;Projektmanagement&#8221;</strong> ein sehr gutes Einsatzfeld f&#252;r Enterprise Microblogging. In vielen unserer Projekte setzen wir einen Microblog ein und es ist immer wieder &#252;berraschend, wie schnell dieses Medium Akzeptanz findet und vor allem wie sich damit die Informations- und Entscheidungsbasis verbessert.</li>
</ul>
<p>Der Trend zum Enterprise Microblogging ist gerade auch im Kontext der Enterprise 2.0-Aktivit&#228;ten der Unternehmen relevant. Daher wird es interessant sein, zu sehen, wie die verschiedenen Player ihre L&#246;sungen positionieren werden. <a href="http://www.yammer.com/" target="_blank">Yammer</a> beispielsweise ist noch sehr nahe an der urspr&#252;nglichen Twitter-Idee und hat einen Schwerpunkt bei den kommunikativen Prozessen. Ein interessantes Feature von Yammer ist beispielsweise, dass man nicht nur Personen, sondern auch &#8220;Tags&#8221; folgen kann. Im gesch&#228;ftlichen Umfeld k&#246;nnen die &#8220;Tags&#8221; beispielsweise Themen sein.</p>
<p>Wenn man beispielsweise die F&#252;lle an Microinformationen strukturieren und prozessorientiert nutzen m&#246;chte, dann ist das <a href="http://en.blog.wordpress.com/2008/01/28/introducing-prologue/" target="_blank">Prologue-Theme</a> auf Basis von WordPress (erweitert um einige Plugins zum Tag-Management und zur Strukturierung der Diskussion) eine gute Wahl.</p>
<p>Nochmals einen anderen Schwerpunkt hat <a href="http://twitter.com/communote" target="_blank">Communote</a>, der neue Microblogging-Dienst von <a href="http://www.humannetworkcompetence.de/" target="_blank">Communardo</a>. Hier stehen Funktionen zum Informationsmanagement, zur Dokumentation und zur Suche im Vordergrund. Dieser Microblogging-Service soll in den kommenden Tagen als &#8220;invited beta&#8221; live gehen und nach <a href="http://www.xing.com/profile/Dirk_Roehrborn" target="_blank">Dirk R&#246;hrborn</a> auch auf einigen der kommenden BarCamps vorgestellt und diskutiert werden. Um einen ersten Eindruck zu bekommen hier ein Screenshot noch aus der Entwicklungsphase:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-575" title="Communote" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2008/09/2008-09-12_135030.jpg" alt="" width="500" height="399" /></p>
<p>Die Twitter-Idee schleicht sich also hinter den Firewall. Es ist auf alle F&#228;lle spannend, die Weiterentwicklung eines Web 2.0-Werkzeuges zu einem Enterprise 2.0-Werkzeug zu beobachten.</p>]]></description>
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		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kooperative Technologien f&#252;r eine Zusammenarbeit in neuen Dimensionen</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2008/02/04/kooperative-technologien-fuer-eine-zusammenarbeit-in-neuen-dimensionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 20:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architecture of Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Microcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Microsharing]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kishore S. Swaminathan, Chief Scientist von Accenture, ver&#246;ffentlichte in der Januar Ausgabe des <a title="Outlook Journal" href="http://www.accenture.com/Global/Research_and_Insights/Outlook/By_Issue/Y2008/" target="_blank">Outlook Journals</a> in dem Beitrag &#8220;<a title="Not Your Father's Collaboration" href="http://www.accenture.com/NR/rdonlyres/9757051C-581D-468F-A87E-E9B854A13ABF/0/OutlookPDF_OntheEdge_03_Notyourfatherscollaboration.pdf" target="_blank">Not Your Father&#8217;s Collaboration</a>&#8221; einen Analyseansatz, mit dem er erl&#228;utert, warum kollaborative Technologien eine &#8220;Killer Applikation&#8221; f&#252;r die Transformation der Unternehmen sein werden.</p>
<p><img src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2008/02/telepresence-framework.JPG" alt="Telepresence Framework" align="left" />Er argumentiert, dass bislang kooperative Technologien aus der Sicht der Charakteristik der Kommunikationskan&#228;le entwickelt wurden. Als Vision stand dabei die Telepr&#228;senz im Blickpunkt, die mit einer m&#246;glichst hohen Bandbreite in Verbindung mit einer m&#246;glichst geringen Verz&#246;gerung bei der medialen &#220;bermittlung von Informationen realisiert werden sollte. Aber, so stellt Swaminathan fest, damit hat man wieder einmal einfach nur bekannte, bereits existierende Kommunikationskan&#228;le &#8220;elektrifiziert&#8221;. Und ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass eine &#8220;Elektrifizierung der Ist-Situation&#8221; zwar m&#246;glicherweise die Situation verbessert, aber noch nie durchschlagende Ergebnisse gebracht hat.</p>
<p>Die neuen kooperativen Technologien, dazu z&#228;hlt er bespielhaft Wikis, RSS, Social Networking und Twitter, erm&#246;glichen dagegen Arbeits- und Interaktionsformen, die so bislang &#252;berhaupt noch nicht bestanden haben. Um diese kooperativen Technologien und ihre zuk&#252;nftigen Auswirkungen auf die Unternehmen zu verstehen, f&#252;hrt er zur Analyse zwei neue Attribute f&#252;r die Zusammenarbeit ein:</p>
<ul>
<li>Reichweite: die F&#228;higkeit eines Individuums, die richtigen Menschen zu identifizieren und effektiv mit ihnen zusammenzuarbeiten (geographisch und organisatorisch).</li>
<li>Bewusstheit: die F&#228;higkeit eines Individuums, mit seinem Netzwerk an Kooperationspartner einen kontinuierlichen Informationsflu&#223; sicherzustellen.</li>
</ul>
<p><img src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2008/02/new-capabilities.JPG" alt="New capabilities with collaborative technologies" align="right" />Die neuen sozialen Technologien umfassen attraktive Mechanismen um die Reichweite und die Bewusstheit in unserem Kooperationsnetzwerk zu erh&#246;hen. Matt Mullenweg, der Kopf hinter WordPress, zeigt beispielweise mit <a title="Prologue" href="http://wordpress.com/blog/2008/01/28/introducing-prologue/" target="_blank">Prologue</a>, wie eine twitter&#228;hnliche Kooperation aussehen k&#246;nnte. Ja aber &#8230; werden jetzt manche Kritiker sagen, muss es denn ausgerechnet Twitter sein, mit dem die Vision von der Telepr&#228;senz ersetzt wird? Wir sollten einfach die ganze Bandbreite an kooperativen Technologien als ein zukunftsweisendes soziales Experiment ansehen, die Neuartigkeit der Wirkungen dieser Technologien akzeptieren und dabei helfen, durch deren kompetenten Einsatz in den Unternehmen ihre Transformation erfolgreich mitzugestalten.</p>]]></description>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
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		<itunes:subtitle>Kishore S. Swaminathan, Chief Scientist von Accenture, veröffentlichte in der Januar Ausgabe des Outlook Journals in dem Beitrag "Not Your Father's Collaboration" einen Analyseansatz, mit ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Kishore S. Swaminathan, Chief Scientist von Accenture, veröffentlichte in der Januar Ausgabe des Outlook Journals in dem Beitrag "Not Your Father's Collaboration" einen Analyseansatz, mit dem er erläutert, warum kollaborative Technologien eine "Killer Applikation" für die Transformation der Unternehmen sein werden.

Er argumentiert, dass bislang kooperative Technologien aus der Sicht der Charakteristik der Kommunikationskanäle entwickelt wurden. Als Vision stand dabei die Telepräsenz im Blickpunkt, die mit einer möglichst hohen Bandbreite in Verbindung mit einer möglichst geringen Verzögerung bei der medialen Übermittlung von Informationen realisiert werden sollte. Aber, so stellt Swaminathan fest, damit hat man wieder einmal einfach nur bekannte, bereits existierende Kommunikationskanäle "elektrifiziert". Und ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass eine "Elektrifizierung der Ist-Situation" zwar möglicherweise die Situation verbessert, aber noch nie durchschlagende Ergebnisse gebracht hat.

Die neuen kooperativen Technologien, dazu zählt er bespielhaft Wikis, RSS, Social Networking und Twitter, ermöglichen dagegen Arbeits- und Interaktionsformen, die so bislang überhaupt noch nicht bestanden haben. Um diese kooperativen Technologien und ihre zukünftigen Auswirkungen auf die Unternehmen zu verstehen, führt er zur Analyse zwei neue Attribute für die Zusammenarbeit ein:

	Reichweite: die Fähigkeit eines Individuums, die richtigen Menschen zu identifizieren und effektiv mit ihnen zusammenzuarbeiten (geographisch und organisatorisch).
	Bewusstheit: die Fähigkeit eines Individuums, mit seinem Netzwerk an Kooperationspartner einen kontinuierlichen Informationsfluß sicherzustellen.

Die neuen sozialen Technologien umfassen attraktive Mechanismen um die Reichweite und die Bewusstheit in unserem Kooperationsnetzwerk zu erhöhen. Matt Mullenweg, der Kopf hinter WordPress, zeigt beispielweise mit Prologue, wie eine twitterähnliche Kooperation aussehen könnte. Ja aber ... werden jetzt manche Kritiker sagen, muss es denn ausgerechnet Twitter sein, mit dem die Vision von der Telepräsenz ersetzt wird? Wir sollten einfach die ganze Bandbreite an kooperativen Technologien als ein zukunftsweisendes soziales Experiment ansehen, die Neuartigkeit der Wirkungen dieser Technologien akzeptieren und dabei helfen, durch deren kompetenten Einsatz in den Unternehmen ihre Transformation erfolgreich mitzugestalten.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Architecture of Participation, Innovation, Microblogging, Social Networking</itunes:keywords>
		<itunes:author>kontakt@centrestage.de</itunes:author>
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