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	<title>centrestage &#187; Featured</title>
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	<description>Das Web-Portal der centrestage GmbH</description>
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		<title>Social Media Analyse: Effekte zum Lernet-Praxisleitfaden nach einem Monat</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2010/07/21/social-media-analyse-effekte-zum-lernet-praxisleitfaden-nach-einem-monat/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2010/07/21/social-media-analyse-effekte-zum-lernet-praxisleitfaden-nach-einem-monat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing und Vertrieb]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Analyse von Marketingeffekten f&#228;llt immer wieder schwer und ist trotz der vielen Tools m&#252;hsam, da Einzelma&#223;nahmen selten direkt messbar und zurechenbar sind und sich vielfach auch noch mit Fremdeffekten oder Paralleleffekten mischen, wenn Unternehmen zeitgleich mehrere Kampagnen in unterschiedlichen Bereichen durchf&#252;hren.</p>
<p>Unsere &#220;berlegungen waren daher: der Lernet-Praxisleitfaden ist derzeit eine abgrenzbare Einzelaktion des <a href="http://www.d-elan.net" target="_blank">D-ELAN</a> innerhalb der Lernet Community und damit in bezug auf die Social Media Effekte ganz gut analysierbar.</p>
<h3><strong>Was interessierte uns dabei am meisten?</strong></h3>
<p>Zum einen interessieren uns die Meinungen, Kommentare, Empfehlungen der Experten.</p>
<p>Uns war bewusst, dass wir mit den Vorgaben des Projekttr&#228;gers/BMWi keinen Leitfaden f&#252;r Anf&#228;nger schreiben k&#246;nnen, der vollst&#228;ndig sein oder didaktisch aufbereitet eine sichere Anleitung zur Anwendung darstellen wird. Wir mussten uns pragmatisch begn&#252;gen und haben uns die Fragen der KMUs aus zwei Jahren Lernet-Roadshow vorgenommen und versucht, diese in einfache Antworten zu packen.</p>
<p>Was f&#252;r einige von uns manchmal trivial klingt, ist in der Praxis der KMU Anwender eine schwierige Balance zwischen E-Learning, Wissensmanagement und Web 2.0. Diese Begriffswelt ist emotional vorbelegt und durch vorhandene Methoden und Technologien vorbelastet. Man m&#252;sste eigentlich ein neues Wort erfinden um wegzukommen vom Image des zu teuren E-Learnings, des schwierigen Wissensmanagements und des b&#246;sen Web 2.0. (Man erlebt so einiges auf einer Roadshow!) Die Reaktionen haben wir am Ende des <a href="http://www.lernetblog.de/2010/06/22/praxisleitfaden-web20-fuer-elearning-wissensmanagement-in-kmu/" target="_blank">Beitrages auf dem Lernetblog</a> gesammelt.</p>
<p>Zum anderen interessieren uns konkrete Zahlen. Um die Social Media Effekte mit anderen Werbemedien vergleichbar zu machen, haben wir uns drei Gr&#246;&#223;en vorgenommen, die wir Stand 20. Juli 2010 analysiert haben. </p>
<ol>
<li>Besuchertraffic-Analyse,</li>
<li>Conversions-Analyse und</li>
<li>Klickraten-Analyse.</li>
</ol>
<h3><strong>Besuchertraffic-Analyse</strong><strong></strong></h3>
<p>Es geht um die Analyse der Seite auf dem Lernetblog, auf der der <a href="http://www.lernetblog.de/2010/06/22/praxisleitfaden-web20-fuer-elearning-wissensmanagement-in-kmu/" target="_blank">Lernet-Praxisleitfaden als Post</a> ver&#246;ffentlicht und zum Download bereitgestellt wurde.</p>
<p>Es wurden folgende Ma&#223;nahmen im Zeitraum von einem Monat (zwischen dem 22. Juni und 20. Juli 2010) durchgef&#252;hrt und analysiert:</p>
<ol>
<li>Zun&#228;chst wurde der Praxisleitfaden als einfacher Link im Beitrag ver&#246;ffentlicht. Dies d&#252;rfte die nach wie vor am h&#228;ufigsten anzutreffende Form sein, wie Unternehmen ihre Inhalte auf Websites pr&#228;sentieren und zur Verf&#252;gung stellen. Der Beitrag wurde in <a href="http://search.twitter.com/search?q=+Praxisleitfaden+2.0+OR+D-ELAN" target="_blank">Twitter</a> bekannt gemacht. (Variante Verlinkung)</li>
<li>Im zweiten Schritt wurde der Praxisleitfaden als Medienplugin – &#252;ber podpress in WordPress – integriert. (Variante Plugin)</li>
<li>Einige Zeit sp&#228;ter wurde der Praxisleitfaden auch auf die Social Media Dokumentenplattform <a href="http://www.scribd.com/doc/34288033/LERNET-2-0-Praxisleitfaden-Web-2-0-fur-Lern-u-Wissensmanagement-in-KMU" target="_blank">scribd</a> gestellt und zus&#228;tzlich im Beitrag eingebettet. Der Vorteil ist hier, dass ein Nutzer den Leitfaden direkt im Beitrag lesen und durchbl&#228;ttern und entscheiden kann, ob er ihn downloaden m&#246;chte oder nicht. (Variante Embedded PDF)</li>
<li>Des Weiteren wurde eine <a href="http://www.facebook.com/pages/LERNET-20/143588682323288" target="_blank">Fanpage in Facebook</a> erstellt. Die Fanpage wurde in Facebook und in Twitter bekannt gemacht. (Variante Fanpage)</li>
<li>Zuf&#228;llig kam dann vor zwei Tagen auch noch der Newsletter von Checkpoint-E-Learning mit einer <a href="http://www.checkpoint-elearning.de/article/8293.html" target="_blank">Nachricht</a>. So dass m&#246;gliche Effekte ebenfalls sichtbar gemacht werden konnten. (Variante Newsletter)</li>
</ol>
<p>Der Effekt dieser Ma&#223;nahmen auf die Besucher der Seite zeigt die folgende Abbildung.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Besucheranalyse500.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2172" title="Besucheranalyse500" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Besucheranalyse500.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Nicht neu f&#252;r uns war die Steuerbarkeit der Effekte, neu war aber die Erkenntnis, dass Facebook inzwischen einen erheblichen Anteil am Besuchertraffic ausmachen kann.</p>
<h3><strong>Conversions-Analyse</strong></h3>
<p>Das Hauptanliegen ist nat&#252;rlich, dass der Lernet-Praxisleitfaden m&#246;glichst von vielen heruntergeladen wird. Entsprechend definieren wir den Download auch als unser Conversionsziel. Auch die Entwicklung der Downloads zeigt bezogen auf die oben beschriebenen Ma&#223;nahmen &#228;hnliche Effekte wie die Besucherzahlen der Seite. Gegen&#252;ber klassischen Methoden wie „Verlinkung und Newsletter“ haben die sozialen Methoden weit gr&#246;&#223;ere Effekte hinsichtlich unserer Zielerreichung, wie die folgende Abbildung zeigt.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Conversionsanalyse500.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2173" title="Conversionsanalyse500" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Conversionsanalyse500.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Die rosa Punkte zeigen die Entwicklung der Downloads an auf Basis der Ma&#223;nahmen, die durchgef&#252;hrt wurden. Die blauen Punkte zeigen die Downloads an, die eine Ma&#223;nahme direkt bewirkt hat.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus haben wie auch 1000 Exemplare des Praxisleitfadens f&#252;r ca. 2.000 Euro drucken lassen. Ich selbst habe davon ca. 100 St&#252;ck im Schrank liegen. Ich bin gespannt, wann die 1000 Exemplare verteilt sind. Wahrscheinlich werden in einigen Jahren die nicht verteilten beim Ausmisten wie so oft in die gro&#223;en Container wandern.</p>
<h3><strong>Klickraten-Analyse</strong></h3>
<p>Zum dritten haben wir eine Klickraten-Analyse auf der Basis von Twitter-Impressions durchgef&#252;hrt. Twitter war sozusagen der Leitkanal zur Verbreitung und insofern vergleichbar mit einer E-Mail/Newsletter Kampagne oder mit anderen Werbemedien, die man sonst daf&#252;r genutzt h&#228;tte oder die wir fr&#252;her genutzt haben. Da wir klassische Medien in diesem Fall nicht eingesetzt haben, k&#246;nnen wir nur die durchschnittlichen Klickraten aus der Literatur zum Vergleich heranziehen. Die folgende Abbildung zeigt den Klickraten Vergleich.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Klickratenanalyse500.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2174" title="Klickratenanalyse500" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Klickratenanalyse500.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a></p>
<p>11,8% aller Nutzer, die die Kampagne potenziell erreicht hat, haben den Beitrag gelesen und 7,9% haben den Leitfaden herunter geladen. 67% der Nutzer, die den Beitrag aufgerufen und gelesen haben, haben sich den Leitfaden dann auch herunter geladen. Durch die Variante Embedded PDF konnten die Inhalte aber auch komplett gelesen werden. Ob ein Beitrag auf einer Website komplett gelesen wurde, kann aber weder in der klassischen noch in der sozialen Marketinganalyse gemessen werden.</p>
<p><em><strong>Zu den Quellen:</strong></em><br />
Die durchschnittlichen Klickraten aller Werbemedien liegen bei 0,9%. Video-Werbeformen erreichen einen Durchschnitt von 1,6%. Quellen: <a href="http://www.burda-news.de/content/mehr-klicks-mit-video-werbung" target="_blank">Burda</a>, Tomorrow Focus (<a href="http://www.tomorrow-focus.de/Dokumente/Studien/Deutsch/AdEffects_2009_Ergebnisband.pdf" target="_blank">pdf AdEffects</a>)</p>
<p>Die durchschnittlichen Klickraten von E-Mail Kampagnen liegen bei unselektierten Adressen bei 1,9% und bei redaktionell betreuten und qualifizierten Adressaten bei 5,9%. Im B-to-B-Segment liegen die Klickraten von Newslettern zwischen 0,8 und 1,5%. Quelle: newsmarketing (<a href="http://newsmarketing.ch/fileadmin/Redaktion/studie/Erfolgsauswertung_2009.pdf" target="_blank">pdf Erfolgsauswertung</a>)</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>Die relevante Zielgruppe erreicht man im Social Web nur &#252;ber mehrere Social Media Kan&#228;le.</p>
<p>Menschen, die &#252;ber Social Media Informationen suchen und finden, haben eine h&#246;here Trefferwahrscheinlichkeit.</p>
<p>Die Geschwindigkeit von Social Media ist im Vergleich zu Printmedien unschlagbar.</p>
<p>Die Analysen eines Falles sind aber keineswegs repr&#228;sentativ oder in irgendeiner Weise auf alle Social Media Kampagnen &#252;bertragbar. Sie liefern uns lediglich weitere Informationen im Rahmen unserer Projektplanung und Marketingsteuerung f&#252;r bestimmte Produkte und Prozesse sowie einen weiteren Baustein zu unserem konzeptionellen Social Media-Portfolio.</p>
<h3><strong>Update vom 22.07.2010</strong> (Input f&#252;r die Kollegen vom mmb-Institut)</h3>
<p>Die Nutzerdaten der Lernet Facebook Fanpage. 80% der Nutzer sind &#252;ber 30 Jahre alt.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Analyse-Fanpage.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2195" title="Nutzerdaten Lernet Facebook Fanpage" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/07/Analyse-Fanpage.jpg" alt="" width="379" height="157" /></a></p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media im Enterprise 2.0</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2010/06/08/social-media-im-enterprise-2-0/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von Social Media in Unternehmen wird aktuell viel diskutiert und untersucht (z.B. <a href="http://www.newsaktuell.de/katalog/2010/PRTBlitzumfrage052010" target="_blank">news aktuell und Faktenkontor</a>). Die Bedeutung von Social Media wird zwar von Marketing und Presse sowie Agenturen meist sehr hoch eingesch&#228;tzt, dennoch werden von Unternehmensseite nur <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Zahlen-Studien/Jedes-dritte-Unternehmen-hat-eine-Social-Media-Strategie-Bedeutung-hoch-Budget-gering" target="_blank">geringe Budgets daf&#252;r eingeplant und kaum Strategien</a> entwickelt.</p>
<p>Oft nicht betriebswirtschaftlich oder technisch erkl&#228;rbar, sondern &#196;ngste und Bef&#252;rchtungen sowie das Nicht-Wissen um die Wirkungen sind es, die Unternehmen z&#246;gerlich machen.</p>
<p>Wir haben in unserer <a href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/" target="_blank">Enterprise 2.0 Fallstudie</a> Unternehmen untersucht, die mit der Einf&#252;hrung von Web 2.0 und Social Media positive Erfahrungen gemacht haben und damit an die &#214;ffentlichkeit gegangen sind.</p>
<p><strong>Was kann man aus diesen Erfahrungen lernen?</strong></p>
<p> Enterprise 2.0 umfasst in unserem Verst&#228;ndnis auch Social Media. In diesem Beitrag m&#246;chte ich die Unternehmen n&#228;her beleuchten, die den Schwerpunkt ihrer Enterprise 2.0 Initiative auf Marketing und Markenkommunikation sowie &#214;ffentlichkeitsarbeit, d.h. im engeren Sinne auf einen <strong>Social Media Fokus</strong> gelegt haben, z.B. zur</p>
<ul>
<li>Unterst&#252;tzung ihrer Vertriebsaktivit&#228;ten</li>
<li>Erh&#246;hung ihres Bekanntheitsgrades</li>
<li>Herstellung von Meinungsf&#252;hrerschaft</li>
<li>Verbesserung von Image und Reputation</li>
<li>Aktivierung von sozialen Netzwerken</li>
<li>Reaktion auf Kundenw&#252;nsche und Marktver&#228;nderungen.</li>
</ul>
<p><strong>Was zeichnet die untersuchten Unternehmen mit Social Media Fokus aus?</strong></p>
<ul>
<li>Bei Unternehmen mit Social Media Fokus steht die Generierung von Umsatz im Vordergrund der Zielsetzung.</li>
<li>Ma&#223;nahmen von Unternehmen mit Social Media Fokus richten sich vor allem an die Zielgruppe Kunden, Interessenten und Partner.</li>
<li>F&#252;r fast die H&#228;lfte der untersuchten Unternehmen (48%) sind aber auch Kosteneinsparungen im Bereich Service und Support relevant.</li>
<li>Gleichzeitig verfolgen &#252;ber 40% der Unternehmen die Zielsetzung Innovation und Ideenmanagement, bei der vor allem Mitarbeiter adressiert werden.</li>
</ul>
<p>Unternehmen mit Social Media Fokus unterscheiden sich in einigen Punkten von der Gesamtheit aller untersuchten Unternehmen. Daher sollen im Folgenden die Unternehmen mit Social Media Fokus mit den Ergebnissen der Enterprise 2.0 Studie (=Enterprise 2.0 gesamt) in f&#252;nf Bereichen verglichen werden.</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=20100608socialmediaimenterprise20-100608044740-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=20100608socialmediaimenterprise20-100608044740-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p><strong>Strategien</strong></p>
<p>Acht Strategien f&#252;r neue Technologien, die zur Verbesserung der Leistungsf&#228;higkeit eines Unternehmens und zur Schaffung neuer Werte beitragen, stehen im Mittelpunkt der Betrachtung.</p>
<p>Social Media ist vor allem f&#252;r sechs besonders geeignet. Zumindest nennen zwei- bis dreimal mehr Unternehmen diese strategischen Zielsetzungen im Rahmen eines Social Media Fokus:</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/06/Social_Media_Strategien_500.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2074" title="Social_Media_Strategien_500" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/06/Social_Media_Strategien_500.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a></p>
<p><strong>Einsatzfelder im Unternehmen</strong></p>
<p>Wenig &#252;berraschend: Bei der Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 geht es vorrangig um die Einsatzbereiche Wissensmanagement (65%) und unternehmensinterne Kommunikation (35%). Beim Einsatz von Social Media liegt der Schwerpunkt in Marketing, PR und Unternehmenskommunikation (84%) sowie im Kunden- und Partnermanagement (32%).</p>
<p><strong>Technologien f&#252;r Marketing, PR und Unternehmenskommunikation</strong></p>
<p>Im Vergleich zu Enterprise 2.0 Anwendungen, in denen vor allem Wikis die herausragende technologische Rolle spielen, nutzen Unternehmen f&#252;r Marketing, PR und Unternehmenskommunikation in aller erster Linie Blogs, danach Microblogs sowie Podcasts und Videos.</p>
<p><strong>Initiatoren der Einf&#252;hrung</strong></p>
<p>Die Einf&#252;hrung von Social Media sind &#252;ber zwei Drittel Top Down Entscheidungen (68%), w&#228;hrend bei Enterprise 2.0 auch die Up-Down Strategie (36%) eine wichtige Rolle spielt. Dies bezeichnet Verfahren, bei denen Enterprise 2.0 Initiativen zwar von Mitarbeitern oder Bereichen gestartet, dann aber vom Management aufgegriffen wurden und f&#252;r eine breitere und gesteuerte Einf&#252;hrung gesorgt haben.</p>
<p><strong>Reichweite des Einsatzes</strong></p>
<p>Hier zeigt sich klar, dass der Social Media Fokus auf eine gr&#246;&#223;ere Teilnehmerzahl (54%) als kritische Masse ausgerichtet ist, w&#228;hrend sich Unternehmen bei der Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 noch eher an organisatorischen Grenzen orientieren und zun&#228;chst das Team (40%) im Vordergrund der Unterst&#252;tzung steht.</p>
<p><strong>Empfehlungen</strong></p>
<p>Die Ergebnisse haben wir zwar vermutet, sie best&#228;tigen aber auch drei wesentliche Empfehlungen f&#252;r eine Social Media Strategie:</p>
<p><strong>1. Eine Social Media Strategie orientiert sich an der strategischen Zielsetzung des Unternehmens:</strong></p>
<p>Der strategische Kontext eines Unternehmens bestimmt den Fokus. Der Social Media Fokus eignet sich besonders f&#252;r die folgenden strategischen Zielsetzungen:</p>
<ul>
<li>neue M&#228;rkte angehen,</li>
<li>neue Marktchancen nutzen,</li>
<li>neue Umsatzquellen erschlie&#223;en,</li>
<li>Marktanteile ausbauen,</li>
<li>Gesch&#228;ftsmodelle anpassen,</li>
<li>Kundenw&#252;nsche erkennen und Vertrauen schaffen,</li>
<li>Informationen und Einsichten &#252;ber das soziale Internet gewinnen und</li>
<li>elektronische Gemeinschaften entwickeln.</li>
</ul>
<p><strong>2. Eine Social Media Strategie konkretisiert sich am Anwendungsszenario:</strong></p>
<p>Web 2.0 Technologien haben zwar ihre Einsatzst&#228;rken, die, je nach Fokus, als Orientierungshilfe dienen k&#246;nnen. Dennoch werden s&#228;mtliche Technologien sowohl zur Realisierung von Enterprise 2.0 als auch des Social Media Fokus eingesetzt. Es spricht daher vieles daf&#252;r, dass nicht die Technologie als solche sondern das Anwendungsszenario f&#252;r die Gestaltung der Technologie ausschlaggebend ist. Nicht die Aussagen „wir haben jetzt ein Wiki“ oder „wir haben einen Blog“ sind entscheidend, sondern vielmehr, was man damit macht.</p>
<p><strong>3. Eine Social Media Strategie ber&#252;cksichtigt rechtliche und soziale Rahmenkonzepte:</strong></p>
<p>Konzepte zu rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen werden leider zu oft vergessen bzw. zu wenig ber&#252;cksichtigt. In nur 19% unserer untersuchten F&#228;lle finden Konzepte f&#252;r Social Media Guidelines (75%), Unternehmensregeln (50%) und Mitbestimmung (25%) &#252;berhaupt eine Erw&#228;hnung. Zu relevanten Themen wie Datenschutz, Qualit&#228;tsmanagement oder Arbeitsrecht wurden keinerlei Aussagen gemacht. Erfahrungsgem&#228;&#223; stehen aber gerade diese Themen im Blickpunkt von Unternehmensinteressen. Hier sehen wir derzeit den gr&#246;&#223;ten Nachholbedarf in einer Social Media Strategie.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise 2.0 hat positives Momentum</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2010/03/23/enterprise-2-0-hat-positives-momentum/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2010/03/23/enterprise-2-0-hat-positives-momentum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 06:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dezentralisation]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>In den kommenden Tagen ist unsere <a href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/" target="_blank">Enterprise 2.0-Studie</a> ver&#246;ffentlichungsreif. In den letzten zwei Jahren haben wir die Enterprise 2.0-Aktivit&#228;ten von Unternehmen und Organisationen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz verfolgt und dazu eine Menge an Informationen in einem Wiki gesammelt. Klar, es gibt eine Menge an Enterprise 2.0-Evangelisten (und da z&#228;hlen wir uns vom centrestage-Team nat&#252;rlich auch dazu), die die Gesch&#228;ftswelt von der N&#252;tzlichkeit des Einsatzes von Enterprise 2.0-Werkzeugen in Unternehmen und Organisationen &#252;berzeugen wollen. Aber jedes Fallbeispiel f&#252;r sich selbst ist ein viel st&#228;rkerer Impuls, sich mit dem Thema zu besch&#228;ftigen.</p>
<p>In unserem Wiki sind aktuell 92 deutschsprachige Fallbeispiele zu finden. Die Informationen zu den Enterprise 2.0-Fallbeispielen stammen aus vielf&#228;ltigen Quellen. Zum einen gibt es ausgearbeitete Fallstudien in wissenschaftlich-orientierten Fachb&#252;chern und eine Reihe von Fallstudiensammlungen im Internet. Viele Fallbeispiele wurden auf Kongressen, Fachtagungen, Barcamps und Open Space-Veranstaltungen vorgestellt und f&#252;r eine weitere Auswertung dokumentiert. Und auch das Web 2.0 half uns bei der Sammlung von Fallbeispielen. Pr&#228;sentationen werden online zur Verf&#252;gung gestellt und viele Kollegen dokumentierten interessante F&#228;lle in Form von Webcasts, f&#252;hrten Interviews mit Beteiligten und dokumentierten Veranstaltungen in Form von Blog-Beitr&#228;gen. Unternehmen stellten uns Material zur Verf&#252;gung und viele Hintergrundgespr&#228;che rundeten die Informationen ab.</p>
<p>Ende des letzten Jahres kam das Interesse auf, tiefer in die Fallbeispiele einzusteigen und Entwicklungstrends zu identifizieren. Wir haben dazu 10 Themen identifiziert, die von der Strategie und den Zielen &#252;ber die Technologien bis hin zur Einf&#252;hrungsstrategie und den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen reichen. Immerhin konnten wir dazu 72 Fallbeispiele auswerten, wie gesagt ausschlie&#223;lich Fallbeispiele, die von Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz stammen.</p>
<p>Im Hinblick auf die Akzeptanz neuer Technologien haben wir in Anlehnung an das &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crossing_the_Chasm" target="_blank">Crossing the Chasm</a>&#8220;-Modell von Geoffrey A. Moore f&#252;nf Grundtypen unterschieden: </p>
<p><a rel="attachment wp-att-1785" href="http://www.centrestage.de/2010/03/23/enterprise-2-0-hat-positives-momentum/chasm-e20/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1785" title="Crossing the Chasm" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/Chasm-E20-e1269282896324.jpg" alt="Crossing the Chasm" width="500" height="244" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Technik-Fans (Innovators):</strong> Technik-Fans sind von der Technologie begeistert und offen f&#252;r neue Vorgehensweisen. Sie setzen fr&#252;h neue Technologien ein, haben aber typischerweise nur kleine Budgets zur Verf&#252;gung.</li>
<li><strong>Vision&#228;re (Early Adopter):</strong> Vision&#228;re suchen nach L&#246;sungen, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Sie streben danach, neue L&#246;sungswege zu entdecken und umzusetzen.</li>
<li><strong>Pragmatiker (Early Majority):</strong> Pragmatiker, die zwar nicht unbedingt die neueste Technologie einsetzen, investieren aber fr&#252;hzeitig in eine L&#246;sung, wenn ein konkreter Nutzen erwartet werden und ein Problem gel&#246;st werden kann, das etablierte Konkurrenten nicht l&#246;sen k&#246;nnen. Pragmatiker st&#252;tzen sich bei ihren Entscheidungen auf Erfolgsbeispiele oder die Erfahrungen von Branchenkollegen.</li>
<li><strong>Konservative (Late Majority):</strong> Konservative nutzen eine neue Technologie erst dann, wenn ein klarer Nutzennachweis vorhanden ist und die Gefahr besteht, dass sie den Anschluss verlieren k&#246;nnten.</li>
<li><strong>Nachz&#252;gler (Laggards):</strong> Nachz&#252;gler sind neuen Technologien gegen&#252;ber skeptisch und f&#252;hren diese erst dann ein, wenn sie in breitem Umfang vom Markt akzeptiert und weitgehend risikofrei sind. Sie verteidigen den Status-Quo, den sie erst dann aufgeben, wenn er nur unter hohen Kosten aufrechterhalten werden kann.</li>
</ul>
<p>Wir konnten feststellen, dass es ein positives Momentum f&#252;r Enterprise 2.0 gibt und Enterprise 2.0 zunehmend reif f&#252;r den Breitenmarkt ist. In der Vergangenheit fand man Fallbeispiele vor allem in gro&#223;en IT-, Beratungs- und Telekommunikationsunternehmen, also im eher schnelllebigen Segment der Technologiebranche. Heute findet man Fallbeispiele f&#252;r eine erfolgreiche Nutzung von Enterprise 2.0-Werkzeugen in allen Branchen und bei Unternehmen und Organisationen aller Gr&#246;&#223;enordnungen. Die zunehmende Vielzahl an ver&#246;ffentlichten Fallbeispielen belegt die Chancen, mit Enterprise 2.0-Werkzeugen konkrete gesch&#228;ftliche Probleme zu l&#246;sen.</p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/reifegrad.jpg" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-1790" title="Reifegrad von Enterprise 2.0" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2010/03/reifegrad-e1269283428805.jpg" alt="" width="500" height="267" /></a>Unsere Empfehlung ist daher, dass es nun wichtig ist, dass sich die Entscheidungstr&#228;ger mit Enterprise 2.0 besch&#228;ftigen und auch pers&#246;nliche Erfahrungen im Umgang mit Enterprise 2.0 sammeln. Enterprise 2.0 muss zu einem Thema in der Strategiearbeit des Unternehmens, bei F&#252;hrungskr&#228;fte-Meetings und Mitarbeiterveranstaltungen werden. In vielen Unternehmen und Organisationen gibt es Vorreiter, die Enterprise 2.0-Werkzeuge ausprobieren oder aktiv nutzen. Es lohnt sich, diese Vorreiter aktiv einzubinden und von deren Begeisterung zu profitieren. Diese Mitarbeiter k&#246;nnen wichtige &#8220;Multiplikatoren&#8221; und &#8220;Meinungsf&#252;hrer&#8221; werden. Sehr f&#246;rderlich f&#252;r die Akzeptanz und Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 ist es, wenn die F&#252;hrungskr&#228;fte mit gutem Beispiel vorangehen und Enterprise 2.0-Werkzeuge intensiv nutzen.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Web 2.0 unsere Arbeitswelt ver&#228;ndert</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/12/03/wie-web-2-0-unsere-arbeitswelt-veraendert/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2009/12/03/wie-web-2-0-unsere-arbeitswelt-veraendert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architecture of Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zur Ver&#246;ffentlichung seines neuen Buches &#8220;<a href="http://harvardbusiness.org/product/enterprise-2-0-new-collaborative-tools-for-your-or/an/2587-HBK-ENG?N=4294958505%20516179" target="_blank">Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges</a>&#8221; gab Andrew McAfee in <a href="https://www.mckinseyquarterly.com/Business_Technology/BT_Strategy/How_Web_2_0_is_changing_the_way_we_work_An_interview_with_MITs_Andrew_McAfee_2468" target="_blank">McKinsey Quarterly</a> (eine kostenlose Registrierung ist zum vollst&#228;ndigen Abruf erforderlich) ein Interview. Ich m&#246;chte hier versuchen, seine wichtigsten Aussagen herauszuarbeiten und zu analysieren.</p>
<h3><strong>Wie f&#228;ngt man mit Enterprise 2.0 an: Top-Down oder Bottom-Up?</strong></h3>
<p>Die Vertreter der Bottom-Up-Schule argumentieren, dass es ausreichend ist, die Web 2.0-Werkzeuge bereitzustellen und die weitere Entwicklung den Kr&#228;ften der Selbstregulierung zu &#252;berlassen.  <em><strong>&#8220;If we build it, they will come”</strong></em> ist das Glaubenbekenntnis dieser Schule. Die Durchdringung des Unternehmens erfolgt dann von unten nach oben und das Management soll, falls es davon &#252;berhaupt etwas mitbekommt, allenfalls die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen.</p>
<p>Die andere Schule geht davon aus, dass eine Einf&#252;hrung Top-Down erfolgen muss. Die Unternehmensleitung muss zumindest signalisieren, dass diese neuen Arbeitsformen gew&#252;nscht sind und im Einklang mit den Zielen des Unternehmens stehen. Andernfalls w&#252;rden sich die Mitarbeiter die ganzen Entwicklungen <em><strong>&#8220;von der Seitenlinie&#8221;</strong></em> aus anschauen und sich fragen, ob sich ein pers&#246;nliches Engagement lohnt.</p>
<p> </p>
<p>McAfee behauptet zun&#228;chst diplomatisch, dass er f&#252;r beide Schulen Sympathie empfindet bevor er sich dann zur Top-Down-Schule bekennt. <strong>Die Ver&#228;nderungen durch Enterprise 2.0 in der Arbeitswelt sind so weitreichend, dass sowohl F&#252;hrung als auch Anreize f&#252;r die Mitarbeiter erforderlich sind, um diesen neuen Wegen zu folgen.</strong> Dies steht im Einklang mit unseren Erfahrungen, die ich <a href="http://www.centrestage.de/2009/10/29/enterprise-2-0-sind-die-potentiale-von-social-software-schon-ausgereizt/" target="_blank">vor kurzem so beschrieben</a> habe:</p>
<blockquote><p>Schaut man sich Enterprise 2.0 – Fallbeispiele an, kann man feststellen, dass die Nutzung von Social Software sowohl Top-down als auch Bottom-up initiiert werden kann. Alleine aber darauf zu vertrauen, dass sich Enterprise 2.0 aufgrund der vorhandenen Potenziale durchsetzen wird, geht an der Komplexit&#228;t des Themas und den Realit&#228;ten in den Unternehmen vorbei. Erfolgreiche Unternehmen legen Spielregeln f&#252;r die Nutzung von Social Software fest und binden das Thema in einen breiten strategischen Ansatz ein.</p></blockquote>
<h3><strong>Enterprise 2.0 und Change Management</strong></h3>
<p><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">Wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, den Wandel zum Enterprise 2.0 aktiv zu gestalten, wird das Unternehmen sehr schnell wieder in alte Muster zur&#252;ckfallen. McAfee nennt einige Ansatzpunkte f&#252;r eine breite Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0:</span></p>
<ul>
<li>F&#252;r die Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 braucht man eine Strategie. Die setzt voraus, zu wissen, was in der &#8220;2.0-Welt&#8221; vor sich geht und was man damit in einem Unternehmen anfangen kann.</li>
<li><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">Die Mitarbeiter m&#252;ssen Zeit haben zu lernen, mit den neuen Werkzeugen umzugehen und zu verstehen, was von ihnen erwartet wird.</span></li>
<li><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">Mitarbeiter auf allen Ebenen eines Unternehmens m&#252;ssen ermutigt werden, die neuen Werkzeuge einzusetzen und deren Nutzen zu erkennen.</span></li>
<li><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">Themen wie Risiken, Datenschutz, Informationssicherheit und Geheimhaltung bei der Nutzung kollaborativer Technologien d&#252;rfen weder unter den Tisch gekehrt noch zum &#8220;No-Go&#8221;-Argument werden. Vielmehr ist es notwendig, daf&#252;r eine gute L&#246;sung zu finden.</span></li>
<li><span onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()">Die Bedeutung des mittleren Management wird sich ver&#228;ndern. Ihre Aufgabe wird in einem Enterprise 2.0 weniger in einer &#8220;Gatekeeper&#8221;-Funktion, mit der die Informationen gefiltert werden, bestehen, sondern in der F&#252;hrung der Mitarbeiter und dem richtigen Einsatz des menschlichen Faktors.<br />
</span></li>
</ul>
<h3>Enterprise 2.0 und ROI</h3>
<p>McAfee stellt fest, dass es darum gehen muss, mit Enterprise 2.0 bestimmte gesch&#228;ftliche Zielsetzungen zu erreichen. Als Beispiel nennt er die <strong>Nutzung des vorhandenen Wissens und das Finden von Expertise</strong> in einem Unternehmen. Er empfiehlt, vorab zu &#252;berlegen, welche Probleme oder welche M&#246;glichkeiten man mit Enterprise 2.0 angehen kann und dann die entsprechenden Technologien einzuf&#252;hren. Und dann daran den Erfolg zu messen. Dazu hatte ich in <a href="http://www.centrestage.de/2009/10/29/enterprise-2-0-sind-die-potentiale-von-social-software-schon-ausgereizt/" target="_blank">einem anderen Beitrag</a> geschrieben:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) es jetzt darum, den Nutzen nachzuweisen und aufzuzeigen, welche “echten” Probleme man mit Enterprise 2.0 l&#246;sen kann. Ein gro&#223;es Potenzial liegt in der Chance, betriebliche Anwendungen zu gestalten, die entweder die vorhandenen L&#246;sungen einer “1.0-Welt” systematisch erweitern oder, die es einem erlauben, “Dinge zu machen”, die man bislang nicht realisieren konnte. Was das sein k&#246;nnte? Wissensmanagement, Projektarbeit und Projektmanagement, betriebliches Vorschlagswesen und Innovationsmanagement, Kundenintegration und Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterbindung – und zufriedenheit, Personalentwicklung, Qualifizierung, Unternehmensplanung und Strategieentwicklung, Change Management, F&#252;hrung. Die Liste an betrieblichen Anwendungen k&#246;nnte man sicher noch verl&#228;ngern.</p></blockquote>
<p>Ein interessantes Interview vom Vater des Begriffs &#8220;Enterprise 2.0&#8243; das zeigt, welch wichtiger Schritt die Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 f&#252;r die zuk&#252;nftigen Arbeits- und Unternehmenswelten sein wird.</p>]]></description>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitternde Mitarbeiter: Funktioniert Microblogging auch in Unternehmen?</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/04/25/twitternde-mitarbeiter-funktioniert-microblogging-auch-in-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.centrestage.de/2009/04/25/twitternde-mitarbeiter-funktioniert-microblogging-auch-in-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 13:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Communote]]></category>
		<category><![CDATA[Microsharing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.centrestage.de/?p=854</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Monaten war Twitter in der &#214;ffentlichkeit noch ein unbekannter Dienst. In der Zwischenzeit haben viele Medien, vom Fr&#252;hst&#252;cksfernsehen bis zu den Tagesthemen, vom Format- bis zum Wortradio, dar&#252;ber berichtet und Twitter eine erfreuliche Popularit&#228;t verschafft. Print-Medien erproben diesen neuen Informationskanal genauso wie Wissenschaftseinrichtungen und in Unternehmen wird &#252;berlegt, wie man diesen Kanal zur Unternehmenskommunikation nutzen kann.</p>
<p>Unter dem Schlagwort &#8220;Enterprise Microblogging&#8221; gibt es &#220;berlegungen und erste Versuche, wie man im Unternehmen sinnvoll intern &#8220;twittern&#8221; kann. Zum Thema der &#8220;twitternden Mitarbeiter&#8221; habe ich ein Gespr&#228;ch mit <a href="https://www.xing.com/profile/Dirk_Roehrborn" target="_blank">Dirk R&#246;hrborn</a> gef&#252;hrt. Dirk R&#246;hrborn ist gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter der <a href="http://www.communardo.de/" target="_blank">Communardo Software GmbH</a> und hat mit <a href="http://www.communote.com/" target="_blank">Communote</a> einen neuen, innovativen Enterprise Micoblogging-Dienst entwickelt.</p>
<p> <br />
<strong>Microblogging wird oft als Synonym f&#252;r den Twitter-Dienst verwendet, der hierzulande bisher vor allem von IT-Freaks genutzt wird. Wie erkl&#228;rt man mit einfachen Worten Microblogging?</strong></p>
<p><img src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2009/04/dro-jn_200px.jpg" alt="Dirk R&#246;hrborn im Gespr&#228;ch mit Joachim Niemeier" title="Dirk R&#246;hrborn im Gespr&#228;ch mit Joachim Niemeier" class="alignleft size-full wp-image-862" /><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Twitter / identi.ca ist so etwas wie “SMS im Internet”. Auf die Frage „What are you doing?“ kann mit maximal 140 Zeichen geantwortet werden. Das ist extrem einfach und extrem schnell. Twitter ist eigentlich ein soziales Netzwerk, welches auf Konversation basiert und damit viel stabiler ist. Twitter bzw. vergleichbare Dienste werden sich extrem verbreiten und in einigen Jahren zu einer weltweit genutzten Plattform werden, die mit SMS, E-Mail und Telefonie konkurrieren wird.</p>
<p><strong>Sie entwickeln L&#246;sungen im Bereich von &#8220;Enterprise Microblogging&#8221;. Was ist der Hauptnutzen von Microblogging im Unternehmen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Microblogging erleichtert es, den &#220;berblick &#252;ber die Aktivit&#228;ten in meinem Kontaktnetzwerk oder meiner Organisation zu behalten. Laura Fitton hat in ihrem <a href="http://pistachioconsulting.com/musing-on-management-by-microsharing/" target="_blank">Touchbase Blog</a> einen Vergleich mit dem H&#228;uptling eines Indianerstammes gezogen, der morgens von einem H&#252;gel &#252;ber das Indianerdorf schaut und den Rauch &#252;ber den Tipis beobachtet. W&#252;rden die Indianer twittern oder Communote nutzen, dann k&#246;nnten sie im Zelt bleiben und w&#252;ssten trotzdem, was im Kochtopf des Nachbarzeltes gerade gekocht wird <img src='http://www.centrestage.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> und zwar viel schneller und viel fr&#252;her als ihr H&#228;uptling.</p>
<p><strong>Was hat das mit Kommunikation im Unternehmen zu tun?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Sehr viel. Auch in kleinen und gro&#223;en Organisation spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle, In der Zusammenarbeit kommt es darauf an zu wissen, was der andere gerade tut oder getan hat. Auf dem Informationsaustausch wird viel Zeit verwendet und trotzdem geht viel wertvolles verloren. Hier liegt ein gro&#223;es Potential zur Produktivit&#228;tssteigerung von Wissensarbeitern. Vor allem in der Projekt- und Teamarbeit, aber auch im Vertrieb oder in Wartung und Support sind wir auf Informationen anderer angewiesen!</p>
<p><strong>Warum geht das nicht mit Twitter?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Der Erfolg von Twitter liegt in seiner Schnelligkeit und Offenheit. Daf&#252;r sind in Twitter selbst aber nur die Nachrichten weniger Tage im Nachhinein abrufbar. Unternehmen hingegen brauchen vor allem auch Vertraulichkeit, Zugriffsschutz, Themenfokussierung und die M&#246;glichkeit zur Integration mit der Firmen-IT, z.B. via LDAP. Auch sollten es manchmal mehr als 140 Zeichen an Inhalten sein k&#246;nnen. Der wesentliche Unterschied ist aber m.E. dass es in Firmen eben nicht nur auf den Austausch von Nachrichten, also &#8220;micromessaging&#8221; ankommt, sondern auch auf das dauerhafte Speichern und Weitergeben von Informationen, also &#8220;microsharing&#8221;. Twitter und identi.ca sind f&#252;r die &#246;ffentliche Au&#223;enkommunikation bald unersetzbar, jedoch f&#252;r den unternehmensinternen Einsatz eher ungeeignet. Reine Twitter-Clones, wie z.B. Yammer helfen hier nur begrenzt weiter.</p>
<p><strong>Sie haben Communote bereits mehrfach der &#214;ffentlichkeit vorgestellt, z.B. auf BarCamps. Welche Fragen werden da gestellt?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:</p>
<ul>
<li>Wie wird Communote bei Ihnen eingesetzt?</li>
<li>Ist das nicht einfach noch ein Tool, welches keiner braucht?</li>
<li>Warum mehr als 140 Zeichen?</li>
<li>Wie ver&#228;ndert sich die Kommunikation in Projekten</li>
<li>Gibt es Regeln f&#252;r das Microblogging?</li>
<li>M&#252;ssen die Mitarbeiter dann nicht einfach noch ein weiteres Tool nutzen?</li>
<li>W&#252;rden Unternehmen solche Daten einem Online-Service anvertrauen?</li>
</ul>
<p><strong>Wie wird denn Communote bei Ihnen im Unternehmen selbst eingesetzt</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir nutzen Communote seit der ersten verf&#252;gbaren Version Anfang Oktober 2008 konsequent bei uns intern. Interessanterweise haben wir Communote nicht „ausgerollt“. Vielmehr sprach es sich einfach in der Firma herum und jeden Tag wollten mehr Kollegen dabei sein, quasi eine Softwareeinf&#252;hrung durch „virales Marketing“. Die gr&#246;&#223;te Verwendung hat Communote in unseren Kunden- und Entwicklungsprojekten. Hier verdr&#228;ngt der Microblog zunehmend E-Mail, Instant Messaging, Wikis und Projektportale. Aber auch in den Querschnittsbereichen HR, Finanzen und im F&#252;hrungsteam wird Communote immer h&#228;ufiger genutzt.</p>
<p><strong>Wie wird das Tool von den Mitarbeitern angenommen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Interessanterweise sind es nicht immer nur die Techies, die ein solches Tool nutzen. Gerade auch Mitarbeiter, denen das Ausformulieren l&#228;ngerer Textbeitr&#228;ge (z.B. f&#252;r Wikis und Blogs) schwerf&#228;llt, nutzen Communote sehr gern, da offenbar die Hemmschwelle aufgrund der K&#252;rze der Notizen und der einfacheren Schreibform viel niedriger ist. Diese Leute bekommen dadurch eine viel gr&#246;&#223;ere Sichtbarkeit im Unternehmen!</p>
<p><strong>Ist das nicht einfach noch ein Tool, welches keiner braucht?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Es ist in der Tat so, dass es bereits mehrere Tools gibt, die parallel eingesetzt werden. Gegenw&#228;rtig ist der Microblog dabei, die Nutzung anderer Tools zur&#252;ckzudr&#228;ngen.</p>
<p><strong>Microblogs verdr&#228;ngen E-Mail, Wikis und Blogs, interessant!</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Verdr&#228;ngen ist sicherlich zu hart formuliert, aber das Nutzungsverhalten ver&#228;ndert sich. E-Mail wird richtigerweise wieder mehr f&#252;r die direkte, pers&#246;nliche Kommunikation ohne gro&#223;en Verteiler genutzt – analog zum handschriftlichen Brief. Wikis haben ihrer St&#228;rken bei gut strukturierten Hypertextdokumenten mit durchdachtem Inhalt, also z.B. Konzepte, Dokumentationen oder aufbereitete Wissensbest&#228;nde. Blogs enthalten z.B. gut durchdachte und wohlformulierte Argumentationen oder Erfahrungsberichte. Ein gro&#223;er Anteil der w&#228;hrend der Arbeit ausgetauschten Informationen sind aber nur ganz kurze „Mikroinformationen“, z.B. Fragen, Antworten, Ideen, Probleme, Statusmeldungen, Kurzdokumentationen von Entscheidungen u.a.m. Diese wurden bisher meist als Papiernotiz, rudiment&#228;re E-Mails mit gro&#223;em Verteiler oder per Instant Message &#252;bertragen und gehen dadurch meist verloren. Communote ist daf&#252;r viel besser geeignet. Nachrichten dieser Art sind dort leicht zu &#252;bermitteln, f&#252;r den richtigen Empf&#228;ngerkreis erreichbar und es ist eben ganz einfach auf dem laufenden Stand zu bleiben oder auch den Verlauf eines Vorhabens im Nachhinein zu recherchieren.</p>
<p><strong>Ist das nicht eine neue Zeitverschwendung, in der die Mitarbeiter dann &#252;ber das Wetter, den Schnupfen der Tochter oder die 3. Tasse Kaffee am morgen schreiben, wie teilweise bei Twitter zu beobachten ist?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Im Twitter ist das durchaus zu beobachten und gef&#228;llt mir selbst auch nicht wirklich. F&#252;r die Pflege von Kontakten kann dieser „Smalltalk“ aber durchaus wichtig sein. Interessanterweise beobachten wir so etwas im Firmeneinsatz von Communote &#252;berhaupt gar nicht. Hier geht es vor allem um die Arbeit an sich. Gespr&#228;che &#252;ber Familie und das Wetter werden dann eben doch in der Kaffeeecke ganz pers&#246;nlich gef&#252;hrt und die Verabredung zum Mittagessen erfolgt per Telefon oder Instant Message. Die verschiedenen Medien werden also wieder mehr daf&#252;r genutzt, wof&#252;r sie entwickelt worden sind. Methodisch werden wir aber bald eine Verschmelzung erleben, z.B. durch Integration von Microblogs in Blogs, Wikis und Intranetportale.</p>
<p><strong>Wozu mehr als 140 Zeichen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Die 140 Zeichen Beschr&#228;nkung bei Twitter zwingt uns dazu, uns pr&#228;zise und effizient auszudr&#252;cken. Das kann sehr hilfreich sein. Bei der arbeitsbezogenen Zusammenarbeit m&#252;ssen jedoch oft auch ein paar Mehr Informationen ausgetauscht werden, die 140 Zeichen Beschr&#228;nkung w&#252;rde hier nur zu m&#252;hsamen Kettennachrichten f&#252;hren, die die Nutzung des Microblogs behindern. Wir beobachten jedoch, dass in Communote die kurzen Nachrichten &#252;berwiegen.</p>
<p><strong>Wie ver&#228;ndert sich die Kommunikation in Projekten, die Communote nutzen?</strong></p>
<p><img style="margin-right: 0.2cm" src="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2009/04/dro_200px.jpg" alt="Dirk R&#246;hrborn" align="left" /><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Zun&#228;chst einmal ist zu beobachten, dass die Teammitglieder deutlich besser &#252;ber den laufenden Arbeitsstand informiert sind, insbesondere auch &#252;ber den Stand in anderen Teilprojekten oder Arbeitspaketen. Dies wird einfach dadurch erreicht, dass alle Beteiligten ihren aktuellen Arbeitsstand, Probleme oder Vorschl&#228;ge im Projektblog aufschreiben, statt diese Informationen per Mail an den Projektleiter oder gar den Teamverteiler zu senden. Der Zeitaufwand in Projektstatusmeetings f&#252;r diesen Informationsaustausch nimmt ab. Gleichzeitig sind betroffene Kollegen bereits fr&#252;her informiert und k&#246;nnen bei Problemen viel fr&#252;her reagieren als bisher. Der Projektleiter wird dadurch entlastet, dass Abstimmungen h&#228;ufiger unaufgefordert direkt zwischen Teammitgliedern stattfinden. F&#252;r Projekte, deren Nachrichtenstrom in der Firma &#246;ffentlich sichtbar ist k&#246;nnen wir einen weiteren Effekt beobachten. Dadurch dass Kollegen aus anderen Projekten oder auch F&#252;hrungskr&#228;fte gelegentlich auch die Nachrichten aus anderen Teams &#252;berfliegen kommt es immer wieder zu positiven Seiteneffekten, z.B. dass durch Tipps und Hinweise Hilfe von unerwarteter Seite kommt und Probleme schneller gel&#246;st werden k&#246;nnen. Die klassische „Top-Down-Kommunikation“ wird zunehmend durch eine „Netzwerk-Kommunikation“ ersetzt, in die Management und Mitarbeiter gleicherma&#223;en eingebunden sind.</p>
<p><strong>Gibt es Regeln f&#252;r das Microblogging?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir haben formal keine Regelungen daf&#252;r getroffen. In der ersten Phase des Ausprobierens w&#228;re dies sicher kontraproduktiv geworden. Mittlerweile beobachten wir, dass sich Teams eigene Regeln geben oder dass Team- bzw. Projektleiter bestimmte Kommunikationsregeln definieren. Z.B. wird dann f&#252;r ein Projekt festgelegt, welche Informationen im Communote und welche in Dokumenten oder im Wiki hinterlegt werden; oder auch in welchen Zeitabst&#228;nden Statusberichte erbeten sind. Besonders wichtig ist, gemeinsame Begriffe als Tags zu verwenden. Auch daf&#252;r treffen Teams inzwischen Vereinbarungen.</p>
<p><strong>Wird erwartet, dass Mitarbeiter die Nachrichten im Microblog verfolgen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Ja und Nein. Dort wo Communote zu einem wesentlichen Kommunikationsmittel avanciert ist, z.B. als Projektmicroblog, wird von den Beteiligten nat&#252;rlich erwartet, dass sie dort pr&#228;sent sind und das Geschehen verfolgen. Viele Ganggespr&#228;che beginnen heute mit &#8220;Habe im Communote gelesen, dass…&#8221;. Zu Themen, in die man nicht direkt eingebunden ist, besteht diese Erwartungshaltung nicht. Trotzdem verschaffen sich viele Kollegen in losen oder regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einen &#220;berblick dar&#252;ber, was in ihrem Umfeld geschieht. Mit einem Microblog geht dies sehr viel schneller, als bspw. viele einzelne E-Mails lesen zu m&#252;ssen.</p>
<p><strong>M&#252;ssen die Mitarbeiter dann nicht einfach noch ein weiteres Tool nutzen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Das ist in der Tat ein diskussionsw&#252;rdiger Punkt. Zu E-Mail, Intranet und Projektraum ist ein weiteres Tool hinzugekommen. Trotz der Tatsache, dass die Microblog-Nutzung durch Entlastung in anderen Bereichen kompensiert wird, besteht hier konzeptionell ganz klar Weiterentwicklungsbedarf. Wir arbeiten daher gerade an einer Integration von Microblogging in vorhandene Plattformen. Bereits stark genutzt ist die Instant Messaging Anbindung (XMPP/Jabber). Als n&#228;chstes folgen Portlets f&#252;r Portale und Widgets. Langfristig brauchen wir im Grunde eine neue Generation von Personal Information Manager (PIM) Tools, die unsere zentralen Kommunikationskan&#228;le in eine einheitliche Arbeitsumgebung als Mashup verbinden.</p>
<p><strong>Eine andere Frage: Schrecken nicht viele Unternehmen davor zur&#252;ck, ihre Daten einem Online-Dienstleister anzuvertrauen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Dies ist eine der meist diskutierten Fragen, wenn es um Enterprise Microblogging geht. Wir bei Communote nehmen diese Frage sehr ernst und arbeiten derzeit an einer Reihe von Enterprise Features, um die Sicherheit von Communote auch f&#252;r den unternehmenskritischen Einsatz zu verbessern. Die Frage nach der Sicherheit ist aber grunds&#228;tzlicher Natur. Wenn es wirklich um sicherheitsrelevante Dinge geht, dann sollte eine Bedrohungsanalyse erfolgen, wobei auch Aufwand und Nutzen abgewogen werden m&#252;ssen. Dabei wird ein spezialisierter Dienstleister in vielen F&#228;llen in der Lage sein, bei vertretbaren Preisen ein hohes Ma&#223; an Sicherheit zu gew&#228;hrleisten. Trotzdem w&#252;nschen sich viele Firmen, Systeme dieser Art selbst zu betreiben. Deshalb werden wir in K&#252;rze f&#252;r diese Kunden Communote auch Lizenz zur Installation „hinter der eigenen Firewall“ anbieten. Daten, die im Rahmen des Online-Dienstes bereits erstellt worden sind, gehen dabei nicht verloren, sondern k&#246;nnen &#252;bernommen werden.</p>
<p><strong>Letzte Frage: Wie wird es mit Communote weitergehen?</strong></p>
<p><strong>Dirk R&#246;hrborn:</strong> Wir arbeiten derzeit an einer Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionalit&#228;ten, die wir vor allem dem Feedback unserer Beta-Tester zu verdanken haben. So wird es in K&#252;rze neben den erw&#228;hnten Sicherheitsfeatures die M&#246;glichkeit der Einbindung von Clients auf XMPP-Basis geben, z.B. f&#252;r Digsby oder Pidgeon. Ein auf Java basierender Client wird die Nutzung auf Mobiltelefonen erm&#246;glichen. Weiterhin werden derzeit Portlets f&#252;r die Integration von Communote in Portal entwickelt, z.B. f&#252;r Sharepoint, Liferay und Confluence. Geplant ist weiterhin die Ver&#246;ffentlichung der JSON-API f&#252;r die Portalintegration und die Unterst&#252;tzung der Twitter-API. F&#252;r die zweite Jahresh&#228;lfte ist geplant, das kommerzielle Angebot f&#252;r Communote zu starten.</p>
<p><span style="color: #808080;">Disclosure: Die centrestage GmbH hat gesch&#228;ftliche Beziehungen mit der Communardo Software GmbH</span></p>]]></description>
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		<title>Lernen im Web 2.0: Aus- und Weiterbildung der Zukunft</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2009/04/08/lernen-im-web-20-aus-und-weiterbildung-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 14:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[EduCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Edupunk]]></category>
		<category><![CDATA[elearning20]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.fbd-bildungspark.de/" target="_blank">FBD Bildungspark</a> feierte heute das 100-j&#228;hrige Jubil&#228;um der Handelsschule C.G. Zimmermann GmbH. Ich wurde dazu eingeladen, im Rahmen der Festveranstaltung einen Ausblick auf die Zukunft der Aus- und Weiterbildung im Web 2.0 zu geben. Aber wie vermittelt man das Thema dem erwarteten Teilnehmerkreis in 20 Minuten?</p>
<p>Sir Ken Robinson hat in seinem faszinierenden Vortrag <a href="http://www.centrestage.de/2006/06/29/learning-to-be-creative/" target="_blank">&#8220;Learning to be creative&#8221;</a> erw&#228;hnt, dass sich Menschen aus dem Bildungsbereich schwer tun, bei anderen Eindruck zu machen. Man wird m&#246;glicherweise akzeptiert, aber als Gespr&#228;chspartner sucht man sich dann interessantere Menschen. Gibt das Thema wirklich nichts her? Ich wollte erstmal beweisen, dass Bildung auch jenseits der offiziellen Bildungsberichte ein spannendes und attraktives Thema ist.</p>
<p> </p>
<p>Drei Signale fand ich dazu:</p>
<h3><strong>EduCamps</strong></h3>
<p>Junge Menschen treffen sich freiwillig und auf eigene Kosten am Wochenende, um in einer offenen, partizipativen Umgebung &#252;ber das Thema Bildung zu sprechen. Das erste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">BarCamp</a> in der Auspr&#228;gung eines EduCamps fand im April 2008 statt.</p>
<h3><strong>Edupunk</strong></h3>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edupunk" target="_blank">Edupunk</a> ist eine relativ junge Bewegung. Im Mai 2008 hat Jim Groom diesen Begriff in der Welt gesetzt und er wurde von einigen E-Learning-Akteuren <a href="http://www.downes.ca/cgi-bin/page.cgi?post=44760" target="_blank">begeistert aufgenommen</a>. Der Edupunker &#8211; jung, wild und schlau &#8211; sucht sich sein Wissen in der Do-It-Yourself-Mentalit&#228;t selbst zusammen und nutzt dazu die unterschiedlichsten Technologien und Features, kommerzielle Tools lehnt er ab (das Thema Edupunk und die Folgen f&#252;r pers&#246;nliche Lernumgebungen (PLEs) wurden gerade im aktuellen <a href="http://educamps.elearning2null.de/2009/03/30/ort09-session-4-edupunk/" target="_blank">Online Round Table</a> von Martin Ebner und Steve Wheeler diskutiert).</p>
<h3><strong>Bildung-Hacker</strong></h3>
<p>Im November 2008 trafen sich Finanzinvestoren und Vordenker aus dem E-Learning-Bereich, um zu &#252;berlegen, wie man in der Tradition der Hacker das geschlossene System Bildung mit kleinen, m&#246;glichst einfachen Ans&#228;tzen spielerisch umfunktionieren, kreativ ver&#228;ndern und &#246;ffnen kann. Die <a href="http://www.avc.com/a_vc/2009/03/hacking-education-continued.html" target="_blank">Bildung-Hacker</a> stehen in der Tradition der Open Source und Open Content-Ans&#228;tze. Ein <a href="http://wwweblernen.de/?p=174" target="_blank">deutschsprachiges Gegenst&#252;ck</a> zu dieser “Hacking Education”-Tagung soll im Herbst stattfinden (die zwar als <a href="http://wwweblern.pbwiki.com/" target="_blank">selbstorganisierendes Konferenz-Projekt</a> angek&#252;ndigt, aber ohne das Engagement von Martin Lindner nicht denkbar ist).</p>
<p>Es gibt also gen&#252;gend Signale, um zu belegen, dass das Thema attraktiv und Schwung vorhanden ist. Im zweiten Teil bin ich dann auf ein paar wenige pers&#246;nliche Erfahrungen eingegangen, um dann im dritten Teil kurz zu skizzieren, wie sich die Technologien, die Inhalte, die Methoden und die Lernenden ver&#228;ndern. Bleibt zum Schluss noch der Hinweis, dass die Schaffung neuer Lernwelten ein komplexer Wandlungs- und Anpassungsprozess ist. Dazu m&#252;ssen Werkzeuge f&#252;r das Lernen auf Basis der neuen Generation von Webumgebungen bereitgestellt, mit neuen (p&#228;dagogischen) Methoden experimentiert und die Beteiligten aus der Konsumentenhaltung herausgeholt werden.</p>
<object width="460" height="377"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=jnfbd-prsentation-090408071009-phpapp02"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=jnfbd-prsentation-090408071009-phpapp02"  type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="377"></embed></object>
<p>Vor hundert Jahren waren die gut funktionierenden Schreibmaschinen, auf denen aber zu wenige Menschen schreiben konnten, der <a href="http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2009/04/100-jahre-cgz.pdf">Startpunkt f&#252;r die Handelsschule C.G. Zimmermann GmbH</a>. Jetzt haben wir die gut funktionierenden Web 2.0-Technologien, mit denen aber noch viel zu wenige Menschen lernen k&#246;nnen.</p>]]></description>
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		<title>Social Software</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2007/09/01/social-software/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 15:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[D-ELAN]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Thema Social Software werden folgende Beitr&#228;ge empfohlen:</p>
<p>G&#246;hring (2007): Social Software in der Praxis; Vortrag auf dem D-ELAN vor Ort am 28.08.2007 in Wiesbaden veranstaltet von der <a href="http://www.hessen-agentur.de/dynasite.cfm?dssid=75&amp;dsmid=1787&amp;dspaid=45432" target="_blank">Hessen IT</a> und dem Deutschen E-Learning Netzwerk (<a href="http://www.d-elan.de/" target="_blank">D-ELAN e.V.</a>) zum Thema: Lernen-Arbeiten-Wissen, Strategien und Werkzeuge f&#252;r virtuelle Lern- und Arbeitsprozesse:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.centrestage.de/2007/08/29/social-software-tools-fuer-e-learning-und-wissensmanagement/" target="_blank">Social Software f&#252;r E-Learning und Wissensmanagement</a></p>
<p><a href="http://www.centrestage.de/2007/08/30/social-software-in-der-praxis/" target="_blank">Vortrag</a></p></blockquote>
<p>Klaus Haasis, MFG: Social Software bietet Chancen, die wir nutzen sollten; in: doIT magazin Nr. 1/M&#228;rz 2006, Seite 7:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.centrestage.de/2006/07/03/social-software-bietet-chancen/" target="_blank">Presseauszug</a></p></blockquote>]]></description>
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		<title>Relaunch von Websites</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2007/07/01/relaunch-von-websites/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2007 16:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zinderella Puck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing und Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Communication 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Website Relaunch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>F&#252;r Unternehmen, die ihre Websites neu gestalten und f&#252;r den Relaunch eine Kommunikationsstrategie realisieren m&#246;chten, mit der Navigation, Interaktion, Kommunikation und Einbindung des Internetnutzers erm&#246;glicht bzw. verbessert werden soll.</p>
<p>Das Whitepaper zeigt auf, wie Websites von morgen sicher nicht mehr sein werden und wie sie sein sollten. Es werden Gestaltungsans&#228;tze zuk&#252;nftiger Websites beschrieben und neue Kommunikationskonzepte mit Web 2.0 vorgestellt.</p>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Für Unternehmen, die ihre Websites neu gestalten und für den Relaunch eine Kommunikationsstrategie realisieren möchten, mit der Navigation, Interaktion, Kommunikation und Einbindung des Internetnutzers ermöglicht ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Für Unternehmen, die ihre Websites neu gestalten und für den Relaunch eine Kommunikationsstrategie realisieren möchten, mit der Navigation, Interaktion, Kommunikation und Einbindung des Internetnutzers ermöglicht bzw. verbessert werden soll.

Das Whitepaper zeigt auf, wie Websites von morgen sicher nicht mehr sein werden und wie sie sein sollten. Es werden Gestaltungsansätze zukünftiger Websites beschrieben und neue Kommunikationskonzepte mit Web 2.0 vorgestellt.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Business Transformation, Featured, Innovation, Marketing und Vertrieb, Web 2.0</itunes:keywords>
		<itunes:author>kontakt@centrestage.de</itunes:author>
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	</item>
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		<title>Virales Marketing</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2007/05/29/virales-marketing/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 08:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zinderella Puck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing und Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Word of Mouth]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Vernetzung der Menschen im Internet, die sozialen Werkzeuge wie Blogs, Podcasts, RSS, Social Bookmarking zur Bildung gemeinsamer Erlebniswelten und Interessensgruppen und die Einfachheit der Nutzung von Web 2.0 Tools f&#252;r jeden Internetanwender bieten geradezu eine Herausforderung f&#252;r Marketingexperten, dieses Beziehungsgeflecht f&#252;r eigene Zwecke &#8211; Zwecke der Werbung, der Information und Kommunikation, des E-Commerce, der Meinungsbildung, der Beeinflussung &#8211; zu nutzen.<br />
 <br />
Insbesondere im viralen Marketing leisten diese Instrumente einen zentralen Beitrag. Gezielt werden Effekte genutzt, dass Menschen sich untereinander austauschen, &#252;ber ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten und sich gegenseitig anstecken, Dinge zu tun oder zu kaufen, die andere auch getan oder gekauft haben, weil sie Empfehlungen von Kollegen, Bekannten und Freunden annehmen. Vernachl&#228;ssigt man m&#246;gliche negative Auspr&#228;gungen wie getarnte Blogs oder versteckte Werbung, die sich mittel- bis langfristig nicht bezahlt machen, so k&#246;nnen die Instrumente des viralen Marketings dazu beitragen, die Dialogf&#228;higkeit, die Partizipation und die Interaktivit&#228;t der Beziehungen zwischen Unternehmen und ihrer potentiellen Kunden zu erh&#246;hen. Die neue Qualit&#228;t im Marketing besteht darin, offen zu sein, Entscheidungen des Nutzers ernst zu nehmen, zur Beteiligung einzuladen ohne aufdringlich zu sein, Geschichten zu erz&#228;hlen, die zwar mit der Marke oder dem Produkt zu tun haben, aber prim&#228;r ansteckend sind und Spa&#223; machen.</p>
<p>Produkte und L&#246;sungen zu beherrschen muss selbstverst&#228;ndlich sein. Wenn ein Anbieter seine Leistungen und Produkte herausragend darstellen muss, hat man oftmals den Eindruck, er muss sich selbst von der eigenen Qualit&#228;t &#252;berzeugen. Das Web 1.0 ist eine Nabelschau der Anbieter. Angebote, Produkte und Preise unterscheiden sich in Nuancen, die Begr&#252;ndungen der Anbieter daf&#252;r, warum sich ein Kunde f&#252;r das eine und nicht das Konkurrenzprodukt entscheiden soll, unterscheiden sich nur noch im „Wording“, nicht mehr in ihren Inhalten. F&#252;r Gesch&#228;ftskunden ist es selbstverst&#228;ndlich, dass ein Anbieter sein Gesch&#228;ft beherrschen muss und von seinen Produkten und Leistungen &#252;berzeugt ist. Marketing und Kundenmanagement ausschlie&#223;lich im produktnahen Bereich greift daher nicht mehr. Anbieter m&#252;ssen ihre Strategien auf Bereiche ausdehnen, die direkt beim Kunden ansetzen und diesen in die eigenen Prozesse einbinden.</p>
<p>Virales Marketing ber&#252;cksichtigt die „Stimme des Kunden“ und macht sie selbst zum Instrument f&#252;r Marketing und Kundenkommunikation. Weil sie eine kollektive Informationsmacht besitzt, kann sie innerhalb einer Organisation Entscheidungen steuern und herbeif&#252;hren. Virales Marketing setzt nach <a href="http://www.marketingprofs.com/print.asp?source=%2F6%2Fphelon4%2Easp" target="_blank">Phelon </a>(How Voice of the Customer Got Its Groove Back) auf:</p>
<ul>
<li>die Kundensichtweise f&#252;r eine Marke,</li>
<li>Kundenzufriedenheit und Loyalit&#228;t,</li>
<li>Nutzung von Information durch den Kunden,</li>
<li>Kundeninput: Artikulation des zuk&#252;nftigen Bedarfs und gesch&#228;ftlicher Herausforderungen oder spezifischer Anforderungen,</li>
<li>„Word of Mouth“ innerhalb des Unternehmens, in Peer Gruppen, in der Branche, bei Veranstaltungen und durch Empfehlungen.</li>
</ul>
<p>Hierbei m&#252;ssen Instrumente im Internet eingesetzt werden, die diesen Anforderungen gerecht werden. Blogs, Podcasts und RSS bew&#228;hren sich zunehmend, die Stimme des Kunden zu repr&#228;sentieren und effektive Instrumente im viralen Marketing zu werden. Ein Blog kann, unter Ber&#252;cksichtigung einiger Gestaltungsanforderungen, Effekte von Marketingkampagnen, Wirkungen von emotionalen Str&#246;mungen, Erfahrungen von zufriedenen und unzufriedenen Kunden b&#252;ndeln und kanalisieren und bietet allen Beteiligten die M&#246;glichkeit, darauf zu reagieren.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsfaktor Web 2.0</title>
		<link>http://www.centrestage.de/2007/04/01/erfolgsfaktor-web-20-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 15:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Business Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Creativity]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Value Proposition]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Thema Erfolgsfaktor Web 2.0 sind folgende Beitr&#228;ge zu empfehlen:</p>
<blockquote><p><a target="_blank" href="http://www.centrestage.de/2007/03/14/erfolgsfaktor-web-20/">Collaboration-Communication-Creativity</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a target="_blank" href="http://www.centrestage.de/2007/02/16/corporate-blogging-soll-ich-oder-muss-ich/">Corporate Blogging&#8230; warum soll ich?</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a target="_blank" href="http://www.centrestage.de/2006/12/11/die-value-proposition-von-web-20/">Value Proposition von Web 2.0</a></p></blockquote>]]></description>
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