Author: Mike Lanxess

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Enterprise 2.0 – Visuell animiert!

Im Februar 2009 ist bei The McKinsey Quarterly der Artikel Six ways to make Web 2.0 work (Registrierung erforderlich) erschienen. In diesem Artikel wird erläutert,

  • für welche Zielsetzungen Unternehmen Web 2.0-Ansätze nutzen können,
  • welche Rahmenbedingungen beim Einsatz in den Unternehmen zu berücksichtigen sind und
  • welche weitreichenden organisatorischen Auswirkungen (insbesondere im Vergleich zur prozessorientierten IT der 90er Jahre) die neuen Formen der Zusammenarbeit und Partizipation haben können.

VizEdu hat diesen Artikel als Grundlage für eine lehrreiche Animation genutzt. Neben den Einsatzbereichen von Web 2.0 in Unternehmen enthält die Animation auch Fallbeispiele zum Thema Enterprise 2.0 sowie frühes Feedback von Lesern, das über Twitter (#web2.0work) erfolgt ist.

Enterprise und Interprise 2.0 bei der SYNAXON AG

Zwei Videos geben in komprimierter Form einen Eindruck, wie Enterprise 2.0 bei der SYNAXON AG realisiert wird. Das erste Video mit Frank Roebers, Vorstandssprecher der Synaxon AG, enthält spannende Aussagen zur Effizienz von Enterprise 2.0 sowie einen Ausblick auf die nächsten Entwicklungsstufen.

Die radikale Konsequenz von Enterprise 2.0 ist: Im Unternehmen darf jeder jederzeit jede Regel mit sofortiger Gültigkeit ändern.

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Microblogging für die berufliche Kommunikation

Todd Mintz beschreibt in seinem Beitrag Twitter: What Are You Thinking? vier Typen von Tweets (als Tweets werden die Kurznachrichten in Twitter bezeichnet, die eine maximale Länge von 140 Zeichen haben) für die berufliche Kommunikation:

  1. “What are you doing?”: Seiner Einschätzung nach nutzen von den Menschen, die ihn interessieren, nur 5 – 8% die ursprüngliche Absicht eines Tweets.
  2. “What are you sharing?”: Mit Tweets können über Links schnell und zeitnah Hinweise auf interessante Inhalte weitergegeben werden.
  3. “The conversation”: Tweets sind ein Medium, um eine öffentliche Konversation zu verfolgen und mitdiskutieren: “Twitter is a 21st century version of the 1950´s “Party Line” where anybody with an internet connection can “listen in” and participate.”
  4. “What are you thinking”: In Twitter kann man “laut nachdenken”. Aber sich Inspirationen holen und Hintergrundinformationen bekommen: “I follow many (..) Twitterers because I hope to get additional insights from them above and beyond their blogging & article writing. Also, their non-industry related thinking tweets are great in getting to know them better as individual.”

Das päzisiert inhaltlich sehr gut die im Beitrag Was ist dran am Twitter-Hype? beschriebene Formen, wie Twitter von seinen Nutzern verwendet wird. Todd Mintz gibt noch einen wichtigen Hinweis für eine erfolgreiche Twitter-Nutzung: es muss einem gelingen, eine Balance zwischen persönlichen, beruflichen und informativen Tweets zu finden.

Corporate Web 2.0

Corporate Web 2.0Das Marktfoschungsinstitut Forrester hat auf seinem Blog angekündigt, sich zukünftig stärker um die Frage, wie Web 2.0-Techologien in Unternehmen genutzt werden können, zu kümmern. Konnte man in der Diskussion mit Unternehmen zum Einsatz von Web 2.0 bislang manchmal strikte, teilweise auch emotionale Ablehnung oder zumindest Unverständnis erkennen, sieht Josh Bernoff, Analyst bei Forrester, nun ein wachsendes Interesse an diesem Thema:

“The corporate world has slowly gone from unware to fearful to, now, curious about how to engage with social networks, what to do about user generated media, how to participate in the blogosphere, and so on.”

Bernoff schlägt vor, fünf Zielsetzungen zum Einsatz von Web 2.0-Technologien zu unterscheiden:

  • ZUHÖREN: Herausfinden, was Kunden sagen und wollen.
  • KOMMUNIZIEREN: Kontakt mit dem Kunden über das klassische Marketing und die traditionelle PR-Arbeit hinaus aufnehmen.
  • AKTIVIEREN: Kunden als aktive Kommunikatoren über die Vorteilen der eigenen Produkte und Dienstleistungen gewinnen.
  • UNTERSTÜTZEN: Kunden helfen, die eigenen und die Probleme anderer Kunden zu lösen.
  • EINBINDEN: Mit den Kunden zusammenarbeiten um bessere Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen.

Der Web 2.0-Werkzeugkasten für die Realisierung dieser Zielsetzungen ist groß. Beispiele sind Weblogs, Wikis, Podcasts, private und öffentliche Gemeinschaften (“Communities”), Social Media-Lösungen (z.B. Tagging, Bookmarking) und Plattformen wie etwa Second World, MySpace oder YouTube.

Auch wenn sich heute die Frage “Soll ich oder soll ich nicht” im Hinblick auf die Nutzung dieser neuen Technologien immer weniger stellt, die entscheidende Frage bleibt nach wie vor, wie sich Unternehmen verändern müssen, um das Potential dieser Technologien zu nutzen. Themen wie Unternehmenskultur, Strategie, Führung und Organisation werden immer stärker im Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 auftauchen.

Second Life als professionelles Werkzeug

Crescendo Design nutzt neben neben ihrem Internet-Auftritt und einen Weblog auch Second Life um Modelle von Häusern und aktuelle Design-Projekte vorzustellen. In der virtuellen Welt von Second Life habt Crescendo Design ein Studio eingerichtet in dem Showcases vorgestellt werden und wo Treffen stattfinden können:

“This studio is essentially our virtual conference room and 3D website. The Virtual Studio is also an educational model, which describes the value of several ‘green’ design features.”


Hier kann man weitere Animationen von Projekten finden.

[Update 21.02.2007] Welche Bedeutung Bildungseinrichtungen zukünftig in Second Life sehen kann man in diesem Beitrag auf centrestage.de aus einem Video erkennen.

[Update 22.02.2007] Mehr darüber Unternehmen wie Cisco, IBM, Reuters, Toyota, Dell, Sears und Adidas mit Second Life experimentieren kann man in diesem Artikel aus der InformationWeek erfahren. Eines der ersten grösseren Unternehmen in Deutschland, das mit Second Life als Marketing-Plattform experimentiert, ist EnBW. Auch Mercedes-Benz hat seine virtuelle Präsenz eröffnet.

[Update 29.03.2007] Hier auf centrestage.de findet man einen Überblick zu Banken in Second Life.

[Update 04.04.2007] Randstad experimentiert mit Bewerbungsgesprächen in Second Life. Mehr dazu in diesem Weblog-Beitrag.

[Update 05.04.2007] Ein gutes Whitepaper zum Thema “Second Life und Business in virtuellen Welten” von der Elephant Seven AG/Pixelpark AG. Auszug aus der Pressemitteilung:

“Die Attraktivität virtueller Welten liegt auf der Hand und wird auch zunehmend für Wirtschaftsunternehmen interessant. Doch handelt es sich bei Second Life um einen Web 2.0-Hype oder einen Trend, der sich auch mittelfristig einen relevanten Platz bei den großen Internetangeboten sichern wird? Wie sieht der heutige Markt aus und was sind die Wirkungsmechanismen der Plattform?”

[Update 06.04.2007] Eine Gallery of Early Adopters findet man hier.

[Update 05.05.2007] IBM Deutschland kündigt die Eröffnung eines Recruitment Centers in Second Life an.

Nachholbedarf für Corporate Blogging in Deutschland

Die Leserschaft von WeblogsDie PR Agentur Edelman hat einen “Corporate Guide to the Global Blogosphere” veröffentlicht. In den untersuchten zehn Ländern gibt es signifikate Unterschiede in der Leserschaft.

Nach der Edelman-Studie werden aber in allen Märkten die wichtigen “Entscheider” erreicht. Am breitesten haben sich Weblogs in Asien und den USA durchgesetzt, in Europa führen UK und Frankreich die Hitliste an.

Für Deutschland scheint es noch einen grossen Nachholbedarf zu geben:

  1. Gerade mal 15% der Deutschen gaben an, Blogs zu lesen. Nur in Belgien findet man noch weniger Leser.
  2. In keinem Land in West-Europa gibt es mit 85% so viele Teilnehmer an der Studie, die angaben, noch nie einen Blog gelesen haben.
  3. In Deutschland lesen nur 27% der “Entscheider” Blogs, auch hier hat Deutschland die “rote Laterne”.

In der Studie gibt es auch Tipps, wie Unternehmen sich an dieser Form der Marktkommunikation beteiligen können.

Mund-zu-Mund-Marketing: Ein Erfolgsrezept für erfolgreiche Unternehmen

Die Studie von Nora Barnes und Eric Mattson über die Inc. 500 hat uns neugierig gemacht, mehr über die Erfolgsfaktoren der am schnellsten wachsenden 500 US Unternehmen zu erfahren. Bereits in der September-Printausgabe von Inc. 500 aus dem Jahr 2006 wurde eine Tabelle veröffentlicht, die zeigt, in welche Werbeformen die erfolgreichen Unternehmen investieren:

1. Mund-zu-Mund-Marketing: 82 %
2. E-Mail-Marketing: 58 %
3. Positionierung in Suchmaschinen: 51 %
4. Anzeigen in Zeitschriften: 50 %
5. Direct-Mailing: 46 %
6. Internet-Werbebanner: 35 %
7. Anzeigen in Zeitungen: 24 %
8. Fernsehwerbung: 9 %
9. Plakatwerbung: 6 %

Web 2.0 – Was ist dran?

[Ratings]

Willi Schroll und Andreas Neef von z-punkt erläutern, was wirklich hinter dem Schlagwort aus der Technologie- und Nutzerperspektive steckt:

“Der Versionssprung von 1.0 auf 2.0 suggeriert Umwälzendes und zeugt von erstaunlichem Selbstvertrauen. Tatsache ist, dass auf der Basis offener Webtechnologien viele hundert neuer Anwendungen, Geschäftsideen und zahllose Web 2.0-Portale entstanden sind. (…)

Es resultiert eine Art von “Vernetzung zweiter Ordnung”, die in der User-Erfahrung mehr Dynamik und Interaktivität bedeutet. Insbesondere kann diese Basis genutzt werden, um die soziale Dimension auf neuem Niveau nutzbar zu machen. Eine zentrale Rolle kommt hier dem Leitbegriff von einer “Architektur der Partizipation” zu. Im Web 1.0 gab es zwar auch jede Menge Foren, Chats und Communities, aber die Technologien des Web 2.0 haben geradezu eine eingebaute Tendenz Inhalte, Orte, Menschen, Meinungen, Ereignisse zu vernetzen und so einen ganz neuen Raum von Produktivität, Interaktion und Miteinander aufzuspannen.”

Teil 1 befasst sich mit folgenden Themen:

  • Web 2.0 als Technologie
  • Die User-Perspektive auf Web 2.0
  • Schönes neues Web

Die Themen von Teil 2 sind:

  • Web 2.0 und die Medien – Mitmachen wird Mainstream
  • Web 2.0 und die Wertschöpfung der Community
  • Marketing 2.0 und Social Commerce

Pressemitteilung 2.0

Thomas Pleil stellt bei PR-Fundsachen die Social Media Press Release vor und macht den Vorschlag, Pressemitteilungen zukünftig zu taggen:

“Pressemitteilungen sollten getaggt werden. Am besten jede Meldung mit mindestens vier, fünf Tags. Im Pressearchiv könnte dann in einer eigenen Spalte die Liste der vergebenen Tags angezeigt werden – entweder alphabetisch oder als Tag Cloud. Dasselbe würde ich auch bei Pressefotos machen. Wenn die Tags der Bilder die Begriffe der Presseinfos dann noch mit einen Zusatz wie z.B. ‘pic’ für ‘picture’ übernehmen, kann ich als Betrachter schnell erkennen, wo Bilder und wo Texte zu einem Schlagwort stecken.”

Die “Gründungsveranstaltung” zum New Media Release Podcast ist als Podcast zu diesem Beitrag verfügbar. Innovative Anwendungen im geschäftlichen Bereich unter Einsatz von “Tagging” gewinnen langsam an Interesse, wie Vorschläge im Bereiche E-Commerce oder auch im Software-Qualitätsmanagements unter dem Stichwort “Freedbacking” zeigen.