Was Nutzer von Google Wave halten

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Google hat gestern Nachmittag die Ergebnisse einer Umfrage unter den Nutzern von Google Wave veröffentlicht. Positiv sehen die Nutzer danach insbesondere das Konzept von Google Wave, die Möglichkeiten der Kollaboration und dass die gesamte Kommunikation sowie alle Dokumente integriert sind.

Google Wave Like

Auf der negativen Seite stehen die noch geringe Reichweite, insbesondere da der Zugang zu Google Wave durch das Einladungssystem noch beschränkt ist, die Integration mit anderen Werkzeugen und die Geschwindigkeit.

Google Wave Issues

Bei mashable.com wurde diese Umfrageergebnisse vorgestellt und werden dort in den Kommentaren auch diskutiert. Ein Thema wird immer wieder angesprochen: es gibt beim Start regelmäßig (noch) niemanden mit dem man etwas gemeinsam machen kann. “I found the Wave environment to be a lonely, lonely place” äußert sich ein Kommentator.

Hier einige interessante Pro und Contra-Argumente aus der Diskussion:

Pro Google Wave

  • Google Wave integriert viele Services in eine einheitliche Lösung
  • Google Wave wird als eine gute Idee für Teams in Unternehmen gesehen
  • Google Wave ermöglicht die Dokumentation von Diskussionen

Contra Google Wave

  • Es gibt noch keine Ideen, für was Google Wave nutzbar ist
  • Google Wave wird als nicht sehr intuitiv und noch wenig nutzerfreundlich gesehen
  • Manche Funktionalitäten sind komplizierter als notwendig
  • Neue Funktionalitäten wie etwa das “Playback” können bekannte Funktionen wie etwa das “Rollback” in einem Wiki nicht ersetzen
  • Die Reichweite der Echtzeitkommunikation wird durch die dafür notwendigen Server-Kapazitäten immer begrenzt sein
  • Google Wave kann noch nicht für die kollaborative Bearbeitung von Dokumenten genutzt werden

Google Wave verändert sich jeden Tag und es gibt eine lange Wunschliste, daher macht es wenig Sinn schon heute etwas Abschließendes zu den technischen Funktionalitäten zu sagen. Viele Funktionalitäten funktionieren noch nicht oder noch nicht wie erwartet. Daher mache ich mich, wie in der letzten Folge versprochen, weiter auf die Suche nach Anwendungserfahrungen und Nutzungshinweisen.

Zu den weiteren Beiträgen dieser Reihe:
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