Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Von:

Lesezeichen | | |

Eigentlich wollte ich heute einen Post zu den gescheiterten Wiki-Projekten aus dem letzten Jahr schreiben. Schnell hatte ein engagierter Mitarbeiter ohne Unterstützung der IT-Abteilung ein Wiki installiert und seinen Kollegen und Chefs mit glänzenden Augen erzählt, was man damit jetzt alles anfangen könnte. Hinweise und Fragen im Hinblick auf eine inhaltliche Strukturierung, eine Mindestmenge an Inhalten für den Start, die Nutzbarkeit der Wiki-Syntax durch die Mitarbeiter, eine Einführungsstrategie u.ä. wurden damit abgetan, daß das alles im Web 2.0 auch nicht erforderlich ist. Und nun sieht man mit Erstaunen, daß es rund um das schöne Corporate Wiki im Unternehmen “verbrannte Erde” gibt und das ganze Projekt Gefahr läuft, auf der schon beträchtlichen Halde an gescheiterten IT-Projekten zu landen.

Als ich so im Sammeln der Argumente war, worin sich Web 2.0 und Enterprise 2.0 unterscheiden, ist mir die Präsentation “Der Wikipedia-Irrtum” von Simone Happ und Frank Wolf aufgefallen.

[slideshare id=915912&doc=wissensmanagement11-1231929686953638-3]

Enterprise 2.0 ist nach Ansicht der beiden Autoren der vereinfachte, dezentrale, verteilte, vernetzte Informationsaustausch zwischen Menschen, also ist Enterprise 2.0 vor allem ein Wissensmanagement-Thema.

Warum das mit reinen Web 2.0-Ansätzen in den Unternehmen nicht funktioniert, ist sehr intuitiv in dieser Präsentation zusammengestellt. Da kann ich mir meine Ausführungen sparen und gespannt auf die angekündigten kommenden zwei Folgen der Präsentation warten.

Print Friendly and PDF