Digitale Kommunikation (Teil 5): Kommunikationskonzepte 2.0

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Beiträge der Reihe: Digitale Kommunikation

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In Teil 5 der Serie Digitale Kommunikation geht es um Kommunikationskonzepte mit Web 2.0.

Neue Technologien und Services erfordern völlig neuartige Kommunikationsumgebungen. Web 2.0 hat im Internet bereits Gestalt angenommen:

  • Blogs haben sich etabliert, Blogautoren haben ihr Publikum, ihre Stimme wird gehört.
  • Communities von Gleichgesinnten oder besser Interessensgemeinschaften bilden inzwischen eine Marktmacht, die Kaufentscheidungen beeinflussen und Marken erschüttern können.
  • Fotos, Videos, Audios bzw. Podcasts werden zum etablierten Werkzeug der Massen, um damit zu kommunizieren, sich auszutauschen, aufzudecken oder einfach nur ihre Wünsche zum Ausdruck zu bringen.

Die geeigneten Internetplattformen und Tools stehen für den Privatanwender meist kostenlos dafür zur Verfügung. Das „Tagging“, die neue einfache Art, Inhalte zu klassifizieren, und dadurch auch besser und schneller wieder zu finden, verändert nicht nur das private Informationsmanagement sondern in weit größerem Maße auch das gemeinschaftliche Wissensmanagement.

kommunikation20_408.jpgWeb 2.0 hat als Technologie und Verhaltensphilosophie die digitale Herausforderung innerhalb der Kommunikationsbranche verursacht. Der Paradigmenwechsel steht bevor. Das Internet wird nicht mehr so sein wie es einmal war. Dafür sorgen viele Millionen von Nutzern im Geschäfts- und Konsumerbereich. Durch ihr Nutzungsverhalten zwingen sie Unternehmen dazu, sich ihrem Kommunikationsstil anzupassen. Wer das nicht kann oder nicht tut, wird auch nicht beachtet. Die Konkurrenz liegt nur einen Mausklick entfernt. Die Kommunikationskonzepte von morgen lassen sich grob charakterisieren durch „Social und Community“.

Im Vordergrund der sozialen –im Sinne menschlicher- Kommunikation und Kundenansprache stehen E-Services, die den Dialog zum Kunden und im öffentlichen Internet suchen. Die Kommunikationskonzepte von und mit Communites basieren darauf, Netzwerke von Menschen und Inhalten zu schaffen.

Zu den weiteren Beiträgen dieser Reihe:
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