Month: April 2007

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The Long Tail: Neue Märkte in Nischen finde

Low-demand products can collectively make up a market share that rivals or exceeds the relatively few current blockbusters if the distribution channel is large enough. Wired editor Chris Anderson, author of “The Long Tail: Why the Future of Business Is Selling Less of More” is explaining how niche products with low demand and sales volume can collectively obtain higher market share and revenue than the major bestsellers.


Wired has an except of his book.

Corporate Web 2.0

Corporate Web 2.0Das Marktfoschungsinstitut Forrester hat auf seinem Blog angekündigt, sich zukünftig stärker um die Frage, wie Web 2.0-Techologien in Unternehmen genutzt werden können, zu kümmern. Konnte man in der Diskussion mit Unternehmen zum Einsatz von Web 2.0 bislang manchmal strikte, teilweise auch emotionale Ablehnung oder zumindest Unverständnis erkennen, sieht Josh Bernoff, Analyst bei Forrester, nun ein wachsendes Interesse an diesem Thema:

“The corporate world has slowly gone from unware to fearful to, now, curious about how to engage with social networks, what to do about user generated media, how to participate in the blogosphere, and so on.”

Bernoff schlägt vor, fünf Zielsetzungen zum Einsatz von Web 2.0-Technologien zu unterscheiden:

  • ZUHÖREN: Herausfinden, was Kunden sagen und wollen.
  • KOMMUNIZIEREN: Kontakt mit dem Kunden über das klassische Marketing und die traditionelle PR-Arbeit hinaus aufnehmen.
  • AKTIVIEREN: Kunden als aktive Kommunikatoren über die Vorteilen der eigenen Produkte und Dienstleistungen gewinnen.
  • UNTERSTÜTZEN: Kunden helfen, die eigenen und die Probleme anderer Kunden zu lösen.
  • EINBINDEN: Mit den Kunden zusammenarbeiten um bessere Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen.

Der Web 2.0-Werkzeugkasten für die Realisierung dieser Zielsetzungen ist groß. Beispiele sind Weblogs, Wikis, Podcasts, private und öffentliche Gemeinschaften (“Communities”), Social Media-Lösungen (z.B. Tagging, Bookmarking) und Plattformen wie etwa Second World, MySpace oder YouTube.

Auch wenn sich heute die Frage “Soll ich oder soll ich nicht” im Hinblick auf die Nutzung dieser neuen Technologien immer weniger stellt, die entscheidende Frage bleibt nach wie vor, wie sich Unternehmen verändern müssen, um das Potential dieser Technologien zu nutzen. Themen wie Unternehmenskultur, Strategie, Führung und Organisation werden immer stärker im Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 auftauchen.

IT-Team und Web 2.0: die Herausforderung annehmen

“There’s this tension between the IT department that wants to have this orderly, planned infrastructure, and you’ve got end users out there experimenting with all these different collaboration tools,” says Elisa Graceffo, Microsoft’s group product manager for collaboration and portals.

Solche Spannungen zwischen IT-Teams und Endanwender in den Fachbereichen gibt es oftmals bei der Einführung von neuen und insbesondere innovativen Technologien, mit denen wenig Erfahrungen vorliegen. Der Umgang damit dürfte zwar für beide Seiten nicht neu sein, aber bei Web 2.0 kommt erschwerend hinzu, dass vor allem Konsumenten und private Anwender indirekt Druck auf die Unternehmen und deren IT-Teams ausüben. Hier gilt es, sehr genau zu prüfen und zu bewerten, wie Technologien und Tools, die im Konsumerbereich durchschlagende Erfolge verbuchen, im geschäftlichen Umfeld zum Einsatz kommen können. Zunächst ist dabei wichtig, offen zu sein für die Argumente beider Seiten. Die Pros und Cons aus Sicht von IT-Managern wurden von informationweek untersucht und dort in einem Beitrag sehr gut dargestellt. Einige der wichtigsten Aussagen werden hier nochmals zusammengefasst.
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