Tagging-Zukünftig nicht nur für die Early Adopter

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Wortwolke Eine Befragung des “Pew Internet & American Life Project” hat sich zum ersten Mal mit dem Thema Tagging (oder “Gemeinschaftliches Indexieren“, wie es in der deutschen Ausgabe von Wikipedia bezeichnet wird) befasst. Tagging ist der Prozess der Kennzeichnung von Online-Inhalten und wird für Fotos genauso wie für Web-Lesezeichen, Produkte in einem E-Commerce-Portal oder Kompetenzprofile in einer Mitarbeiterdatenbank genutzt. Nach Tags kann man suchen, sie als Navigationswerkzeug in einer “Wortwolke” zusammenfassen oder als “Social Bookmarks” anderen zugänglich machen.

Da dies die erste Befragung zum Thema “Tagging” war können die Autoren noch nichts über eine wachsende Akzeptanz aussagen. Aber immerhin, 28% der befragten Internet-Nutzer haben schon einmal Online-Inhalte mit einem Tag versehen und 7% sind täglich aktiv. Diejenigen die “taggen” sind heute noch die sogenannten “Early Adopter”: unter 40 Jahren alt, mit einem überdurchschnittlichen Einkommen und einer überdurchschnittlichen Ausbildung.

In einem ergänzenden Interview zu den Befragungsergebnissen vergleicht David Weinberger vom Berkman Center for Internet & Society der Harvard University das “Tagging” mit älteren Methoden zum Organisieren von Informationen und gibt einen Ausblick auf Chancen und Risken.

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