Web 2.0: Unternehmen müssen jetzt aktiv werden

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Prof. Nora BarnesDas Thema “Web 2.0” richtete sich bislang vor allem an die Endkonsumenten. Nach viel Marketingwirbel im Jahr 2006 um den Begriff “Web 2.0” rücken nun die Nutzungsmöglichkeiten in den Unternehmen in den Mittelpunkt. Die zweite Studie von Prof. Nora Barnes von der Universität Massachusetts Dartmouth und Eric Mattson, einem Marketingberater, untersuchte dazu die 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA zum Einsatz von „Social Media” im geschäftlichen Umfeld.

Die Ergebnisse der Studie lassen die Vermutung zu, dass der Durchbruch viel schneller als erwartet kommen wird: “As one of, if not the, first studies of social media adoption with statistical significance, this research proves conclusively that social media is coming to the business world and sooner than many anticipated.”

Als Resumee ihrer Studie titelt “The Hype is Real”. Unternehmen, die zukünftig Erfolg haben wollen, müssen jetzt handeln und “Social Media”-Anwendungen auf den Prüfstand nehmen. In ihrer Studie untersuchte sie, wie vertraut die Unternehmen mit dem Thema “Social Media” (Blogging, Podcasting, Online Video, Social Networking, Wikis) sind. Aber nicht nur der Bekanntheitsgrad dieser Anwendungen hat sich unerwartet deutlich gesteigert, die Unternehmen erwarten auch, dass deren Nutzung über den zukünftigen Unternehmenserfolg entscheiden wird.

Zu Fragen „Braucht mein Unternehmen einen Blog?”, „Wieviel Stunden pro Tag muss man für einen erfolgreichen Blog aufwenden?”, zur Methodik der Befragung und zu den ersten überraschenden Ergebnissen wurde von MarketingMonger ein Interview mit Nora Barnes geführt.

Die zusammenfassenden Ergebnisse zur zentralen Frage: “When, and even if, business will start to embrace the powerful technologies of social media?” finden Sie hier.

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  • Martina Goehring

    Diese Studie hat eine interessante Diskussion zu Nutzungsunterschieden von Social Media ausgelöst: zum einen zwischen Technologie- und Nicht-Technologie-Unternehmen und damit zu branchenspezifischen Unterschieden, zum anderen zu regionalen Unterschieden zwischen Boston und Unternehmen im Silicon Valley und drittens im Vergleich mit Unternehmen der Fortune 500.